{"id":982055,"date":"2026-04-29T14:36:16","date_gmt":"2026-04-29T14:36:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/982055\/"},"modified":"2026-04-29T14:36:16","modified_gmt":"2026-04-29T14:36:16","slug":"ueberwaeltigend-koeln-wird-zur-buehne-fuer-kusamas-spektakulaere-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/982055\/","title":{"rendered":"\u00dcberw\u00e4ltigend: K\u00f6ln wird zur B\u00fchne f\u00fcr Kusamas spektakul\u00e4re Kunst"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/deutschland\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 29.04.2026, 16:28 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: Florian Stickel<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/profile.google.com\/cp\/CgsvZy8xODdjY3p3choA\" class=\"id-Story-googleFollowButton id-Story-googleFollowButton--default\" target=\"_blank\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" google-follow=\"\" auf=\"\" google=\"\" folgen=\"\" rel=\"nofollow noopener\">Uns auf Google folgen<\/a><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">\u00dcber 300 Werke, ikonische Infinity Rooms und spektakul\u00e4re Installationen: Die Kusama-Ausstellung im Museum Ludwig in K\u00f6ln ist ein visuelles Erlebnis.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Yayoi Kusama ist eine K\u00fcnstlerin, die ungew\u00f6hnlich viele Welten gleichzeitig erreicht. Ihre Arbeiten haben die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts gepr\u00e4gt \u2013 und sind zugleich zu einem festen Bestandteil der globalen Social-Media-Kultur geworden. Punkte, K\u00fcrbisse, Spiegelr\u00e4ume: Bilder, die sich millionenfach verbreiten und dabei ein Publikum anziehen, das vom Instagram-Fan bis zum Stammgast der Hochkultur reicht. In K\u00f6ln zeigt sich, wie gro\u00df diese Anziehungskraft ist: Mehr als 150.000 Besucher kamen bereits seit Er\u00f6ffnung. Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Ausstellung als Megahit \u2013 die erstaunlich breit funktioniert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/42395396-ueberwaeltigend-koeln-wird-zur-buehne-fuer-kusamas-spektakulaere-kunst-QdBG.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"&#xDC;berw&#xE4;ltigend: K&#xF6;ln wird zur B&#xFC;hne f&#xFC;r Kusamas spektakul&#xE4;re Kunst\"\/>\u00dcber 300 Werke, ikonische Infinity Rooms und spektakul\u00e4re Installationen: Die Kusama-Ausstellung im Museum Ludwig in K\u00f6ln ist ein visuelles Erlebnis. \u00a9\u00a0\u00a9 picture alliance\/dpa | Oliver Berg\u00dcberw\u00e4ltigend und \u00fcbergro\u00df<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00dcbergro\u00df beginnt dieser Ausstellungsbesuch schon im Foyer des Museum Ludwig. Ein Polka-Dot-K\u00fcrbis steht dort wie ein riesiges Versprechen auf das, was folgt. Und das l\u00f6st die Ausstellung direkt ein.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Kusama ist zugleich filigran und \u00fcberlebensgro\u00df. Diese Mischung zieht sich durch ihr gesamtes Werk \u2013 und genau das f\u00e4ngt die K\u00f6lner Schau ein. Sie ist \u00fcberw\u00e4ltigend in ihrem Umfang, aber auch in ihrer Sinnlichkeit. Man schaut nicht nur, man wird regelrecht hineingezogen.<\/p>\n<p>Jahrhundert-K\u00fcnstlerin Kusama<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Geboren 1929 im japanischen Matsumoto, arbeitet Kusama seit mehr als siebzig Jahren an einem Werk, das sich konsequent um zentrale Motive dreht: Natur, Verg\u00e4nglichkeit und die Vorstellung, dass sich alles im Unendlichen aufl\u00f6st. Die K\u00f6lner Ausstellung zeigt das als gro\u00dfe Retrospektive mit \u00fcber 300 Arbeiten \u2013 von fr\u00fchen Zeichnungen aus den 1930er-Jahren bis hin zu aktuellen Werken. Anlass ist das 50-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um des Hauses.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zum Gro\u00dfteil ist die Ausstellung in chronologische Segmente aufgeteilt. Sie erz\u00e4hlt die Geschichte von Kusama als K\u00fcnstlerin, ihre Herkunft, ihre Einfl\u00fcsse. Viele Werke stammen direkt aus ihrer eigenen Sammlung, darunter auch Arbeiten aus j\u00fcngster Zeit. Serien wie \u201eEvery Day I Pray for Love\u201c ziehen sich in dichten, farbintensiven Bildern durch ganze R\u00e4ume.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Kleine Bilder wechseln sich mit riesigen Leinw\u00e4nde ab. Immer wieder diese grafischen Details, die anfangen zu flimmern, wenn man l\u00e4nger hinschaut. Irgendwann hat man das Gef\u00fchl, die Motive bewegen sich. Diese Kunst wird lebendig.