{"id":979120,"date":"2026-04-28T11:15:16","date_gmt":"2026-04-28T11:15:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979120\/"},"modified":"2026-04-28T11:15:16","modified_gmt":"2026-04-28T11:15:16","slug":"eu-haushalt-parlament-geht-auf-konfrontationskurs-zu-berlin-nachrichten-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979120\/","title":{"rendered":"EU-Haushalt: Parlament geht auf Konfrontationskurs zu Berlin | Nachrichten Aktuell"},"content":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Kommission schl\u00e4gt f\u00fcr die Jahre nach 2028 einen Gemeinschaftsetat mit fast zwei Billionen Euro Umfang vor &#8211; das reicht den Abgeordneten nicht. Geld soll auch aus neuen Quellen kommen.<\/p>\n<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Das Europ\u00e4ische Parlament geht in den Verhandlungen \u00fcber den n\u00e4chsten langfristigen EU-Haushalt auf Konfrontationskurs zu Nettozahlerstaaten wie Deutschland. Die Abgeordneten sprachen sich in Stra\u00dfburg mehrheitlich f\u00fcr einen Gemeinschaftshaushalt aus, der noch einmal zehn Prozent mehr Geld umfassen w\u00fcrde als von der EU-Kommission vorgeschlagen.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Bereits den Entwurf der Kommission hatten die Bundesregierung und L\u00e4nder wie die Niederlande als inakzeptabel zur\u00fcckgewiesen. Ein Diplomat aus einem Nettozahlerland kritisierte: \u00abStatt sich den finanzpolitischen Realit\u00e4ten zu stellen, greift das Europ\u00e4ische Parlament zu einer Art finanzpolitischem Wunschdenken.\u00bb Nettozahlerstaaten sind L\u00e4nder, die mehr Geld in den EU-Haushalt einzahlen, als sie daraus zur\u00fcckbekommen.<\/p>\n<p id=\"absatz4\" class=\"em_text\">Als neue Einnahmequelle sprechen sich die Abgeordneten unter anderem f\u00fcr eine Abgabe auf digitale Dienstleistung von Konzernen wie Google und Amazon aus.<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">Der EU-Haushalt ist eines der politisch sensibelsten Themen in Br\u00fcssel. Er wird f\u00fcr sieben Jahre festgelegt, aktuell wird \u00fcber das Budget f\u00fcr 2028 bis 2034 verhandelt. Die Europ\u00e4ische Kommission schl\u00e4gt inflationsbereinigt (zu Preisen von 2025) rund 1,76 Billionen Euro vor, die f\u00fcr verschiedene EU-Vorhaben genutzt werden sollen &#8211; etwa Verteidigungsbeschaffung, Agrarpolitik, Strukturf\u00f6rderung oder auch das Austauschprogramm Erasmus. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Europ\u00e4ische Kommission schl\u00e4gt f\u00fcr die Jahre nach 2028 einen Gemeinschaftsetat mit fast zwei Billionen Euro Umfang vor&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":979121,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,1173,29,548,942,941,73573,212227,212226,30,141416,1940,212225,1938,965,212228],"class_list":["post-979120","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","tag-aktuelle-news-aus-berlin","tag-berlin","tag-berlin-news","tag-bundesregierung","tag-deutschland","tag-eu","tag-eu-kommission","tag-eu-parlament","tag-europische-kommission","tag-gemeinschaftsbudget","tag-gemeinschaftsetat","tag-germany","tag-konfrontationskurs","tag-nachrichten-aus-berlin","tag-nettozahlerstaat","tag-news-aus-berlin","tag-niederlande","tag-straburg"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116482049954238436","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/979120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=979120"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/979120\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/979121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=979120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=979120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=979120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}