{"id":97949,"date":"2025-05-09T21:43:11","date_gmt":"2025-05-09T21:43:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/97949\/"},"modified":"2025-05-09T21:43:11","modified_gmt":"2025-05-09T21:43:11","slug":"9-mai-in-berlin-ich-mache-das-fuer-die-russen-weil-die-uns-befreit-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/97949\/","title":{"rendered":"9. Mai in Berlin: \u201eIch mache das f\u00fcr die Russen, weil die uns befreit haben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Am 9. Mai wird am gr\u00f6\u00dften sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow der \u201eTag des Sieges\u201c gefeiert. Russlands Botschafter ist ebenso dabei wie DDR-Nostalgiker und Stalinisten. Wer besucht diese Veranstaltung?<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Schon am Eingang des Sowjetischen Ehrenmals im Berliner Ortsteil Treptow macht die Berliner Polizei klar, was nicht erw\u00fcnscht ist: Rucks\u00e4cke werden auf russische Fahnen kontrolliert, eine Frau muss das schwarz-orange Sankt-Georgs-Band ablegen. Ein Motorradfahrer hat den Aufn\u00e4her einer sowjetischen Fahne auf seiner Jacke \u00fcberklebt.<\/p>\n<p>Am 8. und 9. Mai finden sich in Berlin jedes Jahr Menschen vor den drei Ehrenmalen der Roten Armee ein, um dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Opfer zu gedenken. Wie in den Vorjahren hat die Polizei eine Allgemeinverf\u00fcgung erlassen und das Zeigen russischer und sowjetischer Fahnen und Insignien verboten. Das Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs wird inzwischen von einem weiteren Krieg \u00fcberlagert \u2013 dem in der Ukraine. Ein Krieg, der aber an diesem Freitag nur wenige Besucher interessiert.<\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde hat die kommunistische Partei DKP eine B\u00fchne aufgebaut. Dort werden sowjetische Lieder rezitiert. An einem weiteren Stand prangt die DDR-Fahne, auch die pal\u00e4stinensische ist vereinzelt zu sehen. Ein Mann zeigt stolz ein Banner mit einem Portrait von Josef Stalin.<\/p>\n<p>M\u00e4nner und Frauen str\u00f6men mit roten Rosen oder Nelken auf das Gel\u00e4nde, das in einem ruhigen Waldst\u00fcck liegt. Das Sowjetischen Ehrenmal in Treptow ist das gr\u00f6\u00dfte f\u00fcr gefallene Soldaten der Roten Armee in Deutschland, \u00fcber 7000 von ihnen liegen in den Grabfeldern am Rande der Anlage. Nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Belarussen, Kasachen, Tadschiken und Angeh\u00f6riger weiterer V\u00f6lker der Sowjetunion.<\/p>\n<p>Viele Besucher haben einen famili\u00e4ren Bezug zur ehemaligen Sowjetunion. Sie kamen als Sp\u00e4taussiedler oder als Zuwanderer nach Deutschland. Andere stammen aus der ehemaligen DDR oder geh\u00f6ren zum Lager der Nato-Gegner und Friedensdemonstranten, die auch zu anderen Anl\u00e4ssen demonstrieren. \u201eKeine neuen US-Raketen\u201c, steht auf einem Aufkleber der \u201eFreidenker\u201c.<\/p>\n<p>Almira Zayzeva f\u00e4llt sofort auf, als sie einigen Stufen im Ehrenmal herabgeht. Die 37-J\u00e4hrige tr\u00e4gt Kleidung in den Farben der russischen Trikolore: wei\u00dfe Bluse, blauer Blazer, roter Rock, rote Gerbera in der Hand. Die Polizisten h\u00e4tten sie erst nach einer Diskussion eingelassen, weil Kleidung in diesen Farben nicht von der Verordnung erfasst sei, sagt Zayzeva. Sie kam vor zw\u00f6lf Jahren zum Studieren nach Berlin, ist inzwischen eingeb\u00fcrgert.<\/p>\n<p>\u201eIch verstehe nicht, warum die russische Fahne verboten ist, aber die ukrainische nicht\u201c, sagt sie. Dass die russische Trikolore nicht gezeigt werden darf, weil damit auch der Angriffskrieg gebilligt werden k\u00f6nnte, kann sie nicht nachvollziehen. \u201eDie Geschichte ist l\u00e4nger\u201c, sagt sie. Es ist eine Argumentation, die an diesem Tag h\u00e4ufig vorgetragen wird: Die Maidan-Bewegung 2014? Ein Putsch. Der \u00dcberfall auf den Donbass? Eine Intervention, um die russische Minderheit zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u201eDer Krieg hat unsere Familie gepr\u00e4gt\u201c<\/p>\n<p>Frank Tietsche ist mit mehreren Freunden aus Oranienburg zum Ehrenmal gekommen. Sie haben zwei Kr\u00e4nze mitgebracht, die sie niederlegen wollen. Dieser Tag sei eigentlich schon immer ein Feiertag f\u00fcr sie gewesen, sagt der 70-J\u00e4hrige. Und erz\u00e4hlt: \u201eMein Vater hatte als Kind auf der Flucht aus K\u00f6nigsberg seine Familie verloren. Er ist in einem Waisenheim in der DDR aufgewachsen. Der Krieg hat unsere Familie gepr\u00e4gt.