{"id":984532,"date":"2026-04-30T14:43:22","date_gmt":"2026-04-30T14:43:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/984532\/"},"modified":"2026-04-30T14:43:22","modified_gmt":"2026-04-30T14:43:22","slug":"homeoffice-studie-diese-bw-stadt-ist-bundesweit-spitzenreiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/984532\/","title":{"rendered":"Homeoffice-Studie: Diese BW-Stadt ist bundesweit Spitzenreiter"},"content":{"rendered":"<p>Trotz <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/bip-in-bw-schrumpft-nur-ein-bundesland-schlechter-100.html\" class=\"link link-inline inline-link\" title=\"BIP geht um 0,6 Prozent zur\u00fcck - Wirtschaftsleistung in BW schrumpft - nur in einem Bundesland l\u00e4uft es schlechter\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wirtschaftlicher Unsicherheit<\/a> bleibt <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/friedrichshafen\/homeoffice-studie-der-uni-konstanz-zeigt-anhaltenden-trend-zu-mobilem-arbeiten-100.html\" class=\"link link-inline inline-link\" title=\"Akzeptanz bei Arbeitgebern steigt - Studie der Uni Konstanz zeigt anhaltenden Trend zum mobilen Arbeiten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Homeoffice<\/a> in Deutschland einer aktuellen Studie zufolge fest etabliert. Spitzenreiter im bundesweiten Vergleich ist Stuttgart, wie die Auswertung von Online-Stellenanzeigen durch die Bertelsmann-Stiftung zeigt. 38 Prozent aller Stellenanzeigen in der BW-Landeshauptstadt enthielten demnach die M\u00f6glichkeit zum mobilen Arbeiten. Auch in D\u00fcsseldorf und Frankfurt am Main ist die Quote vergleichsweise hoch. In l\u00e4ndlichen Regionen ist das Angebot dagegen deutlich geringer.<\/p>\n<p>Bei 20 Prozent aller Jobs Homeoffice m\u00f6glich<\/p>\n<p>Im bundesweiten Durchschnitt enthielten 20 Prozent der insgesamt 79 Millionen ausgewerteten Anzeigen die M\u00f6glichkeit zum Homeoffice, teilte die Stiftung am Mittwoch mit. Damit liege der Anteil in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Vor der Corona-Pandemie lag der Anteil von Jobs mit Homeoffice-Option demnach nur bei 3,7 Prozent. Bis 2022 stieg er deutlich an und pendelt sich seit 2024 bei rund einem F\u00fcnftel ein. &#8222;Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben&#8220;, erkl\u00e4rte Studien-Co-Autor Gunvald Herdin. &#8222;Wer geglaubt hat, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten alle wieder ins B\u00fcro zur\u00fcckkehren m\u00fcssen, hat sich get\u00e4uscht.&#8220;<\/p>\n<p>Allerdings profitieren nicht alle Besch\u00e4ftigtengruppen gleicherma\u00dfen. Besonders h\u00e4ufig wird Homeoffice laut der Studie in m\u00e4nnerdominierten Berufen angeboten, vor allem in der IT-Branche. In frauendominierten T\u00e4tigkeiten wie etwa in Pflege, Erziehung und Gesundheit liegt der Anteil deutlich niedriger. Insgesamt bieten Arbeitgeber nur in 13 Prozent dieser Berufe Homeoffice an, w\u00e4hrend es in m\u00e4nnerdominierten Berufen 22 Prozent sind. Bei hoch qualifizierten Jobs ist die Differenz noch ausgepr\u00e4gter. <\/p>\n<p>Akademiker profitieren besonders stark <\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung der Stiftung bleibt damit ein wichtiges Potenzial f\u00fcr mehr Gleichstellung ungenutzt. Homeoffice sei ein wichtiges Instrument zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so Co-Autorin Michaela Hermann. Gerade f\u00fcr Eltern oder pflegende Angeh\u00f6rige k\u00f6nne ortsflexibles Arbeiten entscheidend sein. Allerdings reiche Homeoffice allein nicht aus, um bestehende Unterschiede etwa beim Einkommen oder bei der Verteilung von Sorgearbeit zu beseitigen. <\/p>\n<p>Besonders verbreitet ist Homeoffice weiterhin in qualifizierten T\u00e4tigkeiten. Mehr als ein Drittel der Akademiker kann von zu Hause arbeiten, w\u00e4hrend es bei Helfert\u00e4tigkeiten nur etwa vier Prozent sind. <\/p>\n<p>Reine Remote-Jobs bleiben selten<\/p>\n<p>Reine Remote-Jobs sind laut den Studienautoren eine Ausnahme. Bei der j\u00fcngsten Analyse sei die M\u00f6glichkeit, zu 100 Prozent an einem frei gew\u00e4hlten Ort zu arbeiten, lediglich in einer von 1.000 Stellenanzeigen genannt worden, hie\u00df es. <\/p>\n<p>Die Analyse basiert auf Stellenanzeigen aus den Jahren 2019 bis 2025 und wird regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert. Die Autoren haben verschiedene Formen des mobilen Arbeitens ber\u00fccksichtigt &#8211; von klassischen Homeoffice-Regelungen bis hin zu hybriden Modellen. Entscheidend ist, ob in einer Stellenanzeige \u00fcberhaupt eine entsprechende Option genannt wird. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit bleibt Homeoffice in Deutschland einer aktuellen Studie zufolge fest etabliert. 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