{"id":98731,"date":"2025-05-10T05:02:27","date_gmt":"2025-05-10T05:02:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/98731\/"},"modified":"2025-05-10T05:02:27","modified_gmt":"2025-05-10T05:02:27","slug":"was-wuppertaler-an-ihren-muettern-schaetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/98731\/","title":{"rendered":"Was Wuppertaler an ihren M\u00fcttern sch\u00e4tzen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der kommende Sonntag ist Muttertag und damit eine Gelegenheit, M\u00fcttern eine Freude zu machen und ihren Einsatz zu w\u00fcrdigen. Aus diesem Anlass hat sich die WZ umgeh\u00f6rt und Wuppertalerinnen und Wuppertaler gefragt, was sie an ihren M\u00fcttern sch\u00e4tzen oder gesch\u00e4tzt haben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Uwe Becker<\/strong>, Satiriker, Titanic-Autor und WZ-Kolumnist, sagt: \u201eMeine Mutter war sehr f\u00fcrsorglich und hat mich mit sehr viel Liebe erzogen.\u201c Beeindruckt habe ihn das politische Interesse seiner Mutter K\u00e4the Becker. Er erz\u00e4hlt: \u201eSie war im Kaufhof Barmen Betriebsratsvorsitzende.\u201c Sie habe sich als Verk\u00e4uferin hochgearbeitet, habe dann 20 Jahre lang ein eigenes B\u00fcro als freigestellte Betriebsratschefin gehabt: \u201eDamals hatte der Kaufhof mehr als 400 Angestellte, das war eine Riesennummer\u201c, so Becker. Das habe ihm gezeigt, dass man auch ohne akademische Ausbildung viel erreichen kann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">D\u00f6rte Bald<\/strong>, Musikdozentin, S\u00e4ngerin und vielen bekannt als die Kunstfigur D\u00f6rte aus Heckinghausen, ist ihrer Mutter Marianne Ollefs \u201ewahnsinnig dankbar\u201c, dass sie die Familie in schwierigen Zeiten gut versorgt hat. Denn nach dem Tod ihres Mannes habe sie sechs Kinder allein gro\u00dfgezogen. Sie habe nicht arbeiten gehen m\u00fcssen, aber mit gro\u00dfer Disziplin Mahlzeiten zubereitet, daf\u00fcr gesorgt, dass alle Abitur machen und alle eine Instrument lernen. \u201eJe \u00e4lter ich werde, desto mehr wird mir bewusst, was sie da geschafft hat.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">An ihrer 2017 verstorbenen Mutter hat sie gesch\u00e4tzt, \u201edass sie alles immer mit sehr gesundem Menschenverstand betrachtet hat und eine gro\u00dfe Offenheit f\u00fcr unterschiedliche Ansichten hatte\u201c. Respekt hat D\u00f6rte Bald f\u00fcr die Tatsache, dass ihre Mutter mit 18 Jahren allein mit einer Freundin von Danzig nach D\u00e4nemark, um dort ihren Bruder zu finden, erst sp\u00e4ter ihre Familie in Langenberg wiedertraf. Und von ihr nimmt sie mit, sich immer wieder auf das Sch\u00f6ne im Alltag zu besinnen \u2013 gerade in schwierigen Zeiten.<\/p>\n<p>Gesch\u00e4tzte Eigenschaften: Kraft, Fr\u00f6hlichkeit und Stabilit\u00e4t      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIhren kraftvollen Charakter\u201c nennt <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Thusnelda Mercy<\/strong>, T\u00e4nzerin, Choreografin und Leiterin der Tanz Station Barmer Bahnhof, als meist gesch\u00e4tzte Eigenschaft ihrer Mutter Malou Airaudo, ebenfalls T\u00e4nzerin, Choreografin und Mitglied des Tanztheaters seit der ersten Stunde. Sie habe schwierige Lebenssituationen durchgestanden, drei Kinder gro\u00dfgezogen. Au\u00dferdem sei sie \u201eeine wundervolle T\u00e4nzerin\u201c. Die Liebe zum Tanz verbinde sie, ihre Mutter sei ihr wie ihr Vater Dominique Mercy dabei Vorbild, auch darin, \u201emich weiterzuentwickeln und meinen eigenen Weg zu gehen\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Carsten Gerhardt<\/strong>, Initiator der Wuppertalbewegung, die die Nordbahntrasse gebaut und das Circular Valley ins Leben gerufen hat, beschreibt seine Mutter als \u201eextrem fr\u00f6hlich, hilfsbereit und f\u00fcrsorglich \u2013 eine ganz wunderbare Mutter\u201c. Sie habe unter anderem immer lecker gekocht und gebacken, was sie bis heute tue und er bei ihren regelm\u00e4\u00dfigen Treffen genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Selly Wane<\/strong>, Unternehmerin, Projektmanagerin, Veranstalterin und Betreiberin des Swane Caf\u00e9s im Luisenviertel, stammt aus dem Senegal, hat mit ihren Eltern aber auch viel im Ausland gelebt. Sie sch\u00e4tzt an ihrer Mutter Racky Wane, \u201edass sie sehr bedacht war, uns etwas von ihrem kulturellen Erbe mitzugeben.