{"id":982819,"date":"2026-04-29T21:39:24","date_gmt":"2026-04-29T21:39:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/982819\/"},"modified":"2026-04-29T21:39:24","modified_gmt":"2026-04-29T21:39:24","slug":"baukultur-das-kuenftige-gesicht-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/982819\/","title":{"rendered":"Baukultur: Das k\u00fcnftige Gesicht der Stadt"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Schon zur Steinzeit deckten die Menschen in Finnland ihre D\u00e4cher zum Teil mit Birkenrinde, was heute im Steinzeitzentrum Kierikki in der N\u00e4he der Stadt Oulo in einem nachgebauten Dorf besichtigt werden kann. Der Baustoff ist regendicht und verwittert sehr langsam. Wer eine k\u00fcrzere Anfahrt bevorzugt, kann sich jetzt auch in der Hafencity am Ufer der Elbe von den Vorz\u00fcgen des Materials \u00fcberzeugen, das als Baustoff wieder spannend wird. <\/p>\n<p>Naima Mora vom Studio Frugal Bauen und Gerrit M\u00fcller-Schee\u00dfel vom Projektteam Info-Pavillon bauten gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern die vier Meter hohe und gut sieben Meter lange Holzinstallation am Ufer der Elbe vor dem Architektur-Mitmachmuseum Urbaneo. Verkleidet ist die Holzkonstrukti0n mit Birkenplatten aus Skandinavien, die eine Fl\u00e4che von insgesamt rund hundert Quadratmetern bedecken. <\/p>\n<p>Der Pavillon, in dem es vom 4. Mai an t\u00e4glich von 14 bis 18 Uhr Informationen zu den Veranstaltungen des Architektur Sommers gibt,  hat kein Dach. Sonst w\u00e4re er von den Beh\u00f6rden als Bauwerk eingestuft worden, was aufw\u00e4ndigere Antr\u00e4ge und Genehmigungsverfahren nach sich gezogen h\u00e4tte. <\/p>\n<p>Gegen Verwitterungshelfer wie den Birkenporling \u2013 einen Pilz, der abgestorbene Birken praktisch in Scheiben zerlegt \u2013 ist die Installation nicht impr\u00e4gniert worden, da es sich um ein tempor\u00e4res Ph\u00e4nomen handelt, das wieder abgebaut wird, wenn der Sommer vorbei ist. Bis dahin wird im Pavillon informiert, denn das Programm ist mit 300 Veranstaltungen an rund 200 Orten sehr umfangreich. <\/p>\n<p>Herausragende Programmpunkte, ungew\u00f6hnliche Formate<\/p>\n<p>Bei einer spannenden Aktion wird das K\u00fcnstlerkollektiv \u201eProjektion Bismark\u201c das Bismarck-Denkmal im Alten Elbpark am 29. Mai und am 2. Juli jeweils ab 22 Uhr in eine Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr Bilder, Texte und filmische Sequenzen verwandeln. Zudem hat die Triennale Architektur Sommer die Tanztriennale mit einer zentralen Veranstaltung integriert. Die City Parade, die den Stadtraum tempor\u00e4r als eine B\u00fchne nutzt, startet am 14. Juni um 14 Uhr am Museum der Arbeit in Barmbek und f\u00fchrt von dort in den Stadtpark, wo sie auch endet. <\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnliche Perspektiven auf Architektur, Stadtentwicklung und Klimaanpassung erm\u00f6glicht das Projekt \u201eRauf geht\u2019s\u201c, das bei den Hamburger Dachtagen 2026 ausgew\u00e4hlte D\u00e4cher in Altona f\u00fcr Besucher zug\u00e4nglich macht. Informationen zu den Besichtigungen vom 26. bis 28. Juni gibt es unter obenstadt.de.<\/p>\n<p>Ausstellungen zu Baukunst und -kultur<\/p>\n<p>Ein umfangreiches Ausstellungsprogramm ist einer der Schwerpunkte des Architektur Sommers. Den Auftakt macht bereits die Schau \u201eDas ungebaute Hamburg. Visionen einer anderen Stadt\u201c mit Modellen und Projektbeschreibungen in der Freien Akademie der K\u00fcnste. <\/p>\n<p>Die Ausstellung \u201eSchlafquartier\u201c befasst sich bei Fehlig Meshfeghi Architekten im Neuen Steinweg 2 mit dem Thema \u201eObdachlosigkeit in deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten\u201c. Der Aktivist und Fotograf Lars Klingenberg zeigt eine Arbeit mit gro\u00dfformatigen Bildern, O-T\u00f6nen und Texten, die sich mit dem Ph\u00e4nomen vor dem Hintergrund der Stadtarchitektur auseinandersetzt.  <\/p>\n<p>Bauen und Schauen im Bestand<\/p>\n<p>Der \u201eLange Donnerstag im Montblanc Haus\u201c er\u00f6ffnet am 7. Mai, am 4. Juni und am 2. Juli im Hellgrundweg 98 von 18-21 Uhr kostenlosen Zugang zur Ausstellung \u201eInspire Writing\u201c. Informationen unter montblanc.com.  