{"id":979409,"date":"2026-04-28T13:52:21","date_gmt":"2026-04-28T13:52:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979409\/"},"modified":"2026-04-28T13:52:21","modified_gmt":"2026-04-28T13:52:21","slug":"brosda-kreative-brauchen-kompetenz-im-umgang-mit-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979409\/","title":{"rendered":"Brosda: Kreative brauchen Kompetenz im Umgang mit KI"},"content":{"rendered":"<p>Die Kreativwirtschaft ist l\u00e4ngst nicht mehr das Stiefkind, das zwischen den St\u00fchlen von Wirtschaft und Kreativen sitzt. Mehr als 200 Milliarden Euro Umsatz macht die Branche. Trotzdem gibt es \u00c4ngste.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ob Musik, Literatur, Design, Tanz, Videospiel-Entwicklung, Theater oder Medien &#8211; die deutsche Kreativwirtschaft ist in den vergangenen Jahren zu einer eigenst\u00e4ndigen und wichtigen Wirtschaftsbranche geworden. \u00abDie Wirtschaftskraft liegt bei rund 205 Milliarden Euro Umsatz im Jahr und es gibt hier mehr als zwei Millionen Erwerbst\u00e4tige\u00bb, sagte Gitta Connemann, parlamentarische Staatssekret\u00e4rin am Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie, zu Beginn eines zweit\u00e4gigen Gipfels der Kreativwirtschaft in Hamburg.<\/p>\n<p>\u00abKreativit\u00e4t ist kein Luxus. Sie ist Substanz, sie ist Wirtschaftskraft, sie ist kein kleiner Spieler\u00bb, sagte Connemann.<\/p>\n<p>In Hamburg haben sich nun mehr als 1.100 Akteure der Branche zum dritten Mal getroffen, um \u00fcber die Herausforderungen und Chancen von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) zu sprechen. Vor allem der Schutz der Urheberrechte und des geistigen Eigentums ist ein Thema, das die Branche umtreibt.<\/p>\n<p>Brosda: Kompetenz im Umgang mit KI ist entscheidend<\/p>\n<p>Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) riet den Kreativen, sich intensiv mit der KI auseinanderzusetzen und eine Kompetenz im Umgang mit ihr aufzubauen. Es brauche eine Lust auf die Technologie. Gleichzeitig sollte sie aus den eigenen, kulturellen Vorstellungen entwickelt werden &#8211; also so, dass sie der Branche nutzt.<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr Mitbestimmung bei den Plattformen zu sorgen &#8211; sie also quasi von innen heraus zu demokratisieren -, sollte ebenfalls eine Antwort auf KI in Kultur- und Kreativwirtschaft sein, sagte Brosda. Auf diese Weise k\u00f6nne die rechtzeitige Transformation der Branche gelingen, die dann auch den wirtschaftlichen Erfolg sichere.<\/p>\n<p>In die gleiche Kerbe schlug Egbert R\u00fchl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Hamburg Kreativgesellschaft und Gipfelgastgeber. \u00abWir m\u00fcssen lernen, das \u00dcbermorgen zu denken, und den Mut haben, auch \u00fcber das Unm\u00f6gliche nachzudenken, nur so kann es m\u00f6glich werden.\u00bb<\/p>\n<p>Kreativwirtschaft macht in Hamburg 11,4 Milliarden Umsatz<\/p>\n<p>Die K\u00fcnstliche Intelligenz sei eben nicht nur Herausforderung, sondern auch Chance, sagte Staatssekret\u00e4rin Connemann. Es gehe darum, die menschliche Urteilsf\u00e4higkeit und Kreativit\u00e4t zu nutzen, um die Technologie als Werkzeug klug nutzen zu k\u00f6nnen. \u00abKollaboration statt Konkurrenz. Es gibt keinen anderen Weg nach vorn.\u00bb<\/p>\n<p>Allein in Hamburg werden nach Angaben von R\u00fchl etwa 31.000 Unternehmen in der Kreativwirtschaft gez\u00e4hlt &#8211; ein Wachstum von 27 Prozent in den vergangenen 13 Jahren. Damit z\u00e4hlt jedes siebte Unternehmen in Hamburg zu dieser Branche. Die Kreativwirtschaft an der Elbe tr\u00e4gt mit einem Jahresumsatz von 11,4 Milliarden Euro zu rund 2,6 Prozent der Gesamtwirtschaft bei.<\/p>\n<p>dpa-infocom GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kreativwirtschaft ist l\u00e4ngst nicht mehr das Stiefkind, das zwischen den St\u00fchlen von Wirtschaft und Kreativen sitzt. 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