{"id":987325,"date":"2026-05-01T18:56:27","date_gmt":"2026-05-01T18:56:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/987325\/"},"modified":"2026-05-01T18:56:27","modified_gmt":"2026-05-01T18:56:27","slug":"was-macht-eigentlich-peter-theiler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/987325\/","title":{"rendered":"Was macht eigentlich: PETER THEILER?"},"content":{"rendered":"<p><img width=\"413\" height=\"502\" data-tgpli-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Peter-Theiler.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19530\" style=\"width:300px\" data-tgpli-  data-tgpli-inited=\"\" data-tgpli-image-inited=\"\" id=\"tgpli-69f4f75963d5e\"\/><\/p>\n<p>Er hatte ihn sich redlich verdient und sich nach arbeitsreichen Jahrzehnten v\u00f6llig zu Recht auf den Unruhezustand gefreut. Nach einem bewegten Theaterleben schied Peter Theiler im Sommer 2024 aus seinem erfolgreich absolvierten Amt als Intendant der S\u00e4chsischen Staatsoper, der er nach einem mit politischer Relevanz gestalteten Spielplan und immerhin drei in Auftrag gegebenen Urauff\u00fchrungen sowie mit einer Auslastung von durchschnittlich 92 Prozent Adieu sagen konnte. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2024-06\/28\/theiler-nimmt-von-semperoper-abschied-es-hat-spass-gemacht\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">\u201eEs hat Spa\u00df gemacht\u201c<\/a> war sein Fazit dieser Jahre in Dresden.<\/p>\n<p>Zuvor ist der 1956 in Basel geborene Theatermann als Regieassistent, Spielleiter und Regisseur t\u00e4tig gewesen, leitete als Betriebsdirektor und Regisseur die Op\u00e9ra de Nice sowie als Direktor das franz\u00f6sische Theaterfestival \u00bbPerspectives\u00ab in Saarbr\u00fccken. Peter Theiler unterrichtete am Opernstudio der Musikakademie Basel, wirkte als Oberspielleiter und B\u00fchnenbildner am Mannheimer Nationaltheater sowie als Direktor des Theaters Biel Solothurn in der Schweiz.<\/p>\n<p>Noch vor der Dresdner Intendanz leitete er von 2001 bis 2008 als Generalintendant das Theater im Revier Gelsenkirchen und als Staatsintendant das Staatstheater N\u00fcrnberg, bevor er 2018 in Dresden antrat. Seinen Abschied an der Elbe, wo er ein gut aufgestelltes Haus an Nora Schmid \u00fcbergeben konnte \u2013 gern gew\u00fcrzt mit dem Bonmot \u201eDie Semperoper bleibt in Schweizer Hand\u201c -, verband er mit der Aussicht, auch k\u00fcnftig als Juror von Gesangswettbewerben sowie im Deutschen B\u00fchnenverein t\u00e4tig zu bleiben, insgesamt aber ein klein wenig ruhiger treten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es kam, wie so oft im Theaterbetrieb, allerdings anders: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nrw\/essen\/vorwuerfe-gegen-essener-generalmusikdirektor-sanguineti-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Der nicht ganz unumstrittene Weggang<\/a> von Intendantin Merle Fahrholz als Intendantin des Aalto Theaters Essen stellte das Haus sowie die Stadtverwaltung vor ein Problem. Ein \u00dcbergangsproblem. F\u00fcr dessen L\u00f6sung man sich an Peter Theiler gewandt hat, der seinen \u2013 siehe oben \u2013 verdienten Unruhestand eigentlich in Dresden verbringen wollte. Nun aber pendelt er zwischen Elbe und Ruhr, bringt beste Erfahrungen, wie er sie \u00fcber all die Jahre hat sammeln k\u00f6nnen, f\u00fcr eine Essener Spielzeit mit ein. Sein Anspruch ist es, dem einst durchaus ehrw\u00fcrdigen Haus wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Daf\u00fcr gestaltet Peter Theiler den Spielplan 2027\/28 f\u00fcr Opernbetrieb und Sinfoniekonzerte. Das damit verbundene Ziel ist nat\u00fcrlich, die zuletzt etwas d\u00fcrftige Auslastung des Hauses wieder deutlich zu steigern, bis f\u00fcr die darauf folgende Spielzeit ein neuer Intendant respektive eine neue Intendantin gefunden ist.<\/p>\n<p>Mit inhaltlich untersetzten Kernbegriffen wie k\u00fcnstlerische Exzellenz und gesellschaftliche Relevanz, wie er sie auch in Dresden umgesetzt hat, will Peter Theiler Aalto-Theater und Essener Philharmoniker die ihnen zustehende kulturpolitische Bedeutung zur\u00fcckgeben. Seine im Ruhrgebiet bereits gemachten Erfahrungen sowie die regionale und internationale Vernetzung d\u00fcrften dem Theatermann dabei h\u00f6chst n\u00fctzlich sein.<\/p>\n<p>Lebensmittelpunkt f\u00fcr ihn und seine Frau, die Kost\u00fcmbildnerin Gabriele Heimann, soll Dresden aber bleiben. Hier f\u00fchlt er sich wohl und \u00fcbernimmt seit 2025 neuerliche Verantwortung als Pr\u00e4sident des Kuratoriums f\u00fcr den Friedenspreis Dresden \u2013 International Peace Prize.<\/p>\n<p>Michael Ernst \/ \u00dcber den Autor<\/p>\n<p>Michael Ernst widmet sich privat, im Rundfunk sowie in Printmedien Literatur, Musik und Theater. Er ist an Opernh\u00e4usern und Musikfestspielen sowie als freier Autor t\u00e4tig gewesen und schreibt seit 2009 f\u00fcr \u00bbMusik in Dresden\u00ab.<\/p>\n<p>\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.musik-in-dresden.de\/author\/michael\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Beitr\u00e4ge von Michael Ernst<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Er hatte ihn sich redlich verdient und sich nach arbeitsreichen Jahrzehnten v\u00f6llig zu Recht auf den Unruhezustand gefreut.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":987326,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,30,213574,859,31043],"class_list":["post-987325","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dresden","tag-de","tag-deutschland","tag-dresden","tag-germany","tag-peter-theiler","tag-sachsen","tag-semperoper"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116500849395950359","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/987325","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=987325"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/987325\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/987326"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=987325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=987325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=987325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}