\u201c<\/p>\n<p>Tietsche ist BSW-Mitglied und einer derjenigen, die dem Thema Ukraine-Krieg nicht sofort ausweichen. \u201eDer Krieg ist furchtbar\u201c, sagt er. \u201eIch stehe daf\u00fcr ein, dass er schnell beendet wird \u2013 mit diplomatischen Mitteln.\u201c Auch Tietsche verweist auf die \u201eVorgeschichte\u201c des Ukraine-Krieges, die Erweiterung der Nato gen Osten.<\/p>\n<p>Erika Zeun, eine kleine Frau aus Annaberg im Erzgebirge, hat eine Gitarre dabei. Als sie \u201eKatjuscha\u201c anstimmt, singen Umstehende spontan mit. \u201eKatjuscha\u201c ist ein Lied \u00fcber eine Frau, die ihren in den Krieg gezogenen Mann vermisst. Ein Liebeslied, aber auch ein Kriegslied. \u201eIch mache das f\u00fcr die Russen, weil die uns befreit haben\u201c, sagt die 75-J\u00e4hrige. \u201eWenn die Russen nicht gekommen w\u00e4ren, w\u00e4ren wir verhungert, hat mein Mutter immer gesagt.\u201c<\/p>\n<p>Im Vorfeld war bef\u00fcrchtet worden, dass auch Motorrad-Gruppe \u201eNachtw\u00f6lfe\u201c, Unterst\u00fctzer von Kremlchef Wladimir Putin, zum Jahrestag am Ehrenmal posieren k\u00f6nnten. Vertreter der \u201eNachtw\u00f6lfe\u201c aus Russland d\u00fcrfen nicht in die EU einreisen, aber bereits Ende April tauchten Anh\u00e4nger von Chaptern aus der Schweiz und vom deutschen Motorradclub \u201eNachtvalkyrien\u201c beim <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256008332\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256008332&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weltkriegsgedenken in Torgau<\/a> auf. <\/p>\n<p>In Treptow untersagt die Polizei den Bikern den Zugang in ihren Kutten, l\u00e4sst die M\u00e4nner und Frauen nur in Kleingruppen auf die Anlage.<\/p>\n<p>Botschafter und Gesandter aus Russland und Belarus zelebrieren 9. Mai im Treptower Park<\/p>\n<p>Andere genie\u00dfen freien Zugang. An der Skulptur \u201eMutter Heimat\u201c, eine Frau, die um ihre S\u00f6hne trauert, sammeln sich mehrere Herren im Anzug. Es sind die Botschafter aus Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Armenien, die den Gesandten aus Belarus treffen. Andrei Shuplyak war \u2013 anders als die Botschafter der anderen Ex-Sowjetrepubliken \u2013 beim offiziellen Gedenken am Donnerstag im Bundestag nicht erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt hatte in einer Empfehlung dazu geraten, dass Vertreter Russlands und Belarus <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article255958270\/Seelower-Hoehen-Bundestag-schliesst-Russland-von-Weltkriegs-Gedenken-aus.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/politik\/deutschland\/article255958270\/Seelower-Hoehen-Bundestag-schliesst-Russland-von-Weltkriegs-Gedenken-aus.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nicht an offiziellen Gedenkveranstaltungen teilnehmen<\/a>. Begr\u00fcndet wurde das mit der Bef\u00fcrchtung, dass Russland die Gedenkveranstaltungen \u201einstrumentalisieren und mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine missbr\u00e4uchlich in Verbindung bringen\u201c k\u00f6nnte. Doch bei dem Treffen am sowjetischen Ehrenmal handelt es sich nicht um eine offizielle Gedenkveranstaltung.<\/p>\n<p>Das Hausrecht durchzusetzen und die Vertreter vom Gel\u00e4nde zu verweisen, hatte der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255992154\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255992154&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bezirk Treptow-K\u00f6penick im Vorfeld abgelehnt<\/a>. Fragen von WELT wollen die Botschafter grunds\u00e4tzlich beantworten, nicht aber zu dieser de facto Ausladung durch das Ausw\u00e4rtige Amt oder zum Krieg in der Ukraine.<\/p>\n<p>Als Russlands Botschafter Sergej Netschajew mit seiner Entourage an der \u201eMutter Heimat\u201c auftaucht, reihen sich die Vertreter der weiteren ehemaligen Sowjetrepubliken ein in eine Prozession aus Diplomaten, Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen, Leibw\u00e4chtern und orthodoxen Priestern. Viele tragen das Sankt-Georgs-Band demonstrativ am Revers, Botschaftsangeh\u00f6rige sind von der Allgemeinverf\u00fcgung ausgenommen.