{"id":981893,"date":"2026-04-29T13:09:15","date_gmt":"2026-04-29T13:09:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/981893\/"},"modified":"2026-04-29T13:09:15","modified_gmt":"2026-04-29T13:09:15","slug":"zva-branchenbericht-2025-2026-augenoptik-zwischen-stabilitaet-und-strukturwandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/981893\/","title":{"rendered":"ZVA-Branchenbericht 2025\/2026: Augenoptik zwischen Stabilit\u00e4t und Strukturwandel"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">29.04.2026 \u2013 15:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen - ZVA\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/51178\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen &#8211; ZVA<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/D%FCsseldorf\" title=\"News aus D\u00fcsseldorf \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> (ots)<\/p>\n<p><b>Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) hat seinen aktuellen Branchenbericht 2025\/26 ver\u00f6ffentlicht. Die aktuellen Zahlen zeigen f\u00fcr das Jahr 2025 ein insgesamt stabiles Marktbild, allerdings mit sp\u00fcrbar geringerer Dynamik als in den Vorjahren. <\/b><\/p>\n<p> Die Herausforderungen hinsichtlich Marktkonzentration und schwieriger Nachfolge f\u00fcr inhabergef\u00fchrte Betriebe bleiben bestehen, w\u00e4hrend digitale Anwendungen zunehmend Einzug in die Augenoptik halten und individuelle, fachkompetente Sehl\u00f6sungen die klare St\u00e4rke des station\u00e4ren Handels bleiben. <\/p>\n<p> Der Umsatz der Branche stieg 2025 um 0,6 Prozent und lag damit unterhalb der Inflationsrate. Gleichzeitig sank der Absatz kompletter Brillen um zwei Prozent auf knapp zw\u00f6lf Millionen St\u00fcck. Insgesamt erreicht die deutsche Augenoptik einen Umsatz von mehr als sieben Milliarden Euro. <\/p>\n<p> &#8222;Die aktuellen Zahlen zeigen erneut, dass die Augenoptikbranche auch in wirtschaftlich anspruchsvolleren Zeiten stabil bleibt. Gleichzeitig sehen wir deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen ver\u00e4ndern und Wachstum heute differenzierter bewertet werden muss als noch in den Vorjahren&#8220;, sagt ZVA-Pr\u00e4sident Kai Jaeger. <\/p>\n<p><b>Struktureller Wandel schreitet voran<\/b><\/p>\n<p> Deutlich wird im aktuellen Bericht auch, dass sich der Strukturwandel in der Branche fortsetzt. Die Zahl der augenoptischen Betriebsst\u00e4tten ist auf rund 10.700 gesunken. Vor allem kleinere inhabergef\u00fchrte Betriebe geraten unter Druck, wenn Nachfolgel\u00f6sungen fehlen oder Standorte von gr\u00f6\u00dferen Marktteilnehmern \u00fcbernommen werden. Die zehn umsatzst\u00e4rksten Unternehmen vereinen inzwischen 55 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche auf sich. <\/p>\n<p> &#8222;Gerade die Entwicklung bei den Betriebsst\u00e4tten zeigt, wie gro\u00df der Ver\u00e4nderungsdruck in Teilen der Branche ist. Wo Nachfolgefragen ungel\u00f6st bleiben, gehen oft gewachsene Strukturen verloren. Das ist nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine versorgungspolitische Frage&#8220;, so Kai Jaeger. <\/p>\n<p><b>Online-Handel bleibt unbedeutend<\/b><\/p>\n<p> Auch bei den Vertriebswegen best\u00e4tigt der Bericht ein klares Bild: Der Online-Verkauf von Brillen und Zubeh\u00f6r bleibt mit einem Umsatzanteil von f\u00fcnf Prozent weiterhin von untergeordneter Bedeutung. Sechs Prozent der K\u00e4ufe wurden online entschieden; ein deutlicher Aufw\u00e4rtstrend ist nicht erkennbar. Damit bleibt die station\u00e4re, beratungsintensive Versorgung das pr\u00e4gende Modell der Branche. Dazu erkl\u00e4rt Armin Ameloh, ZVA-Vizepr\u00e4sident und Leiter des Betriebswirtschaftlichen Ausschusses: &#8222;Die Zahlen machen deutlich, dass die Augenoptik eben kein typischer Online-Markt ist. Gute Versorgung, individuelle Anpassung und pers\u00f6nliche Beratung bleiben f\u00fcr die Kundinnen und Kunden entscheidend. Damit verkn\u00fcpfte digitale Angebote k\u00f6nnen gegebenenfalls sinnvoll erg\u00e4nzen, sie ersetzen aber nicht die fachliche Kompetenz vor Ort.