{"id":979483,"date":"2026-04-28T14:31:16","date_gmt":"2026-04-28T14:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979483\/"},"modified":"2026-04-28T14:31:16","modified_gmt":"2026-04-28T14:31:16","slug":"tanzrauschen-und-mouvement-perpetuel-feiern-das-25-jaehrige-des-kuenstlerkollektivs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979483\/","title":{"rendered":"Tanzrauschen und \u201eMouvement Perp\u00e9tuel\u201c feiern das 25-J\u00e4hrige des\u00a0 K\u00fcnstlerkollektivs"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eOn move move on\u201c: Das kanadische K\u00fcnstlerkollektiv Mouvement Perp\u00e9tuel, Marlene Millar und Philip Szporer, ist seit 25 Jahren unterwegs und macht weiter \u2013 an der Schnittstelle von Tanz und Film. Da ist auch der Wuppertaler Verein Tanzrauschen um Kerstin Hamburg zu Hause, mit dem schon l\u00e4nger zusammengearbeitet wird. Nun feiert man gemeinsam das Vierteljahrhundert in Wuppertal. Hinzu kommen weitere K\u00fcnstler und nat\u00fcrlich die Besucher. Alle zusammen wollen ein St\u00fcck des Weges gemeinsam gehen. Mit Tanzfilmen und Filmen zum Tanz, mit Workshops, einer Masterclass und einem Konzert. Im Rex Kino, in der Galerie N46 und im Loch. Vier Tage lang vom 6. bis 9. Mai.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr Mouvement Perp\u00e9tuel ist der Film choreografische Praxis. Die Kamera bewegt sich mit dem K\u00f6rper, Landschaften und R\u00e4ume pr\u00e4gen die Gestik. Rhythmus und Atem leiten den Schnitt. Im Projekt \u201e1700 Jahre j\u00fcdisches Leben in Deutschland\u201c lernten die beiden Kerstin Hamburg und Tanzrauschen kennen. Wie sie widmet sich der Verein \u201eder Produktion und Pr\u00e4sentation von Tanzfilmen und aller um dieses Thema zirkulierenden Formen medialer Vermittlung von Kunst\u201c, erz\u00e4hlt Hamburg. Damals zeigten die Wuppertaler die Multichannel-Installation \u201e1001 lights\u201c. Millar und Szporer stellen darin das j\u00fcdische Ritual des Entz\u00fcndens der Schabbat-Kerze als Choreografie dar. Die friedenstiftende Arbeit wird auch nun wieder gezeigt, in Dauerschleife im N46. <\/p>\n<p>Die Kamera bewegt<br \/>sich mit dem K\u00f6rper      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das nun anstehende Festival legt den Fokus auf die Formen des Erz\u00e4hlens und Dokumentierens einerseits und auf den gemeinschaftlichen kreativen Prozess als Role-Model f\u00fcr alle Gesellschaftsbereiche andererseits. Den Auftakt am 6. Mai im Rex-Filmtheater macht ein Filmabend mit K\u00fcnstlergespr\u00e4ch. Gezeigt wird neben kurzen Tanzfilmen aus Kanada die Deutschlandpremiere von \u201eDream Baby Dream\u201c, der als Community-Projekt des internationales Jazzfestes Berlin entstand. Mitwirkende waren unter anderem Nelly Thea K\u00f6ster und Milton Camilo aus Wuppertal. Au\u00dferdem \u201eBhairava\u201c von Mouvement Perp\u00e9tuel mit der indischen T\u00e4nzerin Shantala Shivalingappa, die schon bei Pina Bausch getanzt hat. Ein weiterer Abend widmet sich zwei Dokumentationen von Mouvement Perp\u00e9tuel (7. Mai): \u201eMaboungou: Being in the World\u201c \u00fcber die congolesisch-franz\u00f6sische Choreographin Zab Maboungou und \u201eByron Chief-Moon: Grey Horse Rider\u201c \u00fcber den Performer, Byron Chief-Moon, der seine Wurzeln bei den Blackfoots hat.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gearbeitet wird in den Workshops \u201eRewritung Histories. \u00dcber die Kraft des eigenen Erz\u00e4hlens\u201c mit Marc Wagenbach (7. Mai), \u201eDocumentary Filmmaking\u201c (8.