<\/p>\n<p>Der Tross stoppt an der \u00fcberlebensgro\u00dfen Statue eines sowjetischen Soldaten mit einem Kind und einem Schwert im Zentrum des Ehrenmals. Die Priester beten auf russisch. \u201eChristus ist auferstanden\u201c. Die Menge antwortet: \u201eEr ist auferstanden\u201c. Dann singt eine Gruppe M\u00e4nner aus Kirgistan. Hinter ihnen halten Teilnehmer samtrote Wimpel, auf denen in goldener Schrift die Namen mehrerer Gro\u00dfverb\u00e4nde der Roten Armee stehen: \u201e1. Ukrainische Front\u201c, \u201e2. Belarussische Front\u201c.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend legen die Botschafter Kr\u00e4nze nieder. Links vor dem Gesteck der Russischen F\u00f6deration finden sich sp\u00e4ter Blumen auf dem Boden mit einer Schleife. Auf der steht: \u201eDanke Euch, Befreier \u2013 Gegen Krieg und Faschismus. Die Linke im Bundestag\u201c.<\/p>\n<p>Am Rand des Ehrenmals stehen einige Demonstranten mit ukrainischen Fahnen in einem Halbrund und beobachten das postsowjetisch-orthodoxe Gebet. Patrick aus K\u00f6ln ist ein \u201eNAFO\u201c-Fella, ein Unterst\u00fctzer der Ukraine, der vor allem im Internet gegen russische Kriegspropaganda arbeitet. Ein Kommunikationsteam der Berliner Polizei beschwichtigt zwei M\u00e4nner, die aneinandergeraten sind und diskutieren. Ein Russe ruft ihnen zu: \u201eRuhm an Russland\u201c, ein Ukrainer entgegnet \u201eRuhm der Ukraine\u201c. <\/p>\n<p>\u201eSie f\u00fchren heute genau so einen Krieg\u201c<\/p>\n<p>Liodmyla Selke stammt aus der Ukraine, lebt seit 20 Jahren in Deutschland. \u201eEiner meiner Gro\u00dfv\u00e4ter hat 1945 in Berlin gek\u00e4mpft\u201c, sagt Liodmyla und deutet auf den Tross vor der Statue. \u201eSie denken, sie ehren das Kriegsende von damals. Aber sie f\u00fchren heute genau so einen Krieg.\u201c Ihre Mutter lebt wie weitere Familienmitglieder noch in der Ukraine, mit zwei Tanten in Russland habe sie sich nach 2022 zerstritten. \u201eEs ist traurig, dass dieser Krieg unsere Familie entzweit.\u201c<\/p>\n<p>Russen, die sich offen gegen Wladimir Putin und seinen Krieg aussprechen, sind an diesem Tag fast nicht anzutreffen. Natalia Ivanova, die 1992 f\u00fcr einen Studienaustausch nach Deutschland kam und geblieben ist, ist eine von ihnen. Vor drei Jahren gr\u00fcndete sie den Verein \u201eDemokrati-JA\u201c. Gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation Memorial, die in Russland inzwischen verboten ist, versucht Ivanova mit einigen Mitstreitern am Rande des Ehrenmals einen Gegenpol zu bilden, ein Gedenken im Zeichen der Unterst\u00fctzung der Ukraine. Ihre Fahne ist die wei\u00df-blau-wei\u00dfe der russischen Demokratiebewegung.<\/p>\n<p>\u201eUnser Land hat einen Krieg entfesselt und damit m\u00fcssen wir uns auseinandersetzen\u201c, sagt Ivanova. \u201eViele Besucher heute reden von Krieg, aber benennen den Aggressor nicht.\u201c Deutschland habe die Nazi-Zeit und die Kriegsverbrechen aufgearbeitet, sagt Ivanova, die Sowjetunion aber nicht. Auf einer Infotafel informiert ihr Verein \u00fcber sowjetische und russische Kriegsverbrechen. Viele Gespr\u00e4che dar\u00fcber liefen ins Nichts, sagt Ivanova. Einige h\u00f6rten immerhin zu, andere suchten nur die Konfrontation. <\/p>\n<p>Ivanova sagt, sie habe einen ausgepr\u00e4gten Gerechtigkeitssinn. \u201eWas Russland seit 2014 macht, hat mich nicht in Ruhe gelassen\u201c. Eine Haltung, die nur wenige an diesem Freitag teilen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 9. Mai wird am gr\u00f6\u00dften sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow der \u201eTag des Sieges\u201c gefeiert. Russlands Botschafter ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":97950,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,32937,29,30,110,115,39534,39535,45,31516],"class_list":{"0":"post-97949","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-beug-sebastian","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-newsteam","13":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","14":"tag-sowjetunion-udssr-abgeschlossen-seit-31-12-1991","15":"tag-tag-der-befreiung-8-mai","16":"tag-texttospeech","17":"tag-treptow"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114480061106155606","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=97949"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/97949\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=97949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=97949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=97949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}