{"id":985604,"date":"2026-05-01T01:36:15","date_gmt":"2026-05-01T01:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/985604\/"},"modified":"2026-05-01T01:36:15","modified_gmt":"2026-05-01T01:36:15","slug":"anthropic-startet-oeffentliche-beta-von-claude-security-fuer-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/985604\/","title":{"rendered":"Anthropic startet \u00f6ffentliche Beta von Claude Security f\u00fcr Unternehmen"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Anthropic startet \u00f6ffentliche Beta von Claude Security f\u00fcr Unternehmen<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Claude-Security-Anthropic-launches-vulnerability-scanner-for-businesses-11279045.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Kein Donnerstag ohne neues Sprachmodell: Anthropic er\u00f6ffnet den Beta-Test f\u00fcr Claude Security. Das auf <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Kuenstliche-Intelligenz\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> spezialisierte Produkt soll Quellcode auf Schwachstellen scannen und gezielte Patches zur menschlichen \u00dcberpr\u00fcfung vorschlagen. Es steht ab sofort allen Claude-Enterprise-Kunden zur Verf\u00fcgung \u2013 erreichbar direkt \u00fcber die Claude.ai-Seitenleiste oder unter claude.ai\/security. Eine Ausweitung auf Team- und Max-Kunden soll folgen. Im Kern des Angebots steht laut <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Anthropic\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Anthropic<\/a> das k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Befolgt-Anweisungen-substanziell-besser-Anthropic-gibt-Opus-4-7-frei-11261267.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Sprachmodell Claude Opus 4.7<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Claude Security \u2013 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Anthropic-launcht-Claude-Code-Security-Cybersecurity-Aktien-verlieren-11185198.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zuvor Claude Code Security<\/a> \u2013 ist nach Unternehmensangaben in den vergangenen zwei Monaten von Hunderten Unternehmen in einer eingeschr\u00e4nkten Forschungsvorschau getestet worden. Auf Basis der R\u00fcckmeldungen sind geplante und gezielte Scans, bessere Integration in Audit-Systeme sowie verbessertes Tracking von Erkenntnissen hinzugekommen. Eine API-Integration oder ein eigener Agentenbau seien nicht n\u00f6tig: Wer Claude bereits nutze, k\u00f6nne sofort loslegen, <a href=\"https:\/\/claude.com\/blog\/claude-security-public-beta\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">schreibt Anthropic<\/a>.<\/p>\n<p>Das Modell soll Code nicht durch Musterabgleich analysieren, sondern Interaktionen zwischen Komponenten \u00fcber Dateien und Module hinweg verstehen und Datenfl\u00fcsse verfolgen \u2013 \u00e4hnlich wie ein erfahrener Sicherheitsforscher, beschreibt Anthropic das Vorgehen. Zu jedem Fund liefere Claude Security eine Erkl\u00e4rung mit Konfidenzwert, Schweregrad, wahrscheinlicher Auswirkung und Reproduktionsweg. Gefundene Schwachstellen lie\u00dfen sich direkt in Claude Code im Web beheben. Ergebnisse k\u00f6nnten als CSV oder Markdown exportiert oder per Webhook an Slack, Jira und andere Tools weitergeleitet werden.<\/p>\n<p>Unternehmen aus der fr\u00fchen Testphase berichten laut Betreiber, den Weg vom Scan zum fertigen Patch in einer einzigen Sitzung zur\u00fcckgelegt zu haben \u2013 statt tagelangem Hin-und-Her zwischen Sicherheits- und Entwicklungsteam. Zu den Technikpartnern, die Opus 4.7 in ihre Plattformen integrieren wollen, geh\u00f6ren demnach CrowdStrike, Microsoft Security, Palo Alto Networks, SentinelOne, TrendAI und Wiz. Beratungsunternehmen wie Accenture, BCG, Deloitte, Infosys und PwC sollen Unternehmen bei der Einf\u00fchrung unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Bewusst gedrosselt? Claude 4.6 nerv\u00f6ser bei Exploit-Fragen<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/7\/4\/8\/7\/2\/signal-2026-04-16-133240_002-92b85d93d67f03f9.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"824\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1080 \/ 824; object-fit: cover;\" width=\"1080\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Wer in den vergangenen Wochen mit Claude Opus 4.6 Fragen zu Sicherheitsl\u00fccken stellte, bekam eine sanfte Abfuhr.