{"id":981301,"date":"2026-04-29T07:42:22","date_gmt":"2026-04-29T07:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/981301\/"},"modified":"2026-04-29T07:42:22","modified_gmt":"2026-04-29T07:42:22","slug":"ladepositas-viele-elektroauto-fahrer-essen-aus-langeweile","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/981301\/","title":{"rendered":"&#8222;Ladepositas&#8220;: Viele Elektroauto-Fahrer essen aus Langeweile"},"content":{"rendered":"<p>Die Versicherung DA Direkt hat Autofahrer zu Stromern befragt. Verbrenner-Fahrer sch\u00e4tzen die Ladeinfrastruktur schlechter ein, als sie bereits ist. Und wer elektrisch f\u00e4hrt und gerne snackt, sollte auf seine Figur aufpassen.<\/p>\n<p>Deutschland hat im europ\u00e4ischen Vergleich bereits <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/earth\/deutschland-hat-mehr-ladesaeulen-als-es-braucht-noch_6b0c8d14-042d-40b8-aceb-515e2cb1d357.html\" rel=\"follow nofollow noopener\" target=\"_self\">eine gute Lades\u00e4ulen-Abdeckung<\/a>. Weder in St\u00e4dten noch an Autobahnen muss man Sorge haben, wegen Strommangels liegenzubleiben. Allerdings werden begehrte Ladeparks k\u00fcnftig auch h\u00e4ufiger frequentiert sein und die Ladezeiten bleiben ein Zeitfresser.\u00a0<\/p>\n<p>Die Versicherung DA Direkt hat jetzt deutsche Autofahrerinnen und Autofahrer befragt, wie sie die Ladeinfrastruktur in Deutschland erleben. Dabei zeigen sich bemerkenswerte Unterschiede:<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<ul>\n<li>Wer Verbrenner f\u00e4hrt, h\u00e4lt die Ladeinfrastruktur wesentlich \u00f6fter f\u00fcr unzureichend als jemand, der bereits Erfahrungen mit E-Autos hat: 65 Prozent der befragten Benzin- und Diesel-Fahrer halten sie f\u00fcr &#8222;schlecht&#8220;, aber nur 29 Prozent aller E-Auto-Fahrer. <strong>Wer keine Erfahrung mit Stromern hat, h\u00e4lt das Problem also f\u00fcr gr\u00f6\u00dfer, als es im Alltag ist<\/strong>.<\/li>\n<li>Allerdings hat die Infrastruktur durchaus Luft nach oben, denn weniger als die H\u00e4lfte der Elektro-Fahrer (38 Prozent) h\u00e4lt sie bereits f\u00fcr &#8222;gut&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ladeinfrastruktur ist besser, als viele glauben<\/p>\n<p>Gleichzeitig sch\u00e4tzen Fahrerinnen und Fahrer von Benzin- und Diesel-PKW aber auch die Tatsache, dass sie beim Tanken keine Zeit vergeuden. E-Auto-Fahrer m\u00fcssen sich damit notgedrungen arrangieren, akzeptieren die Ladezeiten aber auch als Gesamtpaket <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/auto\/e-auto-viermal-so-guenstig-wie-benziner-aber-nur-beim-tanken_f42a95de-4eeb-473d-b754-3e4ba9732b1f.html\" rel=\"follow nofollow noopener\" target=\"_self\">der Emobilit\u00e4t mit ihren Kostenvorteilen<\/a>. Demnach empfinden 86 Prozent der E-Auto-Fahrer einen Stopp von bis zu 20 Minuten noch als angenehm, wenn sie in dieser Zeit mindestens 200 Kilometer Reichweite nachladen. &#8222;35 Prozent bleiben selbst bei bis zu 30 Minuten entspannt. Ganz anders sieht es bei den Verbrenner-Fahrern aus. 43 Prozent von ihnen geben 10 Minuten als Toleranzgrenze f\u00fcr einen Ladestopp an&#8220;, berichtet die DA Direkt \u00fcber die Ergebnisse der Umfrage. Civey hat f\u00fcr DA Direkt vom 04.03. bis 13.03.2026 online 2500 Bundesb\u00fcrgerinnen und Bundesb\u00fcrger ab 18 Jahren sowie Fahrer von PKW mit Elektro-Antrieb befragt.