{"id":986167,"date":"2026-05-01T06:57:24","date_gmt":"2026-05-01T06:57:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/986167\/"},"modified":"2026-05-01T06:57:24","modified_gmt":"2026-05-01T06:57:24","slug":"1-mai-in-berlin-auflagen-der-polizei-in-zwei-punkten-wird-hart-durchgegriffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/986167\/","title":{"rendered":"1. Mai in Berlin: Auflagen der Polizei \u2013 in zwei Punkten wird hart durchgegriffen"},"content":{"rendered":"<p data-tts-first-paragraph=\"\" class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Der Freitag wird ein Tag der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/demo-berlin\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1648110958\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Demonstrationen<\/a> und Proteste in Berlin. Am <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/1-mai-in-berlin\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1433337160\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">1. Mai<\/a> sind insgesamt 79 Versammlungen angemeldet, allein 60 davon in und um den <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/goerlitzer-park\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1626240012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">G\u00f6rlitzer Park<\/a>. Doch das besondere Augenmerk der Polizei gilt traditionell der linksradikalen<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article411700110\/1-mai-berlin-demo-kreuzberg-neukoelln-polizei-route-strecke-zeitplan.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1777617922\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> \u201eRevolution\u00e4ren 1. Mai\u201c-Gro\u00dfdemonstration<\/a> am Abend in Kreuzberg und Neuk\u00f6lln. Zehntausende Teilnehmende werden erwartet. <\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Trotz eines <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article411858770\/friedlicher-1-mai-warum-die-polizei-in-berlin-weiterhin-mit-5000-kraeften-plant.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1777481757\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfaufgebots von 5300 Einsatzkr\u00e4ften<\/a> setzt die Polizei im Vorfeld vor allem auf Deeskalation und Zur\u00fcckhaltung. Wie auch im vergangenen Jahr wird es daher kein explizites Vermummungsverbot f\u00fcr Teilnehmer des linksradikalen Aufzugs geben. <\/p>\n<p>            Morgenpost der Chefredaktion<\/p>\n<p>Die ersten News des Tages \u2013 direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1777544067_883_newsletter-envelope.png\" alt=\"Newsletter Illustration\" class=\"h-full w-full max-w-full object-cover md:max-w-[226px] lg:max-w-[234px]\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>              Morgenpost der Chefredaktion<\/p>\n<p>Die ersten News des Tages \u2013 direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.<\/p>\n<p>              Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n              <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-copy-accent underline decoration-solid underline-offset-1 hover:text-primary-700\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n              zu.<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Bedeutet:\u00a0Wer sich vermummen will, kann das tun. \u201eEs hat sich aus unserer Sicht nicht bewahrheitet, dass Demonstranten mit Sturmkappen diejenigen sind, die in jedem Fall direkt die\u00a0Gewalt\u00a0eskalieren und den Stein werfen\u201c, erkl\u00e4rte <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article408890936\/1-mai-berlin-polizei-demo-einsatz-stephan-katte.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1777534057\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stephan Katte, Leiter der Direktion Einsatz, die Entscheidung schon 2025<\/a>. <\/p>\n<p>  1. Mai in Berlin: Strenge Auflagen f\u00fcr Bez\u00fcge zum Nahostkonflikt<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Auch auf weitere gr\u00f6\u00dfere Auflagen wird verzichtet \u2013 au\u00dfer in zwei Punkten: dem Z\u00fcnden von Pyrotechnik und der Israelfeindlichkeit von Teilen der Demonstranten. Deswegen gelten am Abend in Kreuzberg dieselben Auflagen wie bei allen anderen Pro-Pal\u00e4stina-Versammlungen in Berlin auch. Die <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/polizei-berlin\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> wolle antisemitische \u00c4u\u00dferungen unterbinden und Plakate beschlagnahmen, hei\u00dft es. <\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Versammlungen mit Nahost-Bezug\u00a0unterliegen in Berlin zahlreichen Beschr\u00e4nkungen,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article410691857\/berlin-wie-der-nahost-konflikt-polizei-und-justiz-belastet.