W\u00e4hrend hier der Schwerpunkt auf dem Schauen liegt, geht es bei der Ausstellung \u201eNichts Neues \u2013 Besser Bauen mit Bestand\u201c im Urbaneo vom 8. Mai an um Projekte wie das G\u00e4ngeviertel, PARKS (Alster-Bille-Elbe PARKS), die Sanierung von Kampnagel oder den Gr\u00f6ninger Hof. Das Urbaneo veranstaltet die Schau gemeinsam mit Architects for Future Hamburg und PIA &#8211; Womenin Architecture e.V..<\/p>\n<p>Apropos Gr\u00f6ninger Hof. Vom 6. bis zum 20. Juni wird dort in der Neuen Gr\u00f6ningerstra\u00dfe im Baustellencontainer eine dauerhaft einsehbare Ausstellung gezeigt. \u201eDelta City\u201c zeigt die 140 Kilometer lange Hochwasserschutzlinie Hamburgs. Wer die Zukunft gestalten m\u00f6chte, dem helfen Einblicke in die Vergangenheit. <\/p>\n<p>Oberbaudirektoren und Ingenieurskunst<\/p>\n<p>Weitere Ausstellungen widmen sich daher unter anderem den Bauten des Architekten Fritz Schumacher (Staatsbibliothek, 2. Juli bis 16. August) und nehmen die Rolle von \u201eArchitektur als City Branding\u201c in den Blick, was sich nicht direkt auf die Backsteinziegelproduktion bezieht. Auch ein anderer Oberbaudirektor pr\u00e4gte Hamburg. Die Galerie Renate Kammer am M\u00fcnzplatz 11 zeigt Zeichnungen, Skizzen und mehr aus der Amtszeit von Egbert Kossak (3. Juli bis 4. Oktober).<\/p>\n<p>Erstmals im Blick: Die \u201eVielf\u00e4ltige Ingenieurskunst\u201c, aus Anlass des 150. Geburtstags des Hamburger Ingenieursb\u00fcros Wetzel &amp; von Seht. Im Levantehaus in der M\u00f6nckebergstra\u00dfe 7 sind den gesamten Juli \u00fcber Projekte von \u201einnerst\u00e4dtischen Neubauten bis zu anspruchsvollen Sanierungsprojekten\u201c zu besichtigen.<\/p>\n<p>Filme und Konzerte<\/p>\n<p>Beim Architektur Sommer wird das Portr\u00e4t \u201eLoki Schmidt\u201c seine Kinopremiere im 3001 Kino in der Schanzenstra\u00dfe erleben. Das Portr\u00e4t der Naturschutz-Pionierin und Kanzlergattin Hannelore \u201eLoki\u201c Schmidt wird von Regisseur Rasmus Gerlach veranstaltet (10. Mai, 17 Uhr). Zudem wird das Filmdeb\u00fct von Laura Dieckmann \u201eDie Geschichte von Ottensen\u201c im Zeise Kino in Altona gezeigt (28. Juni, 11 Uhr). <\/p>\n<p>Eine ganze Reihe von Konzerten wird es am Ufer der Bille am Osterbrookplatz 18 geben, veranstaltet von BOOT e.V., einer Stadtteilinitiative in Hamm-S\u00fcd. Los geht es am 1. Mai um 18 Uhr mit Dr. Love Power (Blues und Soul), dem ersten von 15 Konzerten bis zum 18. Juli. Dar\u00fcber hinaus veranstaltet der Architektur Sommer Lesungen, Exkursionen, Konferenzen und den Jungen Hamburger Architektur Sommer mit vielen Angeboten f\u00fcr Kinder und Jugendliche. <\/p>\n<p>Das komplette Programm unter: architektursommer.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon zur Steinzeit deckten die Menschen in Finnland ihre D\u00e4cher zum Teil mit Birkenrinde, was heute im Steinzeitzentrum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":982820,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1775],"tags":[89687,2250,1793,29,214,30,10926,8924,692,1794,212898,50918,45,215],"class_list":["post-982819","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-bismarck","tag-architektur","tag-art-and-design","tag-deutschland","tag-entertainment","tag-germany","tag-grund-stefan","tag-hafen-city","tag-hamburg","tag-kunst-und-design","tag-otto-von-fuerst-1815-1898","tag-stadtentwicklung-ks","tag-texttospeech","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116490165713178562","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/982819","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=982819"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/982819\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/982820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=982819"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=982819"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=982819"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}