{"id":982079,"date":"2026-04-29T14:48:17","date_gmt":"2026-04-29T14:48:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/982079\/"},"modified":"2026-04-29T14:48:17","modified_gmt":"2026-04-29T14:48:17","slug":"ausstellung-in-der-gunzoburg-in-ueberlingen-wird-am-3-mai-eroeffnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/982079\/","title":{"rendered":"Ausstellung in der Gunzoburg in \u00dcberlingen wird am 3. Mai er\u00f6ffnet."},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Manchmal findet sich Gr\u00f6\u00dfenwahn im Verborgenen. Ein Beispiel h\u00e4lt Carla Chlebarov hoch. Auf dem Bild mit einem dunklen, dicken Farbauftrag f\u00e4llt oben rechts ein orangenes Objekt ins Auge. Bei genauem Hinsehen erkennt man dazu im Zentrum die amerikanische Flagge. Das Bild von Klaus Plebanski wird wahrscheinlich neben der Eingangst\u00fcr der Galerie Gunzoburg seinen Platz erhalten. Noch steht nichts fest. Die teilnehmenden K\u00fcnstler der Ausstellung \u201eGr\u00f6\u00dfenwahn\u201c, die der Freundeskreis Kunst Uhldingen-M\u00fchlhofen ausrichtet, haben gerade erst ihre Werke abgeliefert. Nun herrscht gesch\u00e4ftiges Treiben, \u00fcberall lehnen Bilder an den W\u00e4nden oder werden wieder umgesetzt. \u201eViel tiefer\u201c, ruft Clara Chlebarov \u00fcber die K\u00f6pfe hinweg den beiden im unteren Raum zu, die die ersten Bilder zur Probe aufh\u00e4ngen. Die erste Vorsitzende des Vereins hat alles im Blick. Zum dritten Mal werde der Freundeskreis im Mai eine Ausstellung in der Galerie Gunzoburg zeigen, erl\u00e4utert sie. Einige der K\u00fcnstler seien ebenfalls Mitglied im Internationalen Bodensee-Club (IBC), der die R\u00e4ume zur Verf\u00fcgung stellt. \u00a0\n  <\/p>\n<p>            Titel der Ausstellung entsteht spontan<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Titel \u201eGr\u00f6\u00dfenwahn\u201c sei spontan bei einer Mitgliederversammlung entstanden, sagt Clara Chlebarov. Schlie\u00dflich gebe es viele Arten, den auszuleben oder zum Ausdruck zu bringen, f\u00fcgt die K\u00fcnstlerin hinzu. Einige h\u00e4tten eigens f\u00fcr das Thema produziert, andere w\u00e4hlten mehr oder weniger passende Werke aus ihren Best\u00e4nden. \u201eIch juriere so wenig wie m\u00f6glich. Wir sind ein sehr liberaler Verein\u201c, beschreibt die Vorsitzende die Vorgehensweise. Das hei\u00dft, wer mitmachen m\u00f6chte, liefert Bilder ab und was dann aufgeh\u00e4ngt wird, entscheidet sich vor Ort. Manchmal passten Thema und Platz perfekt zusammen, erl\u00e4utert Clara Chlebarov und zeigt auf drei gro\u00dfe Formate in knalligem Blau. \u201eDas ist Gr\u00f6\u00dfenwahn!\u201c, lacht sie.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/carla-chlebarovjpg.jpg\" alt=\"Carla Chlebarov, Vorsitzende des Vereins, zeigt das Bild mit dem sie an der Ausstellung teilnimmt.\" title=\"Carla Chlebarov, Vorsitzende des Vereins, zeigt das Bild mit dem sie an der Ausstellung teilnimmt.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Carla Chlebarov, Vorsitzende des Vereins, zeigt das Bild mit dem sie an der Ausstellung teilnimmt.<br \/>\n    Foto: Sabine Busse<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Carla Chlebarov, Vorsitzende des Vereins, zeigt das Bild mit dem sie an der Ausstellung teilnimmt.<br \/>\n    Foto: Sabine Busse<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Sie ist selbst mit einem abstrakten Bild vertreten, auf dem ein Gitter von Pastellt\u00f6nen auf einem blasseren Grund zu sehen ist. Sowohl der Weg zur Abstraktion als auch die Malweise beschreibt sie als pers\u00f6nlichen Prozess. Wie bei den meisten K\u00fcnstlern habe auch bei ihr in der Ausbildung erst einmal die gegenst\u00e4ndliche Arbeit dominiert.\n  <\/p>\n<p>    Vernissage und Ausstellung<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Ausstellung \u201eGr\u00f6\u00dfenwahn\u201c des Freundeskreis Kunst e.V. ist vom 3. bis zum 31. Mai 2026 in der Galerie Gunzoburg, Aufkircher Stra\u00dfe 3, in \u00dcberlingen zu sehen. Die \u00d6ffnungszeiten sind: Freitag von 14 bis 17 Uhr, Samstag von 11 bis 14 Uhr und an Sonntagen von 14 bis 17 Uhr. Die Vernissage findet am Samstag, 3. Mai, um 11 Uhr statt, musikalisch begleitet von Dorle Ferber. Weitere Informationen: <a href=\"https:\/\/www.kunst-in-uhldingen.de\/\" target=\"_blank\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">www.kunst-in-uhldingen.de<\/a>.