{"id":979633,"date":"2026-04-28T15:53:17","date_gmt":"2026-04-28T15:53:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979633\/"},"modified":"2026-04-28T15:53:17","modified_gmt":"2026-04-28T15:53:17","slug":"nahostkonflikt-belastet-die-bergischen-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/979633\/","title":{"rendered":"Nahostkonflikt belastet die Bergischen Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum Jahresbeginn bleibt das wirtschaftliche Klima im Bergischen St\u00e4dtedreieck angespannt \u2013 das zeigt die aktuelle Auswertung des Regionalen Konjunkturbarometers. Die Umfrage zeigt weiterhin eine schwache Gesch\u00e4ftslage und \u00fcberwiegend verhaltene Erwartungen in den meisten Wirtschaftssektoren. Zus\u00e4tzlich zu den regul\u00e4ren Fragen die Konjunktur betreffend, gab es Zusatzfragen \u00fcber die Auswirkungen der Iran-Krise. Da deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Nahostkonflikt die Unternehmen zus\u00e4tzlich belastet \u2013 vor allem \u00fcber gestiegene Energie- und Transportkosten sowie wachsende Unsicherheit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie die Situation insgesamt ist, zeige sich vorallem an den Branchenwerten: \u201eIm verarbeitenden Gewerbe, das f\u00fcr das Bergische St\u00e4dtedreieck besonders wichtig ist, bewerten nur 6,1 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Gesch\u00e4ftslage als gut. 71,4 Prozent sprechen von einer befriedigenden Lage, 22,5 Prozent von einer schlechten. Im Handel ist das Bild noch kritischer: Dort beurteilen 42,1 Prozent ihre Lage als schlecht, nur 10,6 Prozent als gut. Auch in den Dienstleistungen und im Baugewerbe ist die Stimmung eher verhalten\u201c, sagt Professor Andr\u00e9 Betzer, Vorsitzender des Wuppertal Instituts f\u00fcr Unternehmensforschung und Organisationspsychologie, der gemeinsam mit Professor Markus Doumet das Barometer macht. Seiner Meinung nach k\u00f6nne von Erholung entsprechend keine Rede sein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch was die Erwartungen f\u00fcr die kommenden Monate angeht, w\u00fcrde die Vorsicht dominieren. \u201eIm Handel rechnen 44,8 Prozent der Unternehmen mit einer ung\u00fcnstigeren Entwicklung. Bei den Dienstleistungen sind es sogar 46,5 Prozent. Im verarbeitenden Gewerbe erwarten 20,6 Prozent eine Verschlechterung, w\u00e4hrend nur ein sehr kleiner Teil mit einer g\u00fcnstigeren Entwicklung rechnet\u201c, so Doumet. Stagnation oder weitere Belastung statt Verbesserung, davon w\u00fcrden die Unternehmen ausgehen. Und das sei, laut den Experten, f\u00fcr eine industriell gepr\u00e4gte Region wie das Bergische St\u00e4dtedreieck ein Warnsignal.<\/p>\n<p>Vielf\u00e4ltige Belastungen durch <br \/>den Nahostkonflikt      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beim Thema Nahostkonflikt zeigt sich ebenfalls ein klares Bild. 58 Prozent der befragten Unternehmen sagen, dass der aktuelle Nahostkonflikt ihre wirtschaftliche Situation eher negativ beeinflusst. Weitere drei Prozent sprechen sogar von einer sehr stark negativen Auswirkung. 39 Prozent sehen derzeit noch keine sp\u00fcrbaren Folgen. \u201ePositive Effekte nennt niemand. Das macht deutlich: Der Konflikt wird von der Mehrheit der Unternehmen als zus\u00e4tzlicher Belastungsfaktor wahrgenommen\u201c, ordnet Doumet ein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Belastungen f\u00fcr die Unternehmen diesbez\u00fcglich sind vielf\u00e4ltig. Vor allem \u00fcber weiter steigende Kosten und zunehmende Planungsunsicherheit klagen viele. Geopolitische Krisen schlagen sich meist zuerst in h\u00f6heren Energiepreisen, steigenden Transport- und Versicherungskosten sowie in neuen Risiken f\u00fcr internationale Lieferketten nieder. \u201eGenau diese Muster sehen wir auch im Bergischen. F\u00fcr viele Unternehmen ist das Problem im Moment also weniger ein unmittelbarer Produktionsstillstand, sondern vielmehr ein zus\u00e4tzlicher Kostendruck in einer Phase, in der die Lage ohnehin schon angespannt ist\u201c, so Betzer.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Einzelnen hei\u00dft das f\u00fcr die Energiekosten, dass 16 Prozent berichten, dass ihre Gesamtkosten infolge des Konflikts bislang um weniger als zwei Prozent gestiegen sind. 21 Prozent nennen einen Anstieg zwischen zwei und f\u00fcnf Prozent, zehn Prozent zwischen f\u00fcnf und zehn Prozent und zw\u00f6lf Prozent sogar von mehr als zehn Prozent. Nur zehn Prozent geben an, bislang keine Erh\u00f6hung zu verzeichnen. Bezogen auf die Transportkosten geben 42 Prozent an, dass ihre Transportkosten leicht gestiegen sind, weitere 23 Prozent sprechen von deutlich gestiegenen Kosten. 13 Prozent sehen keine Ver\u00e4nderung, f\u00fcr 22 Prozent ist das Thema nicht relevant. Befragt zu den Lieferketten sagen 43 Prozent der Unternehmen, dass es bislang keine Auswirkungen auf die Stabilit\u00e4t ihrer Lieferketten gibt. 22 Prozent berichten von geringen St\u00f6rungen, 13 Prozent von teilweisen St\u00f6rungen und ein Prozent von starken St\u00f6rungen. Weitere 21 Prozent sagen, dass die Folgen derzeit noch nicht absehbar sind. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Jahresbeginn bleibt das wirtschaftliche Klima im Bergischen St\u00e4dtedreieck angespannt \u2013 das zeigt die aktuelle Auswertung des Regionalen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":979634,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1840],"tags":[212334,150232,3364,29,30,20271,345,26572,4045,10347,581,1209,115720,85011,50474,4649,4418,21745,8423],"class_list":["post-979633","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wuppertal","tag-angespannt","tag-belastet","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-geschaeftslage","tag-iran","tag-klagen","tag-konflikt","tag-lage","tag-nahostkonflikt","tag-nordrhein-westfalen","tag-schlagen","tag-staedtedreieck","tag-stoerungen","tag-umfrage","tag-wuppertal","tag-zeigt","tag-zusaetzlich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116483143044392035","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/979633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=979633"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/979633\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/979634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=979633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=979633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=979633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}