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Motiven wie den K\u00fcrbissen, Infinity Nets oder auch ihrer Mode sind eigene Bereiche gewidmet. Das funktioniert gut, weil man sieht, wie konsequent Kusama \u00fcber Jahrzehnte an denselben Ideen arbeitet \u2013 nur immer wieder in neuen Formen.<\/p>\n<p>\u201eInfinity Rooms\u201c und Installationen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zu den absoluten Highlights geh\u00f6ren die Installationen. Ein Raum ist komplett mit gelb-schwarzen Punkten \u00fcberzogen, darin stehen gro\u00dfe, luftgef\u00fcllte Tentakel, die in den Raum ragen. Mittendrin eine verspiegelte Box \u2013 einer der ber\u00fchmten Infinity Rooms. Innen wird alles durch Spiegelw\u00e4nde reflektiert, vervielf\u00e4ltigt, endlos weitergef\u00fchrt. 45 Sekunden bekommt jede Besuchergruppe Zeit in der Box. Man muss sich entscheiden: Fotos machen oder einfach schauen und darin aufgehen \u2013 viele versuchen beides.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Auch die anderen R\u00e4ume ziehen viele an. Ein Apartment unter Schwarzlicht, von oben bis unten mit leuchtenden Punkten beklebt (\u201eI\u2019m Here but Nothing\u201c). Oder der Spiegelkubus plus Riesenblumen auf der Dachterrasse, mit Blick auf den K\u00f6lner Dom. Die Schlangen davor sind lang. Es dauert ein bisschen, bis man eintreten kann. Aber es lohnt sich jedes Mal.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dazwischen zeigt die Ausstellung eine F\u00fclle, die man so selten sieht: Gem\u00e4lde, Grafiken, Drucke, Skulpturen, Texte, Videos. Dazu fr\u00fche Arbeiten wie \u201eAggregation: One Thousand Boats Show\u201c von 1963.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Kurator Stephan Diederich hat eine hervorragende Werkschau zusammengestellt. Man kann hier Stunden verbringen und sich durch die R\u00e4ume arbeiten. Oder sich einfach treiben lassen, von einem Eindruck zum n\u00e4chsten, bis auch die Sinne anfangen zu flirren. Und die Besucherinnen und Besucher lieben es.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eWir sind begeistert vom Erfolg dieser Ausstellung. Uns war nat\u00fcrlich bewusst, dass sie ein Publikumsmagnet sein wird, aber dass der Ansturm so enorm sein w\u00fcrde, haben wir nicht erwartet\u201c, so Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig. \u201eBesonders freut uns, dass auch viele Menschen kommen, die nicht regelm\u00e4\u00dfig Museen besuchen, quer durch alle Generationen. Die Vielfalt des Medienechos von der Lokalzeit, \u00fcber die Sendung mit der Maus bis zu den tagesthemen war schon ein Anzeichen, dass die Ausstellung erfolgreich sein w\u00fcrde. Au\u00dferdem ist sie ein echter Renner auf Instagram\u201c, so Dziewior weiter.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Kusama: \u00dcberw\u00e4ltigend gut.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Ausstellung l\u00e4uft noch bis zum 2. August 2026 in K\u00f6ln. Tickets und weitere Informationen bietet die Website des Museums Ludwig (www.museum-ludwig.de). Unbedingt vorher Tickets reservieren. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit <a href=\"https:\/\/newsinfive.de\/\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;newsinfive.de&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/newsinfive.de\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:31,&quot;storyElementCount&quot;:31}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">newsinfive.de<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Deutschland Stand: 29.04.2026, 16:28 Uhr Von: Florian Stickel DruckenTeilen Uns auf Google folgen \u00dcber 300 Werke, ikonische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":982056,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,1420,1209],"class_list":{"0":"post-982055","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-koeln","11":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116488503493390660","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/982055","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=982055"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/982055\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/982056"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=982055"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=982055"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=982055"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}