&#8220; <\/p>\n<p><b>ZVA-Erhebungen unter KMU<\/b><\/p>\n<p> Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts sind die Ergebnisse der ZVA-Online-Umfrage zur wirtschaftlichen Situation, an der 928 Betriebe teilgenommen haben. Da keine Filialunternehmen vertreten waren, geben die Ergebnisse insbesondere Einblick in die Lage kleinerer und mittlerer augenoptischer Betriebe. Dar\u00fcber hinaus dokumentiert der Branchenbericht weitere Entwicklungen, darunter die zunehmende Nutzung digitaler Anwendungen wie etwa eine Online-Terminvergabe in den Betrieben, zus\u00e4tzliche Angebotsfelder wie H\u00f6rakustik sowie b\u00fcrokratische H\u00fcrden bei der Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenversicherung, die eine auch zuk\u00fcnftig fl\u00e4chendeckende Versorgung mit Sehhilfen in diesem Rahmen zunehmend gef\u00e4hrden. <\/p>\n<p> Insgesamt zeigt der Branchenbericht 2025\/2026 eine wirtschaftlich tragf\u00e4hige Branche, die sich zugleich in einem tiefgreifenden Anpassungsprozess befindet. <\/p>\n<p> &#8222;Der Branchenbericht liefert nicht nur Zahlen, sondern auch wichtige Hinweise darauf, wo politischer und wirtschaftlicher Handlungsbedarf besteht. Er ist damit ein zentrales Instrument, um Entwicklungen fr\u00fchzeitig einzuordnen und die Interessen der Branche fundiert zu vertreten&#8220;, sagt Kai Jaeger. <\/p>\n<p><b>Der Branchenbericht Augenoptik 2025\/26 ist abrufbar unter:<\/b><\/p>\n<p> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.zva.de\/branchendaten\/\">www.zva.de\/branchendaten\/<\/a><\/p>\n<p> Zur Publikation: Der j\u00e4hrlich erscheinende ZVA-Branchenbericht bietet einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die wirtschaftliche Lage der deutschen Augenoptikbranche und b\u00fcndelt aktuelle Daten zur Markt- und Umsatzentwicklung, zu Betriebsstrukturen sowie zu zentralen Trends im augenoptischen Markt. Der Bericht dient der Branche als wichtige Orientierung und wird zugleich von Medien und \u00d6ffentlichkeit regelm\u00e4\u00dfig als Referenz f\u00fcr Berichte zur wirtschaftlichen Entwicklung der Augenoptik herangezogen.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Sarah K\u00f6ster<br \/>Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen<br \/>Alexanderstra\u00dfe 25 a<br \/>40210 D\u00fcsseldorf<br \/>Tel.: 0211\/ 86 32 35-0<br \/>Fax: 0211\/ 86 32 35-35<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51178\/mailto: presse@zva.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> presse@zva.de<\/a><br \/>Web: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.zva.de\">www.zva.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen &#8211; ZVA, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"29.04.2026 \u2013 15:00 Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen &#8211; ZVA D\u00fcsseldorf (ots) Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":386213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[212724,212723,3364,29,3405,1721,30,617,1209,178,180,179,181,11908],"class_list":["post-981893","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-augenoptik","tag-branchenbericht-augenoptik","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-finanzen","tag-germany","tag-handwerk","tag-nordrhein-westfalen","tag-presse","tag-pressemeldung","tag-pressemitteilung","tag-pressemitteilungen","tag-verbnde"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116488160506100080","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/981893","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=981893"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/981893\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/386213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=981893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=981893"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=981893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}