\u00a0Mai), im Best Practise Workshop \u201eMove on up \u2013 Co-creating as a model for shared power\u201c, was das gemeinsame Entwickeln als Form der partizipativen F\u00fchrung meint. Nadin Deventer (Berlin), Chris Jonas (Berlin, USA) und Jasmine Fan (Paris, Hamburg) pr\u00e4sentieren (9. Mai) \u2013 bei allen Workshops wird um verbindliche Anmeldung bei begrenzter Teilnehmerzahl gebeten (<a href=\"https:\/\/www.wz.de\/cdn-cgi\/l\/email-protection\" class=\"__cf_email__\" data-cfemail=\"bfd6d1d9d0ffcbded1c5cddecaccdcd7dad191dbda\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">[email\u00a0protected]<\/a>). \u201eDie Workshops sind kostenlos, ein Geschenk an die Community\u201c, betont Hamburg. Gearbeitet werde praxisbezogen und mit Filmbeispielen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das gilt auch f\u00fcr die Masterclass und den Workshop, die die Kanadier in der Galerie anbieten (7. und 8. Mai). Dort spielt die Installation von \u201e1001 lights\u201c eine zentrale Rolle, die mit dem Abschlusskonzert \u201eVerwehte Lieder\u201c (9. Mai) korrespondiert. Die S\u00e4ngerin Judith Genske tritt mit ihrem Trio auf, ebenso T\u00e4nzerin Jasmine Fan. Marlene Millar und Philip Szporer und Helge Lindh (MdB) und die K\u00fcnstler sprechen \u00fcber die besondere Rezeption der Arbeit in Deutschland.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Programm komplettiert die Community Action \u201eVintage Tanz\u201c mit Annika Kompart und Arian Stettler in der Galerie (8. Mai), w\u00e4hrend das Loch dem Konzert mit Jerry Leger (Toronto) und Lorain (Wuppertal) samt Tanz mit Scheidi Klum, Auriline und Shamey Oliver eine B\u00fchne gibt (8. Mai).<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weil zeitgleich die Literatur Biennale in der Galerie ihre Zentrale er\u00f6ffnet, ist das Tanzrauschen-Festival so etwas wie eine inhaltliche und Genre-Erweiterung der Biennale. \u201eWir sind der Frieden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eOn move move on\u201c: Das kanadische K\u00fcnstlerkollektiv Mouvement Perp\u00e9tuel, Marlene Millar und Philip Szporer, ist seit 25 Jahren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":979484,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1840],"tags":[212304,212305,15910,3364,29,92,191707,212307,212306,78059,2448,30,20768,3910,212308,212301,212300,1209,212299,25637,77214,212302,6907,212303,109583,18128,6990,4418],"class_list":["post-979483","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wuppertal","tag-22tanzrauschen","tag-2ftanzrauschen","tag-abend","tag-de","tag-deutschland","tag-film","tag-filmabend","tag-filmbeispielen","tag-filmmaking","tag-filmtheater","tag-galerie","tag-germany","tag-getanzt","tag-kuenstler","tag-kuenstlergespraech","tag-kuenstlerkollektiv","tag-mouvement","tag-nordrhein-westfalen","tag-perpetuel","tag-schnitt","tag-schnittstelle","tag-szporer","tag-tanz","tag-tanzfilmen","tag-tanzrauschen","tag-thea","tag-workshop","tag-wuppertal"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116482820659305570","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/979483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=979483"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/979483\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/979484"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=979483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=979483"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=979483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}