{"id":98107,"date":"2025-05-09T23:09:15","date_gmt":"2025-05-09T23:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/98107\/"},"modified":"2025-05-09T23:09:15","modified_gmt":"2025-05-09T23:09:15","slug":"busbahnhof-von-holzhausen-zweifel-architekten-zuercher-provisorium-architektur-und-architekten-news-meldungen-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/98107\/","title":{"rendered":"Busbahnhof von Holzhausen Zweifel Architekten \/ Z\u00fcrcher Provisorium &#8211; Architektur und Architekten &#8211; News \/ Meldungen \/ Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>Orte des Ankommens und Abfahrens zeichnen sich selten durch architektonische Raffinesse aus. Auch der st\u00e4dtische Busbahnhof am Sihlquai in Z\u00fcrich \u0096 er\u00f6ffnet 1980 und 1990 erstmals erweitert \u0096 zeigte sich lange als reiner Transitort: funktional, aber vernachl\u00e4ssigt, ohne besondere Anspr\u00fcche an Hygiene, Barrierefreiheit oder Gestaltung. Die Stadt entschloss sich daher f\u00fcr eine Erneuerung \u0096 oder vielmehr f\u00fcr einen pragmatischen Zwischenschritt, der sich jedoch wohltuend vom g\u00e4ngigen Standard abhebt.<\/p>\n<p>Fest steht, dass die Z\u00fcrich Bus Station nur noch etwa 15 Jahre am jetzigen Standort betrieben wird. Danach soll das Areal, eine innerst\u00e4dtische Landreserve, anderweitig genutzt werden \u0096 der Fernbusverkehr zieht laut kommunalem Richtplan nach Altstetten. Im Rahmen dieses tempor\u00e4ren Horizonts realisierte das ortsans\u00e4ssige B\u00fcro Holzhausen Zweifel Architekten eine Anlage, die bewusst einfach bleibt.<\/p>\n<p>Das neue Betriebsgeb\u00e4ude ersetzt die bestehende Infrastruktur aus WC-H\u00e4uschen und Imbissstand. Neu geordnet wurden auch die 15 Haltekanten und 13 Ruheparkpl\u00e4tze sowie die Oberfl\u00e4chen mit Sickerasphalt versehen. Am s\u00fcd\u00f6stlichen Rand steht das neue Geb\u00e4ude auf schmalem Grundriss. Als eingeschossiger, \u00fcberh\u00f6ht gesetzter Bau, soll es Auftakt und Abschluss zugleich f\u00fcr den 7.000 Quadratmeter gro\u00dfen Platz bilden. Deutlich sichtbar wird diese Haltung durch ein gro\u00dfformatiges Werk der K\u00fcnstlerin Anna Meyer auf dem Dach \u0096 ein zweites findet sich au\u00dferdem im Innenraum.<\/p>\n<p>Durch die dunkelgr\u00fcn gebeizte Fassade aus Dreischichtplatten und die mit Holz eingefassten \u00d6ffnungen f\u00fcgt sich der Bau angenehm unaufgeregt in seine Umgebung ein. Das auskragende, abgestrebte Metalldach weckt Assoziationen an eine Markise und betont den pavillonartigen Charakter des Volumens.<\/p>\n<p>Im Innern finden sich Warter\u00e4ume f\u00fcr 50 Personen, Verkaufsschalter, WC-Anlagen und ein Ruheraum f\u00fcrs Fahrpersonal. Die Oberfl\u00e4chen wurden roh belassen: Als Boden dient die Fundamentplatte, lediglich in den Nassr\u00e4umen wurde diese mit Kunstharz beschichtet. Die gelbe Akustikdecke aus Holzwolleplatten setzt Akzente.<\/p>\n<p>Um den zuk\u00fcnftigen R\u00fcckbau so einfach wie m\u00f6glich zu realisieren, wurde laut Architekt*innen auf Verbundmaterial verzichtet, zudem gebe es keine Klebeverbindungen. Die Stadt beziffert die Baukosten mit rund 5,7 Millionen Schweizer Franken, davon entfallen etwa zwei Millionen auf das neue Geb\u00e4ude. F\u00fcr ein Provisorium ist das nicht wenig. Aber vielleicht genau richtig \u0096 denn auch \u00dcbergangsl\u00f6sungen d\u00fcrfen Haltung zeigen. (gk) <\/p>\n<p>Fotos:<a href=\"https:\/\/juergenbeck.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> J\u00fcrgen Beck<\/a> <\/p>\n<p>Dieses Objekt &amp; Umgebung auf BauNetz-Maps anzeigen:<br \/>&#13;<br \/>\n                                    &#13;<br \/>\n                                            <a href=\"https:\/\/www.baunetz-maps.de\/quelle\/meldungen?cid=9884015\" title=\"Dieses Objekt &amp; Umgebung auf BauNetz-Maps anzeigen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#13;<br \/>\n                                                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"BauNetz-Maps\" width=\"400\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/deutschland_400x200.png\" \/>&#13;<br \/>\n                                            <\/a>&#13;<br \/>\n                                    &#13;<br \/>\n                                &#13;\n                                <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\tKommentare:<br \/>&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-Busbahnhof_von_Holzhausen_Zweifel_Architekten_9884015.html?backurl=https%3A%2F%2Fwww.baunetz.de%2Fmeldungen%2Findex.html&amp;action=kommentieren\" class=\"lightgrey underline unvisible_print\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kommentar (1) lesen \/ Meldung kommentieren<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n\t\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Orte des Ankommens und Abfahrens zeichnen sich selten durch architektonische Raffinesse aus. 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