{"id":986486,"date":"2026-05-01T10:21:19","date_gmt":"2026-05-01T10:21:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/986486\/"},"modified":"2026-05-01T10:21:19","modified_gmt":"2026-05-01T10:21:19","slug":"nahost-konflikt-fifa-praesident-infantino-versucht-die-versoehnung-und-scheitert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/986486\/","title":{"rendered":"Nahost-Konflikt: Fifa-Pr\u00e4sident Infantino versucht die Vers\u00f6hnung \u2013 und scheitert"},"content":{"rendered":"<p>Beim Fifa-Kongress in Vancouver holt Gianni Infantino die Vertreter Israels und Pal\u00e4stinas auf die B\u00fchne. Der Fifa-Boss fordert eine Vers\u00f6hnungsgeste ein. Dabei betonten beide Seiten zuvor, dass sie vom Verband keine politische Einmischung erwarten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Fifa-Pr\u00e4sident Gianni Infantino hat die Vertreter der Verb\u00e4nde Pal\u00e4stinas und Israels beim Kongress des Fu\u00dfball-Weltverbandes nicht zu einer Vers\u00f6hnungsgeste bewegen k\u00f6nnen. Nach den Reden von Dschibril Radschub, dem Pr\u00e4sidenten des Pal\u00e4stinensischen Fu\u00dfball-Verbandes (PFA), und Bassim Scheich Suliman, dem Vize-Chef des Israelischen Fu\u00dfball-Verbandes (IFA), bat Infantino beide Funktion\u00e4re gemeinsam auf die B\u00fchne in Vancouver. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend Infantino und Radschub ein intensives Gespr\u00e4ch f\u00fchrten, stand Scheich Suliman einige Meter entfernt und beobachtete die ungew\u00f6hnliche Szene. \u201eWir werden zusammenarbeiten, lasst uns zusammenarbeiten, um den Kindern Hoffnung zu geben\u201c, sagte Infantino, nachdem beide mit einigen Metern Abstand die B\u00fchne wieder verlassen hatten.<\/p>\n<p>Pal\u00e4stinensischer Verband zieht vor Sportgerichtshof<\/p>\n<p>Zuvor hatte Radschub angek\u00fcndigt, dass die PFA vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen werde, um eine Entscheidung des Fifa-Councils anzufechten, Israels Fu\u00dfball-Verband nicht wegen angeblich diskriminierender Handlungen gegen pal\u00e4stinensische Fu\u00dfballer zu bestrafen. <\/p>\n<p>Die Auswirkungen des politischen Konflikts auf den Fu\u00dfball besch\u00e4ftigen die Fifa schon lange. \u201eBeide Verb\u00e4nde haben die gleichen Rechte und Pflichten\u201c, versicherte Infantino. Noch unter Ex-Pr\u00e4sident Joseph Blatter, der vor mehr als zehn Jahren aus dem Amt schied, war eine Task Force gegr\u00fcndet worden. <\/p>\n<p>Beide Parteien beschuldigen sich seit Jahren gegenseitig, die Entwicklung des Fu\u00dfballs der anderen Seite zu behindern. \u201eWir verlangen von der Fifa nicht, einen politischen Konflikt zu l\u00f6sen, wir verlangen, Fu\u00dfball zu organisieren\u201c, sagte Radschub.<\/p>\n<p>Zuletzt hatte der pal\u00e4stinensische Verband die Fifa aufgefordert, die Teilnahme israelischer Teams, die angeblich auf pal\u00e4stinensischem Gebiet ans\u00e4ssig seien, an israelischen Wettbewerben zu untersuchen. Das Fifa-Council entschied jedoch im M\u00e4rz, keine weiteren Schritte zu unternehmen, \u201eda der endg\u00fcltige rechtliche Status des Westjordanlands gem\u00e4\u00df V\u00f6lkerrecht nach wie vor eine ungel\u00f6ste und \u00e4u\u00dferst komplexe Sachfrage darstellt.\u201c<\/p>\n<p>In einem anderen Fall hatte die Fifa den israelischen Verband unter anderem wegen Verst\u00f6\u00dfen eines Clubs gegen Anti-Diskriminierungsregeln bestraft. Die IFA muss deshalb unter anderem eine Geldstrafe in H\u00f6he von 150.000 Schweizer Franken zahlen.<\/p>\n<p>lw\u00f6\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beim Fifa-Kongress in Vancouver holt Gianni Infantino die Vertreter Israels und Pal\u00e4stinas auf die B\u00fchne. 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