{"id":981767,"date":"2026-04-29T11:57:21","date_gmt":"2026-04-29T11:57:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/981767\/"},"modified":"2026-04-29T11:57:21","modified_gmt":"2026-04-29T11:57:21","slug":"brasserie-colette-im-glockenbachviertel-schlemmen-wie-tim-raue-in-frankreich-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/981767\/","title":{"rendered":"Brasserie Colette im Glockenbachviertel: Schlemmen wie Tim Raue in Frankreich &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Tim_Raue\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tim Raue<\/a> ist immer da. Im Fernsehen sowieso, da kommt man an dem Sternekoch mit der Kreuzberger Direktheit seit Jahren nicht vorbei. In der Koch-Show \u201eThe Taste\u201c zum Beispiel haben ihn viele als zwischen Sinnlichkeit und Strenge changierenden Coach sch\u00e4tzen gelernt. Aber auch in der Brasserie Colette im <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Glockenbachviertel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Glockenbachviertel<\/a> ist der Geschmackspoet allgegenw\u00e4rtig. Wer das l\u00e4ssig-elegante franz\u00f6sische Bar-Restaurant in der Klenzestra\u00dfe betritt, dem f\u00e4llt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter das Foto an der Seitenwand auf: der Star und sein Team, inszeniert wie beim letzten Abendmahl.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In natura, sozusagen auferstanden von den Mythen, l\u00e4sst sich Raue, Jahrgang 1974, nur vereinzelt blicken. \u201eDer Patron\u201c, wie er hier genannt wird, fungiert in erster Linie als externer Berater und Impulsgeber der Brasserie, die seit Dezember 2015 gehobene moderne franz\u00f6sische K\u00fcche in gem\u00fctlicher Atmosph\u00e4re verspricht. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/stil\/spitzenkoch-der-chef-chef-1.2712597\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Das Colette in M\u00fcnchen war Raues erstes Restaurant, das er au\u00dferhalb seiner Heimatstadt Berlin er\u00f6ffnet hat<\/a>. In der Praxis funktionieren die Colettes (weitere gibt es in Berlin und Konstanz) ohne ihn. K\u00fcchendirektor aller drei Restaurants ist Dominik Obermeier, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/grapes-kuechenchefs-wechsel-brasserie-colette-julien-tan-1.5645244\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00fcchenchef in M\u00fcnchen ist Julien Tan<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Und dennoch: Wer erleben m\u00f6chte, was die K\u00fcchenphilosophie von Raue, den viele zu den besten K\u00f6chen der Welt z\u00e4hlen, ausmacht, der ist hier an der richtigen Adresse \u2013 wenn es um die franz\u00f6sische Genusswelt geht freilich, seine K\u00f6nigsdisziplin ist bekanntlich das Asiatische.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">So viel sei schon mal verraten: Alles, wirklich alles, was Gene Tonic und seine Entourage bei zwei Besuchen anonym probiert haben, war ein gastronomischer Karateschlag mit anschlie\u00dfender Meditation. Bis an die Kante gew\u00fcrzt, in feiner, fast melodi\u00f6ser Balance der Aromen, die lange nachwirken. \u201eF\u00fcr mich z\u00e4hlt Geschmack, Geschmack, Geschmack\u201c, wie Raue k\u00fcrzlich in der Promi-Ausgabe von \u201eThe Taste\u201c sagte.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Zeitpunkt einer <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Kostprobe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SZ-Kostprobe<\/a> im Fr\u00fchjahr 2026 erschien uns passend, weil das Colette-Team zum Zehnj\u00e4hrigen sein Men\u00fc-Konzept ver\u00e4ndert hat. Aus der saisonal wechselnden, \u00fcberschaubaren Karte k\u00f6nnen G\u00e4ste nun ihr Vier-G\u00e4nge-Men\u00fc individuell zusammenstellen, zum Fixpreis von 99 Euro (vegan 88 Euro). Wer das aufwendig zubereitete Rinderfilet Wellington w\u00e4hlt, das auf dem Servierw\u00e4gelchen gebracht und auf einem dicken Holzbrett geschnitten wird (nur f\u00fcr zwei Personen), zahlt 109 Euro.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/7ad27625-672d-4349-b9bf-6a56a6398e03.jpg\"   alt=\"Die Brasserie Colette setzt auf l\u00e4ssige Eleganz. Im Hintergrund h\u00e4ngt das gro\u00dfe Foto mit Tim Raue und seinem Team.