{"id":985706,"date":"2026-05-01T02:31:23","date_gmt":"2026-05-01T02:31:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/985706\/"},"modified":"2026-05-01T02:31:23","modified_gmt":"2026-05-01T02:31:23","slug":"duesseldorf-feuerwehr-einsaetze-werden-vielfaeltiger-herausfordernder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/985706\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Feuerwehr-Eins\u00e4tze werden vielf\u00e4ltiger &#8211; herausfordernder"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zusammenst\u00f6\u00dfe von Stra\u00dfenbahnen, Gefahrstoff-Alarm an der Messe, Badeunf\u00e4lle im Rhein und das Ungl\u00fcck beim Rheinkirmes-Feuerwerk \u2013 die D\u00fcsseldorfer <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/feuerwehr\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuerwehr<\/a> musste 2025 viele verschiedene und nicht allt\u00e4gliche Einsatzlagen bew\u00e4ltigen. Entsprechend sprach Feuerwehr-Chef David von der Lieth bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2025 von einem \u201eherausfordernden\u201c, aber zugleich auch \u201eerfolgreichen Jahr\u201c. Die Bandbreite der Lagen und deren Bew\u00e4ltigung w\u00fcrde genau das abbilden, was die D\u00fcsseldorfer Feuerwehr im Notfall leisten k\u00f6nne, so von der Lieth. \u201eF\u00fcr solche Eins\u00e4tze sind wir ausgebildet und ausger\u00fcstet.\u201c<\/p>\n<p>Wald- und Vegetationsbr\u00e4nde r\u00fccken in den Fokus      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das zeigt sich mittlerweile nicht nur im lokalen, sondern auch internationalem Einsatz. Im vergangenen Juli wurde die Facheinheit \u201eWald- und Vegetationsbrandbek\u00e4mpfung\u201c mit 45 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr ins Leben gerufen. Wenige Wochen sp\u00e4ter r\u00fcckten Fabian Walerovski (39) und sieben Kollegen aus D\u00fcsseldorf als Teil einer gemischten Feuerwehrtruppe aus dem ganzen Rheinland bereits nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/spanien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spanien<\/a> aus. Dort bek\u00e4mpften sie im August eine Woche lang mehrere schwere Wald- und Vegetationsbr\u00e4nde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Einsatz sei \u201eextrem\u201c gewesen, habe der Einheit aber auch wichtige Erfahrungs- und Erkenntnisgewinne gebracht, so van der Lieth. \u201eWeil auch wir in D\u00fcsseldorf im Zuge des Klimawandels mit mehr Vegetations- und Waldbr\u00e4nden zu tun haben werden.\u201c Das belegen auch die Zahlen: 2025 musste die Feuerwehr 181 Vegetationsbr\u00e4nde in D\u00fcsseldorf l\u00f6schen (2024: 78, 2023: 156).<\/p>\n<p>Investitionen trotz \u201eschwieriger Haushaltslage\u201c      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Spanien zum Einsatz kam dabei auch ein neues, auf Waldbr\u00e4nde spezialisiertes Tankl\u00f6schfahrzeug mit rund 3000 Liter Fassungsverm\u00f6gen. Ungeachtet der schwierigen Haushaltslage investiert die Stadt (33 Millionen Euro im Jahr 2025) weiter in die Erneuerung der Fahrzeug-Flotte sowie der Modernisierung und der Errichtung neuer Standorte. Das sei laut von der Lieth ein \u201esch\u00f6nes Signal, wie stark die gesamte Stadt und die Politik hinter den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkr\u00e4ften stehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Neben neuen L\u00f6schfahrzeugen und 17 neuen Einsatzleitwagen wurde auch der Rettungsdienst mit f\u00fcnf zus\u00e4tzlichen Rettungswagen verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Tele-Notarzt soll kommendes Jahr starten      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Rettungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde mit den sogenannten Soforttransportwagen (STW) eine neue Kategorie im Rettungsdienst eingef\u00fchrt. Vier solcher Wagen sind seit vergangenem Oktober in D\u00fcsseldorf nun im Dienst. Sie sollen auf \u201edringliche, aber nicht lebensbedrohliche\u201c Lagen