{"id":983662,"date":"2026-04-30T05:50:11","date_gmt":"2026-04-30T05:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/983662\/"},"modified":"2026-04-30T05:50:11","modified_gmt":"2026-04-30T05:50:11","slug":"deutscher-computerspielpreis-in-muenchen-verliehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/983662\/","title":{"rendered":"Deutscher Computerspielpreis in M\u00fcnchen verliehen"},"content":{"rendered":"<p>Wie kann es aussehen, wenn historische Verbrechen nicht im Lehrbuch aufgearbeitet werden \u2013 sondern in Form eines Videospiels erlebbar gemacht werden? Genau darum geht es im Spiel des Berliner Entwicklerstudios Paintbucket Games \u201cThe Darkest Files\u201d: Es versetzt Spielerinnen und Spieler in die Rolle einer Staatsanw\u00e4ltin im Nachkriegsdeutschland. Im Mittelpunkt stehen reale NS-Verbrechen.<\/p>\n<p>Ziel ist es, auf Basis historischer F\u00e4lle Anklagen zu formulieren und vor Gericht zu vertreten. Die Darstellung orientiert sich inhaltlich eng an dokumentierten Ereignissen der fr\u00fchen Bundesrepublik. F\u00fcr diese Leistung wurde es als bestes deutsches Spiel des Jahres ausgezeichnet. <\/p>\n<p>F\u00fcr den Preis in der Hauptkategorie erhielten die Berliner Entwickler 100.000 Euro. Au\u00dferdem gewann &#8222;The Darkest Files&#8220; zus\u00e4tzlich in der Kategorie &#8222;Best Serious Game&#8220; und heimste obendrauf 40.000 daf\u00fcr ein. Verliehen wurde der Preis von der Bundesministerin f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee B\u00e4r.<\/p>\n<p>Hochkar\u00e4tige Nominierte<\/p>\n<p>Neben dem Gewinner standen auch andere starke Titel im Finale. F\u00fcr den Hauptpreis nominiert waren unter anderem &#8222;Anno 117: Pax Romana\u201c sowie &#8222;Tiny Bookshop\u201c \u2013 zwei Spiele, die kaum unterschiedlicher sein k\u00f6nnten. W\u00e4hrend &#8222;Anno 117\u201c als aufwendige Aufbausimulation das Leben im R\u00f6mischen Reich detailreich nachbildet, setzt &#8222;Tiny Bookshop\u201c auf Ruhe und Atmosph\u00e4re rund um einen kleinen Buchladen am Meer.<\/p>\n<p>Den Sonderpreis f\u00fcr Extremismuspr\u00e4vention erhielt der Forschungsverbund RadiGaMe. Sie besch\u00e4ftigen sich mit Extremismus in digitalen R\u00e4umen besch\u00e4ftigt und untersucht, wie Spieleplattformen f\u00fcr Propaganda missbraucht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Preisverleihung in renommierten Konzertsaal<\/p>\n<p>Im Herkulessaal der Residenz M\u00fcnchen f\u00fchrte das Moderationsduo Katrin Bauerfeind und Uke Bosse durch den Abend. Mit dabei waren einige prominente G\u00e4ste: Darunter Schauspieler und Synchronsprecher S\u00f6nke M\u00f6hring oder Schauspieler und S\u00e4nger Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sich selbst als begeisterter Gamer versteht.<\/p>\n<p>Auch Bayerns Digitalminister Fabian Mehring und Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der waren vor Ort. Als \u201calter Science Fiction und Fantasy-Fan\u201d, wie er selbst sagt, verlieh S\u00f6der den Spielepreis f\u00fcr Innovation und Technologie. In seiner Laudatio hebt er Bayern als innovativen Standort Deutschlands hervor und k\u00fcndigte an, die Games-F\u00f6rderung in Bayern zu verdoppeln.<\/p>\n<p>Wichtigster Preis f\u00fcr deutsche Gaming-Branche<\/p>\n<p>Der Deutsche Computerspielpreis (DCP), der gestern bereits zum 18. Mal verliehen wurde, gilt als der wichtigste Preis f\u00fcr die Computerspiel-Szene in Deutschland. Insgesamt werden in 15 Kategorien die Preisgelder von insgesamt 800.000 Euro vergeben.<\/p>\n<p>J\u00e4hrlich wird der DCP von der Bundesregierung zusammen mit dem Branchenverband game Verband der deutschen Games-Branche game verliehen. Gek\u00fcrt werden dabei die aus Sicht der Jury besten Spiele aus Deutschland. Voraussetzung f\u00fcr die nationalen Kategorien ist, dass ein Gro\u00dfteil der Entwicklung hierzulande stattgefunden hat \u2013 mindestens 80 Prozent m\u00fcssen in Deutschland entstanden sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie kann es aussehen, wenn historische Verbrechen nicht im Lehrbuch aufgearbeitet werden \u2013 sondern in Form eines Videospiels&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":983663,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1827],"tags":[772,5686,212961,29,3758,487,30,771,1268],"class_list":["post-983662","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenchen","tag-bayern","tag-computerspiele","tag-deutscher-computerspielpreis","tag-deutschland","tag-dorothee-baer","tag-gaming","tag-germany","tag-markus-soeder","tag-muenchen"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/983662","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=983662"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/983662\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/983663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=983662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=983662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=983662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}