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Die Brasserie Colette setzt auf l\u00e4ssige Eleganz. Im Hintergrund h\u00e4ngt das gro\u00dfe Foto mit Tim Raue und seinem Team. Stephan Rumpf<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/81157e02-bf6d-454f-bedb-88c95bdd040a.jpg\"   alt=\"Eine Spezialit\u00e4t ist das Rinderfilet\u00a0Wellington, das nur f\u00fcr zwei Personen bestellt werden kann.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Eine Spezialit\u00e4t ist das Rinderfilet\u00a0Wellington, das nur f\u00fcr zwei Personen bestellt werden kann. Stephan Rumpf<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bei den Vorspeisen erfreut die gekochte Artischocke zum Selbstentbl\u00e4ttern und Zuzeln (Einzelpreis 19 Euro). Die Knospe kommt mit drei feinen Dips daher, unter anderem Limetten-Petersilie-Dressing und eine scharfe Safran-Mayonnaise. So unspektakul\u00e4r wie dann eben doch spektakul\u00e4r ist der Kopfsalat (16 Euro): Die Karotten-Ingwer-Vinaigrette muss sehr lange und stark reduziert worden sein, das Aromenspiel aus leichter Sch\u00e4rfe, S\u00e4ure und S\u00fc\u00dfe ist himmlisch.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auf hohem Niveau geht es beim Zwischengang weiter: Schon die Cassolette de Bretagne (26 Euro), ein rauchiger Eintopf mit Hummerjus, s\u00e4migen wei\u00dfen Bohnen und ganz viel Meeresfr\u00fcchten, entlockt Gene Tonic ein auf eingerostetem Leistungskurs-Franz\u00f6sisch-Niveau hingehauchtes \u201eOh l\u00e0 l\u00e0, c\u2019est tr\u00e8s bon\u201c. Wir sto\u00dfen auf Jakobs-, Mies- und Venusmuscheln und enorm zarten Pulpo. Zur feurigen Rauchpaprika-Note passt die milde Cr\u00e8me fra\u00eeche. Auch die veganen Ravioles mit Kr\u00e4uterseitlingen, Spinat und gebranntem Lauch geizen nicht mit Umami-Magie (23 Euro). Verbl\u00fcffend: die Spinat-Beurre-blanc mit veganer Butter.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Gut, wenngleich etwas zu salzig, schmeckt die kross-zarte Wachtel mit Morchelschaum, Topinambur und Erbsen (26 Euro). Der absolute H\u00f6hepunkt unserer zwei Abende ist eindeutig die Garnele Marocain (24 Euro). Beim ersten Biss in die in Tempurateig ausgebackene und mit Pistazien und Kr\u00e4utern veredelte Garnele passiert es: Man m\u00f6chte augenblicklich mit den H\u00e4nden tanzen, wie das Tim Raue bei \u201eThe Taste\u201c immer tut, wenn er besonders entz\u00fcckt ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/8c801b25-274a-45fa-a81b-99899eeb3981.jpg\"   alt=\"Gesch\u00e4ftst\u00fcchtiger Geschmackspoet: Sternekoch Tim Raue betreibt mehrere Restaurants, unter anderem seit Sommer 2025 das Sphere im Berliner Fernsehturm.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Gesch\u00e4ftst\u00fcchtiger Geschmackspoet: Sternekoch Tim Raue betreibt mehrere Restaurants, unter anderem seit Sommer 2025 das Sphere im Berliner Fernsehturm. Jens Kalaene\/dpa<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Sch\u00f6nes gibt es auch bei den Hauptspeisen zu entdecken. Die tadellos zubereitete Canard \u00e0 l\u2019orange zum Beispiel mit tiefem Jus und vergn\u00fcglichen Nussbeignets, von denen man sich ein paar mehr auf dem Teller w\u00fcnscht (47 Euro). Oder den ged\u00e4mpften Kabeljau \u201eCaesar\u201c, der mit Parmesanschaum und -chip daherkommt, getoppt von einer gebackenen Jahrgangssardine (39 Euro). Kritikpunkt: Die feine Komposition h\u00e4tte den Tisch gern etwas hei\u00dfer erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Rinderfilet steht auch auf der Fr\u00fchlingskarte, aber wie sagte Tim Raue erst k\u00fcrzlich bei \u201eThe Taste\u201c: \u201eEs gibt keine Zutat, die ich so belanglos finde wie Rinderfilet. Ein Produkt, das an Langweiligkeit nicht zu \u00fcberbieten ist.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/0411130f-631e-4c15-befa-2f7c38cd5e64.jpg\"   alt=\"Tadellos zubereitet und ansprechend pr\u00e4sentiert: die Canard \u00e0 l\u2019orange mit tiefem Jus und vergn\u00fcglichen Nussbeignets.