reagieren k\u00f6nnen. Von der Lieth nennt exemplarisch einen Armbruch, der zwar dringend im Krankenhaus behandelt werden muss, von dem aber keine akute Lebensgefahr ausgeht. Denn die Zahl der Eins\u00e4tze des Rettungsdienstes nehmen seit Jahren zu und erlebten 2025 mit 159.802 erneut einen Anstieg (2024: 157.036)<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In diesem Kontext konnte von der Lieth auch von einem sinkenden Trend berichten. So ist die Zahl der Eins\u00e4tze, bei denen ein Notarzt hinzugerufen werden musste, mit 20.259 um mehr als 3000 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das h\u00e4nge damit zusammen, dass Notfallsanit\u00e4ter inzwischen mehr M\u00f6glichkeiten zur Behandlung auch ohne begleitenden Arzt durchf\u00fchren d\u00fcrfen, etwa die Vergabe bestimmter Medikamente. \u201eDas zeigt, dass der Notarzt in der Vergangenheit h\u00e4ufiger angefordert wurde, als es n\u00f6tig war\u201c, sagte von der Lieth.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kommendes Jahr soll zudem das Telenotarzt-System in D\u00fcsseldorf schrittweise eingef\u00fchrt werden. Dann k\u00f6nnen die Rettungskr\u00e4fte jederzeit per Video- und Sprachanruf einen Notarzt in der Leitstelle konsultieren, der den Einsatz dann begleitet und auf die Patientendaten digitalisiert zugreifen kann. Das sei aber nur eine Erg\u00e4nzung f\u00fcr unklare F\u00e4lle, so von der Lieth, deren Einsatz stark situationsbedingt sei.<\/p>\n<p>Anzahl der Feuerwehrfrauen hat sich verdoppelt      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein weiterer positiver Trend, den die Feuerwehr nahezu jedes Jahr verk\u00fcnden kann: Das Interesse an einer Arbeit und Ausbildung sei ungebrochen hoch. \u201eDie Bewerberlage ist so gut, dass wir alle Ausbildungspl\u00e4tze jederzeit besetzen k\u00f6nnen\u201c, sagte Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Burkhard Hintzsche.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine Entwicklung, die sich dabei fortsetzt, ist der steigende Anteil an weiblichem Personal. Mit 31 Feuerwehrfrauen hat sich dieser 2025 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt (928 Besch\u00e4ftigte insgesamt). In Zukunft d\u00fcrften noch mehr Frauen bei der Feuerwehr besch\u00e4ftigt sein. Denn unter den aktuell 207 Azubis sind rund ein Viertel Frauen \u2013 und damit rund dreimal so viele wie noch 2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zusammenst\u00f6\u00dfe von Stra\u00dfenbahnen, Gefahrstoff-Alarm an der Messe, Badeunf\u00e4lle im Rhein und das Ungl\u00fcck beim Rheinkirmes-Feuerwerk \u2013 die D\u00fcsseldorfer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":985707,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[4652,48,1187,3364,29,3405,3679,588,26160,33026,213329,213332,985,109166,81883,213330,30,15089,1209,3262,41050,88940,213331,213328,24134,6448,80646],"class_list":["post-985706","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-wald","tag-48","tag-arzt","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-duesseldorfer","tag-einsatz","tag-einsaetze","tag-einsatzkraeften","tag-einsatzlagen","tag-einsatzleitwagen","tag-feuerwehr","tag-feuerwehrdezernent","tag-feuerwehrfrauen","tag-feuerwehrtruppe","tag-germany","tag-lieth","tag-nordrhein-westfalen","tag-notarzt","tag-tele","tag-telenotarzt","tag-vegetations","tag-vegetationsbraende","tag-wagen","tag-waldbraende","tag-waldbraenden"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116496976396408505","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/985706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=985706"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/985706\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/985707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=985706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=985706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=985706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}