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1765609080\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vor allem um antisemitische und israelfeindliche Ausw\u00fcchse auf den Kundgebungen zu verhindern<\/a>. So ist es etwa verboten, auf den Veranstaltungen Fahnen, Puppen oder \u00e4hnliche Gegenst\u00e4nde zu verbrennen, zu Gewalt, Hass und Terror aufzurufen sowie derartige Taten zu feiern und zu verherrlichen. Die Symbole und Zeichen verbotener Organisationen wie dem Netzwerk Samidoun, der\u00a0Hamas, der\u00a0Hisbollah, von Hzb ut-Tahir\u00a0und der Volksfront f\u00fcr die Befreiung Pal\u00e4stinas (PFLP) sind ebenfalls nicht erlaubt.<\/p>\n<p>\u201eFrom the River to the Sea\u201c sorgt f\u00fcr Eskalationspotenzial <\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Au\u00dferdem sind Parolen untersagt, die das Ehrgef\u00fchl religi\u00f6ser oder ethnischer Minderheiten verletzen k\u00f6nnten. Dazu geh\u00f6rt zum Beispiel auch <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article410952591\/from-the-river-to-the-sea-wird-der-spruch-jetzt-endgueltig-strafbar.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1768821499\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der umstrittene Ausruf \u201eFrom the River to the Sea\u201c,<\/a>\u00a0der in Berlin als Infragestellung des israelischen Existenzrechts interpretiert wird.\u00a0Gerade hier schlummert enormes Konfliktpotenzial. Experten bef\u00fcrchten, dass Polizeibeamte durch <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article410952591\/from-the-river-to-the-sea-wird-der-spruch-jetzt-endgueltig-strafbar.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1768821499\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">das Skandieren des Ausrufs<\/a> zu hartem Eingreifen provoziert werden sollen. Das wiederum soll Bilder f\u00fcr die sozialen Netzwerke produzieren, die dem linksextremen Narrativ und Freund-Feind-Schema entsprechen.<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Man werde im Rahmen der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit vorgehen und die Lage nicht unn\u00f6tig eskalieren lassen, hei\u00dft es dazu aus Polizeikreisen. Bedeutet: Sich auch nicht unn\u00f6tig provozieren lassen. Es gebe viele mildere Wege und Schritte, auf Verst\u00f6\u00dfe aus einer Demonstration heraus zu reagieren, ohne es zu gro\u00dffl\u00e4chiger Gewalt kommen zu lassen, sagt Katte. <\/p>\n<p>Polizei reagiert auf sinkende Gewaltbereitschaft <\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Die aus Sicht der Polizei reduzierte <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article411860157\/demo-berlin-1-mai-antifa-schwarzer-block-polizei-linksextremismus.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1777560133\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gewaltbereitschaft der Demonstranten am Abend des 1. Mai<\/a> zeigt sich auch bei der direkten Begleitung der Demonstration. Fr\u00fcher seien 20 Hundertschaften der Polizei direkt in der N\u00e4he der Demonstration dabei gewesen, nun seien es noch acht, hie\u00df es. Fr\u00fcher gingen Polizisten neben der Demonstration, inzwischen wird die Polizei vor allem an der Spitze und am Ende mit gr\u00f6\u00dferen Einheiten laufen.<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">In den vergangenen Tagen wurde zudem bereits viel im Hintergrund geleistet, um die Wahrscheinlichkeit von Zusammenst\u00f6\u00dfen zu minimieren. Die Polizei erteilte in manchen engen Stra\u00dfen von Neuk\u00f6lln Halteverbote, entlang der Strecke der Demonstration hielt sie Leuchtmasten bereit, Glascontainer wurden aufgestellt, um Flaschen, die als Wurfgeschosse dienen k\u00f6nnen, von den Gehwegen zu bekommen. Die Verleihfirmen von E-Scootern sperrten die Gebiete rund um die kritische Demonstration auf Bitten der Polizei f\u00fcr ihre Fahrzeuge. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Freitag wird ein Tag der Demonstrationen und Proteste in Berlin. Am 1. 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