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Tadellos zubereitet und ansprechend pr\u00e4sentiert: die Canard \u00e0 l\u2019orange mit tiefem Jus und vergn\u00fcglichen Nussbeignets. Stephan Rumpf<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Desserts sind so klassisch wie solide. Das gilt sowohl f\u00fcr die Cr\u00e8me br\u00fbl\u00e9e mit Heidelbeer-Streuselkuchen-Eis (17 Euro) als auch f\u00fcr die Mousse au Chocolat mit Aprikosenessig und Walnuss-Elementen (18 Euro). Apropos Dessert: Der Name Colette stammt, so erz\u00e4hlt man sich, von Madame Colette, die vor mehr als 40 Jahren einen Cr\u00eape-Wagen am Atlantik-Strand von Biscarrosse betrieben haben soll. F\u00fcr den kleinen Tim Raue offenbar eine fr\u00fche pr\u00e4gende kulinarische Erfahrung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Weinkarte ist mittelgro\u00df, die Beratung \u2013 wie auch der Service allgemein \u2013 eine noch gr\u00f6\u00dfere Hilfe. Dabei stets locker und freundlich. Das passt gut zur entspannten Brasserie-Atmosph\u00e4re mit den Sitzb\u00e4nken und Marmortischen, den Teppichen und Mosaikb\u00f6den. \u00dcber die M\u00fcnchner 0,1-Schl\u00fcckchen-Preise darf man sich noch immer zu Recht aufregen. Bei uns stehen am Ende 16 Euro f\u00fcr das Empfehlungsgl\u00e4schen \u201eChateau Mangot Selection\u201c (2022) auf der Rechnung. F\u00fcr ein \u201eZut alors!\u201c reicht Gene Tonics Schulfranz\u00f6sisch auch noch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/73e686db-7397-4bd3-a796-bd5ef15291d2.jpg\"   alt=\"Der Service am Tisch und die Weinberatung sind kompetent und freundlich.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Der Service am Tisch und die Weinberatung sind kompetent und freundlich. Stephan Rumpf<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Generell ist das Preisniveau im Colette moderat hoch f\u00fcr M\u00fcnchner Verh\u00e4ltnisse, die Portionen sind nicht \u00fcppig. Qualit\u00e4t regiert, Quantit\u00e4t verliert. Das muss jedem Gast klar sein. Wer die Marke Colette verstehen will, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/restaurant-colette-austern-im-altenheim-1.2768156\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sollte auch von der Anbindung an die Tertianum-Premium-Residenzen geh\u00f6rt haben<\/a>. Die enge Kooperation mit den Luxus-Seniorenresidenzen an allen Standorten \u2013 jeweils in separaten Bereichen \u2013 hat die Colettes seinerzeit erst m\u00f6glich gemacht und ist nach wie vor besonders.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Unbezahlbar, so viel k\u00f6nnen wir sagen, ist das Gl\u00fcck der meisten externen Brasserie-G\u00e4ste. Man kann es ihren Gesichtern beim Verlassen des Lokals ablesen. Zu erkennen sind Colette-Besucherinnen und -Besucher \u00fcbrigens auch an dem Gl\u00e4schen Cornichons, das sie dabei in H\u00e4nden halten. Die s\u00fc\u00dfsauren Gew\u00fcrzg\u00fcrkchen werden zum Brot vorneweg gereicht. Der Rest darf mitgenommen werden. Gemeinsam mit der Erinnerung an einen g\u00f6ttlichen Abend in Frankreich.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong><a href=\"https:\/\/brasseriecolette.de\/muenchen%EF%BB%BF\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Brasserie Colette Tim Raue<\/a><\/strong><strong>, Klenzestra\u00dfe 72, 80469 M\u00fcnchen, Telefon: 089\/23002555, \u00d6ffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 18 bis 23 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Die SZ-Kostprobe<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Restaurant-Kritik <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Kostprobe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eKostprobe\u201c<\/a> der S\u00fcddeutschen Zeitung hat eine lange Tradition: Seit 1975 erscheint sie w\u00f6chentlich im Lokalteil, seit einigen Jahren auch online. Etwa ein Dutzend kulinarisch bewanderter Redakteurinnen und Redakteure aus s\u00e4mtlichen Ressorts \u2013 von <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a>, Wissen bis zur Politik \u2013 schreiben im Wechsel \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Gastronomie\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gastronomie<\/a> in der Stadt. Die Auswahl ist unendlich, die bayerische Wirtschaft kommt genauso dran wie das griechische Fischlokal, die amerikanische Fast-Food-Kette, der besondere Bratwurststand oder das mit Sternen dekorierte Gourmetlokal. Das Besondere an der SZ-Kostprobe: Die Autorinnen und Autoren schreiben unter Pseudonym, oft ist dies kulinarisch angehaucht. Sie gehen unerkannt etwa zwei- bis dreimal in das zu testende Lokal, je nachdem, wie lange das von der Redaktion vorgegebene Budget reicht. Eiserne Grundregeln: hundert Tage Schonfrist, bis sich die K\u00fcche eines neuen Lokals eingearbeitet hat. Und: sich nie bei der Arbeit als Restaurantkritiker erwischen lassen \u2013 um unbefangen Speis und Trank, Service und Atmosph\u00e4re beschreiben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tim Raue ist immer da. 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