<\/p>\n<p>Wer zuletzt Claude Opus 4.6 nach Exploits oder Schwachstellendetails gefragt hat, d\u00fcrfte zunehmende Zur\u00fcckhaltung bemerkt haben \u2013 das ist vermutlich kein Zufall. Im Kleingedruckten zu Claude Security schreibt Anthropic, dass Opus 4.7 mit neuen Schutzma\u00dfnahmen ausgestattet sei, die Anfragen mit Bezug auf verbotene oder hochriskante Sicherheitsanwendungen automatisch erkennen und blockieren sollen. Organisationen, die legitim in diesem Bereich arbeiten, k\u00f6nnten sich f\u00fcr ein \u201eCyber Verification Program\u201c qualifizieren, so das Unternehmen.<\/p>\n<p>Mythos weiterhin exklusiv \u2013 und politisch brisant<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Claude Security ist das breite Angebot; das m\u00e4chtigere Modell \u201eMythos\u201c bleibt f\u00fcr die meisten ein solcher. Anthropic hat Anfang April mit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Anthropics-neues-KI-Modell-Mythos-Zu-gefaehrlich-fuer-die-Oeffentlichkeit-11248034.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mythos Preview ein KI-Modell vorgestellt<\/a>, das nach eigenen Angaben so gef\u00e4hrlich sei, dass es nicht \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht werden solle. Im Rahmen von \u201eProject Glasswing\u201c erhalten bislang nur rund 40 ausgew\u00e4hlte Unternehmen Kritischer Infrastruktur \u2013 darunter Apple, AWS, Cisco, Google, Microsoft und Nvidia \u2013 Zugang, um ihre Systeme nach Schwachstellen zu durchsuchen.<\/p>\n<p>Anthropics Plan, diesen Kreis um rund 70 weitere Unternehmen auszuweiten, st\u00f6\u00dft nun auf politischen Widerstand: Laut einem <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/tech\/ai\/white-house-opposes-anthropics-plan-to-expand-access-to-mythos-model-dc281ab5\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Bericht des Wall Street Journal<\/a> hat das Wei\u00dfe Haus dem Unternehmen mitgeteilt, gegen die Ausweitung. Als Gr\u00fcnde werden Sicherheitsbedenken genannt \u2013 und die Sorge, Anthropic k\u00f6nnte schlicht nicht genug Rechenkapazit\u00e4t haben, um so viele Anwender zu bedienen, ohne die Nutzung durch die US-Regierung selbst zu beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Mythos-von-Anthropic-Schwachstellen-KI-wirft-neue-Sicherheitsfragen-auf-11270831.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auch in Deutschland sorgt Mythos f\u00fcr Nervosit\u00e4t<\/a>. BSI-Pr\u00e4sidentin Claudia Plattner hat bereits kurz nach der Vorstellung erkl\u00e4rt, \u201eUmw\u00e4lzungen im Umgang mit Sicherheitsl\u00fccken und in der Schwachstellenlandschaft insgesamt\u201c zu erwarten. Sie stellte die Frage, ob derart wirkm\u00e4chtige Werkzeuge mittelfristig \u00fcberhaupt noch auf dem freien Markt verf\u00fcgbar sein werden.<\/p>\n<p>Spezialisierung als Strategie<\/p>\n<p>Claude Security reiht sich in eine erkennbare Produktstrategie ein: Nach Claude Code f\u00fcr die Softwareentwicklung und Claude Design f\u00fcr kreative Aufgaben folgt jetzt das Sicherheitsprodukt. Die gesamte Branche folgt diesem Trend zur Spezialisierung. OpenAI hat vergangene Woche <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/OpenAI-stellt-GPT-5-5-vor-Mehr-Agent-weniger-Chatbot-11270515.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">GPT-5.5 vorgestellt<\/a>, das ebenfalls stark auf agentisches Arbeiten setzt \u2013 und bereits Mitte April mit GPT-5.4-Cyber eine Variante mit gelockerten Sicherheitsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr verifizierte Sicherheitsforscher angek\u00fcndigt. Als europ\u00e4ische Alternative <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Mistral-AI-Neues-Sprachmodell-Medium-3-5-und-Cloud-Coding-Agenten-11277993.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">pr\u00e4sentierte das franz\u00f6sische Unternehmen Mistral Medium 3.5<\/a> \u2013 ein Open-Weights-Modell mit den Verkaufsargumenten Datensouver\u00e4nit\u00e4t und Selbst-Hosting.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:vza@heise.de\" title=\"Dr. Volker Zota\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vza<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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