{"id":982053,"date":"2026-04-29T14:35:14","date_gmt":"2026-04-29T14:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/982053\/"},"modified":"2026-04-29T14:35:14","modified_gmt":"2026-04-29T14:35:14","slug":"neue-etappe-auf-der-miqua-baustelle-miqua-braucht-geduld-museum-soll-ende-2028-starten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/982053\/","title":{"rendered":"Neue Etappe auf der MiQua-Baustelle: MiQua braucht Geduld &#8211; Museum soll Ende 2028 starten"},"content":{"rendered":"<p><b>Das\u00a0Museum macht m\u00fchsam Meter:\u00a0Mitten in K\u00f6ln w\u00e4chst ein Museum, das tief in die Stadtgeschichte f\u00fchrt. Doch auf der MiQua-Baustelle am Rathaus bleibt es kompliziert: Arbeiten laufen weiter, Firmen m\u00fcssen neu gesucht werden, Kosten werden gepr\u00fcft. F\u00fcr K\u00f6lner bedeutet das vor allem: Das Projekt kommt voran, aber es braucht weiter Geduld. Der Start ist f\u00fcr Ende 2028 geplant.<\/b><\/p>\n<p>Am Bauprojekt \u201eMiQua. LVR \u2013 J\u00fcdisches Museum im Arch\u00e4ologischen Quartier K\u00f6ln\u201c geht es im Mai in die n\u00e4chste Phase. Das Generalunternehmen, das f\u00fcr den Innenausbau und die Montage der Technischen Geb\u00e4udeausr\u00fcstung zust\u00e4ndig ist, richtet dann seine Baustelle ein. Danach sollen die Arbeiten beginnen. F\u00fcr den anschlie\u00dfenden musealen Ausbau muss allerdings noch ein weiteres Generalunternehmen gesucht werden.<br \/>Auch an mehreren Bereichen der Ebene 0 wird parallel weitergearbeitet. Sobald das Schwerlastger\u00fcst unterhalb des Stahlbaus vollst\u00e4ndig abgebaut ist, k\u00f6nnen dort die Sandabsaugung und die Freilegung der gesch\u00fctzten Arch\u00e4ologie starten. F\u00fcr K\u00f6ln ist genau das ein Kern dieses Projekts: Unter dem Platz neben dem Rathaus liegt Stadtgeschichte, die k\u00fcnftig f\u00fcr Besucher zug\u00e4nglich gemacht werden soll.<br \/>Die noch ausstehenden Arbeiten am Dach und die Restleistungen an der Natursteinfassade sollen voraussichtlich bis zum dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein. Bei der Metall-Glas-Fassade gibt es dagegen eine neue H\u00fcrde. Weil die beauftragte Firma insolvent ist, m\u00fcssen offene Restleistungen neu ausgeschrieben werden. Dabei geht es um die Innenfassaden von Mikwe und Synagoge, die Eingangsschleuse sowie Au\u00dfent\u00fcren.<\/p>\n<p>Auch rund um den Haupteingang zum Spanischen Bau wird neu sortiert. Derzeit wird gepr\u00fcft, ob Treppensanierung und Platzfl\u00e4chen gemeinsam ausgeschrieben werden k\u00f6nnen, um Synergieeffekte zu nutzen. Hintergrund ist die K\u00fcndigung des Auftragnehmers f\u00fcr die Au\u00dfenanlagen. Die Sanierung der Treppenanlage vor dem Spanischen Bau soll zum Ende des dritten Quartals fertiggestellt sein. Daf\u00fcr wurde bereits ein neues Planungsb\u00fcro beauftragt. Erst nach Planung, Ausschreibung und Vergabe kann mit der Treppensanierung begonnen werden.<br \/>Im Museumsp\u00e4dagogischen Zentrum laufen bereits erste Prozesse f\u00fcr Abnahme und Inbetriebnahme. Im Praetorium wird noch bis Oktober 2026 gearbeitet. Danach k\u00f6nnen auch dort die baulichen Abnahmen beginnen.<br \/>Nach aktuellem Stand soll das LVR \u2013 J\u00fcdische Museum im Arch\u00e4ologischen Quartier K\u00f6ln im Juni 2028 baulich fertiggestellt und Ende Dezember 2028 in Betrieb genommen werden. Zugleich werden weiter Einsparpotenziale gepr\u00fcft. Die verf\u00fcgten Mittel f\u00fcr das Gesamtprojekt in H\u00f6he von knapp 190 Millionen Euro brutto sind ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Das MiQua entsteht direkt neben dem K\u00f6lner Rathaus. Es soll das r\u00f6mische Praetorium, das mittelalterliche j\u00fcdische Viertel und das Goldschmiedeviertel in einem gemeinsamen Rundgang verbinden. Damit werden wichtige arch\u00e4ologische Architekturfunde zur Geschichte K\u00f6lns und des Rheinlandes pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Das Museum setzt sich aus einer unterirdischen arch\u00e4ologischen Fundebene und einem oberirdischen Neubau zusammen. Unter dem Niveau des Platzes entsteht auf rund 6.000 Quadratmetern ein arch\u00e4ologischer Rundgang als Dauerausstellung. Im ersten Obergeschoss wird die Ausstellung zur j\u00fcdischen Geschichte und Kultur K\u00f6lns von 1424, dem Jahr der Vertreibung der Juden aus K\u00f6ln, bis in die Moderne fortgef\u00fchrt. (bn.)<\/p>\n<p>                <a id=\"like-anchor\"\/><\/p>\n<p>                    Dieser Inhalt gef\u00e4llt Ihnen?<\/p>\n<p>Melden Sie sich an, um diesen Inhalt mit \u00abGef\u00e4llt mir\u00bb zu markieren.<\/p>\n<p>            \u00d7<\/p>\n<p>        <a href=\"#\" data-trigger-click-on-space-or-enter=\"\" class=\"button ggm-like-button hollow\" title=\"Gef\u00e4llt mir\" data-open=\"like-conversion-69f21720a823b\"><\/p>\n<p>        <\/a><\/p>\n<p>\n        Gef\u00e4llt <strong>0<\/strong> mal<br \/>\n        0\n    <\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.rheinische-anzeigenblaetter.de\/koeln\/profile-5180\/express-die-woche-redaktion\" class=\"stop-click-event-propagation\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">    <\/p>\n<p>                                                                            <img class=\"imagecontainer\" decoding=\"auto\" data-aspect-ratio=\"1\" src=\"https:\/\/media04.rheinische-anzeigenblaetter.de\/user\/2022\/03\/11\/8\/3788_L.jpg?1647014521\" style=\"object-position: 50% 50%;\" data-object-position=\"50% 50%\" bad-src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\"\/><\/p>\n<p>        <\/a><\/p>\n<p>                    Sie m\u00f6chten diesem Profil folgen?<\/p>\n<p>Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem <strong>pers\u00f6nlichen Feed<\/strong> zu folgen.<\/p>\n<p>            \u00d7<\/p>\n<p>\n            <strong>11<\/strong> folgen diesem Profil\n        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das\u00a0Museum macht m\u00fchsam Meter:\u00a0Mitten in K\u00f6ln w\u00e4chst ein Museum, das tief in die Stadtgeschichte f\u00fchrt. 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