<\/p>\n<p>ANZEIGE<img decoding=\"async\" data-hk=\"0000942120a2026302010\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/c53d1d5d-4d62-4b6d-918c-a52dbc3f064d.2645357a-24c5-4ac4-b801-c11db2ec26fd.jpg\"  alt=\"Ladepositas\" width=\"720\" height=\"720\"\/> Wof\u00fcr nutzen Autofahrer beim E-Auto die Ladezeit? Die H\u00e4lfte isst, aber auch Einkaufen ist beliebt  DA Direkt &#8222;Ladepositas&#8220;: Wird man im E-Auto schneller fett?<\/p>\n<p>Die DA Direkt stellte zudem die Frage, was Fahrerinnen und Fahrer von Stromern w\u00e4hrend der Ladezeit machen. Das Ergebnis sollte Frauen und M\u00e4nner mit Hang zum \u00dcbergewicht (Adipositas) vielleicht beunruhigen: <strong>Wer l\u00e4dt, isst \u2013 jeder zweite Befragte gab an, die Ladezeiten f\u00fcrs Essen oder Snacks zu nutzen<\/strong>. Etwa jeder Dritte nutzt die Zeit zum Einkaufen, nur sechs Prozent macht in der Zeit Sport. Immerhin jeder Vierte ruht sich aus oder schl\u00e4ft, w\u00e4hrend das Auto frische Energie zapft. &#8222;Langeweile beim Laden macht offenbar hungrig. Und wenn das Umfeld ungem\u00fctlich und die Aufenthaltsqualit\u00e4t gering sind, wird im Auto gerne gesnackt \u2013 nicht selten zu viel, zu fett und zu s\u00fc\u00df. Das kann langfristig zu \u00dcbergewicht f\u00fchren. Kurzfristig kann zu schwere Kost die Konzentrationsf\u00e4higkeit auf der Weiterfahrt negativ beeinflussen\u201c, sagt Silvia K\u00fcnnemann, Leiterin Product &amp; Customer Experience bei DA Direkt.<\/p>\n<p>ANZEIGEUn\u00fcbersichtliche Preisstruktur als \u00c4rgernis<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der &#8222;Ladepositas&#8220; erweist sich die Ladeinfrastruktur unterm Strich als zufriedenstellend mit Luft nach oben. So w\u00fcnschen sich 25 Prozent der Befragten mehr Schnellladem\u00f6glichkeiten. Als &#8222;Schnelllader&#8220; gelten Gleichstrom-Lades\u00e4ulen mit mehr als 50 kW Ladeleistung, wobei die meisten S\u00e4ulen bereits 150, 200, 300 oder mehr kW liefern k\u00f6nnen; zumindest unter optimalen Bedingungen und sofern das Auto das auch umsetzen kann. F\u00fcr jeden Zweiten sind die intransparente Preisstruktur und un\u00fcbersichtliche Bezahlm\u00f6glichkeiten seitens der Anbieter der gr\u00f6\u00dfte Schmerzpunkt. H\u00e4ufig werden spezifische Apps verlangt, eine einfache EC-Kartenzahlung wird hingegen kaum angeboten. Die ist allerdings auch nicht empfehlenswert, denn das &#8222;Ad-Hoc&#8220;-Laden ist in der Regel teurer als mit einer App und\/oder einem Vertrag.<\/p>\n<p>Hier f\u00fcr den Auto-Newsletter anmelden!<\/p>\n<p>Sie wollen keinen Artikel unserer Auto-Experten verpassen? Dann melden Sie sich jetzt beim Auto-Newsletter von FOCUS online an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Versicherung DA Direkt hat Autofahrer zu Stromern befragt. 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