\n  <\/p>\n<p>            Fotorealistische Darstellung von dramatischer Sch\u00f6nheit<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bei Chin-Lin Lu-Rauscher verlief die Entwicklung umgekehrt. Die K\u00fcnstlerin stammt aus Taiwan, wo sie ihre Ausbildung begann, die sie in Deutschland fortsetzte. Mehrere Jahre war sie als Dozentin an der Jugendkunstschule in Uhldingen t\u00e4tig, bis es zu einem Bruch in ihrem Leben kam. Sie gab das Unterrichten auf und wandte sich von der abstrakten Malerei ab. Aktuell zeichnet sie mit Bleistift, reduziert ihre Bilder also konsequent auf schwarz und wei\u00df. In der Ausstellung pr\u00e4sentiert sie eine Ansicht des Bodensees aus einer Perspektive dicht \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che in Richtung Sonnenuntergang. Eine Szene, die farbig dargestellt schnell klischeehaft wirkt, ist in der schwarz-wei\u00dfen, detailreichen und beinahe fotorealistischen Darstellung von dramatischer Sch\u00f6nheit. Die Stofflichkeit des Wassers mit den sanften Wellen und unz\u00e4hligen Lichtreflexen nur mit Bleistift produziert, ist beeindruckend. Gleiches gilt f\u00fcr die Darstellung eines Alpenmassivs. Bei ihr passt das Motto Gr\u00f6\u00dfenwahn vor allem zum zeitintensiven und akribischen Herstellungsprozess. Chin-Lin Lu-Rauscher arbeitet mehrere Wochen an einem Bild.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ausstellung-gunzoburgjpg.jpg\" alt=\"Bevor die Werke der 18 teilnehmenden K\u00fcnstler ihren Platz gefunden haben, gibt es viel zu tun.\" title=\"Bevor die Werke der 18 teilnehmenden K\u00fcnstler ihren Platz gefunden haben, gibt es viel zu tun.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Bevor die Werke der 18 teilnehmenden K\u00fcnstler ihren Platz gefunden haben, gibt es viel zu tun.<br \/>\n    Foto: Sabine Busse<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Bevor die Werke der 18 teilnehmenden K\u00fcnstler ihren Platz gefunden haben, gibt es viel zu tun.<br \/>\n    Foto: Sabine Busse<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Eine wesentlich dezentere Form des Gr\u00f6\u00dfenwahns zeigt Ute Manuela Dreher. In ihren Collagen steht jeweils eine monochrome Fl\u00e4che im Mittelpunkt auf einem braunen Bogen Papier. Dreher f\u00e4rbt die amorphen Fl\u00e4chen aus Glasfaser ein und positioniert sie mal mittig, mal ragen sie \u00fcber den Untergrund. Das wirkt auf den ersten Blick unaufgeregt, entwickelt aber eine besondere Kraft durch die Reduzierung und Konzentration, die sie dem Betrachter abverlangt.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/ute-manuela-dreherjpg.jpg\" alt=\"Ute Manuela Dreher t\u00fcftelt noch an der Reihenfolge, in der sie ihre Bilder h\u00e4ngen m\u00f6chte.\" title=\"Ute Manuela Dreher t\u00fcftelt noch an der Reihenfolge, in der sie ihre Bilder h\u00e4ngen m\u00f6chte.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Ute Manuela Dreher t\u00fcftelt noch an der Reihenfolge, in der sie ihre Bilder h\u00e4ngen m\u00f6chte.<br \/>\n    Foto: Sabine Busse<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Ute Manuela Dreher t\u00fcftelt noch an der Reihenfolge, in der sie ihre Bilder h\u00e4ngen m\u00f6chte.<br \/>\n    Foto: Sabine Busse<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Insgesamt 18 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler pr\u00e4sentieren einen Monat lang in der Gunzoburg ihre individuelle Form von Gr\u00f6\u00dfenwahn. F\u00fcr die Besucher gibt es entsprechend viel zu entdecken. Gespannt sein d\u00fcrfen sie auch auf die spezielle Art der Laudatio, die Dorle Ferber mit Stimme und Violine bei der Vernissage intonieren wird.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Manchmal findet sich Gr\u00f6\u00dfenwahn im Verborgenen. Ein Beispiel h\u00e4lt Carla Chlebarov hoch. Auf dem Bild mit einem dunklen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":982080,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1775],"tags":[1793,212749,29,214,212751,62707,30,212748,1794,1269,650,154230,212750,215,61],"class_list":["post-982079","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art-and-design","tag-clara-chlebarov","tag-deutschland","tag-entertainment","tag-farbauftrag","tag-freundeskreis","tag-germany","tag-groessenwahn","tag-kunst-und-design","tag-prozess","tag-taiwan","tag-ueberlingen","tag-uhldingen-muehlhofen","tag-unterhaltung","tag-vielfalt"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116488549710055559","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/982079","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=982079"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/982079\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/982080"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=982079"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=982079"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=982079"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}