\u201c So h\u00e4tten sie zuhause ihre Muttersprache Pulaar gesprochen. Ihre Mutter sei immer sehr routiniert gewesen, habe ihr Stabilit\u00e4t und Sicherheit vermittelt. Im Schnitt zweimal pro Jahr sehen sie sich, bleiben ansonsten per Telefon und Whatsapp in Kontakt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die gro\u00dfe Unterst\u00fctzung durch seine Mutter Brigitte Tyrala nennt WSV-Trainer<strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\"> Sebastian Tyrala<\/strong> als erstes. \u201eDas ist der absolute Wahnsinn.\u201c Als Sportler sei er viel herumgekommen, jetzt lebten sie wieder in der N\u00e4he, er habe drei Kinder \u2013 wenn er seine Mutter brauche, sei sie zur Stelle. Und sie sei \u2013 typpsich f\u00fcr eine Familie aus Polen \u2013 eine gro\u00dfe Organisatorin von Familienfesten. \u201eSie machte Essen f\u00fcr 100 Leute, es ist immer zu viel\u201c, sagt er lachend. Aber sie k\u00f6nnten sich auf sie verlassen, wenn sie das Amt der Cheforganisatorin \u00fcbernehme.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch in der Elberfelder Innenstadt werden die Menschen kurz vor dem Muttertag emotional. Der 22-j\u00e4hrige <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Finn Meyborg<\/strong> sch\u00e4tzt die F\u00fcrsorge seiner Mutter: \u201eSie ist immer f\u00fcr mich da und wenn ich ein Problem habe, kann ich mich immer bei ihr melden. Ich kann mich hundertprozentig auf sie verlassen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die zehnj\u00e4hrige <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Ella<\/strong> umarmt ihre Mutter <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Inka Thomas <\/strong>(43), w\u00e4hrend sie sagt: \u201eIch bin dankbar, dass du da bist.\u201c Und auch Inka Thomas selber betont, dass sie ihrer eigenen Mutter noch immer etwas zum Muttertag schenke. \u201eIch bin einfach froh, dass es sie gibt. Wir machen einmal im Jahr ein Mutter-Tochter-Wochenende, da freue ich mich ganz besonders drauf.\u201c Inzwischen l\u00e4gen 600 Kilometer zwischen ihnen, da freuten sie sich umso mehr auf das n\u00e4chste Treffen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die 22-j\u00e4hrige <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Rieke Wilhelms<\/strong> erinnert sich gerne an ihre Kindheit zur\u00fcck: \u201eIch bin meiner Mutter dankbar daf\u00fcr, dass sie mir jeden Tag ein Pausenbrot geschmiert hat.\u201c Bei dem Gedanken an die eigene Mutter wird so mancher gerne wieder f\u00fcr einen Moment zum Kind: \u201eEgal wie alt ich bin, bei ihr habe ich immer ein Zuhause\u201c, fasst <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Alina Droschinski<\/strong> (26) zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der kommende Sonntag ist Muttertag und damit eine Gelegenheit, M\u00fcttern eine Freude zu machen und ihren Einsatz zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":98732,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[4740,39789,3364,29,39787,30,39785,25454,981,39786,39790,38453,1209,39788,4418,6226,17352],"class_list":{"0":"post-98731","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-bekannten","9":"tag-dankbar","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-doerte","13":"tag-germany","14":"tag-kaethe-becker","15":"tag-kaufhof","16":"tag-mutter","17":"tag-muettern","18":"tag-muttersprache","19":"tag-muttertag","20":"tag-nordrhein-westfalen","21":"tag-umgehoert","22":"tag-wuppertal","23":"tag-wuppertaler","24":"tag-wuppertalerinnen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114481787245977323","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98731","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=98731"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98731\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=98731"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=98731"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=98731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}