{"id":987767,"date":"2026-05-01T23:35:27","date_gmt":"2026-05-01T23:35:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/987767\/"},"modified":"2026-05-01T23:35:27","modified_gmt":"2026-05-01T23:35:27","slug":"essen-mehrere-tausend-demonstrieren-gegen-rechts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/987767\/","title":{"rendered":"Essen: Mehrere Tausend demonstrieren gegen Rechts"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das sagte ein Sprecher der Initiative \u201eEssen stellt sich quer\u201c. Auch viele Demonstranten der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai schlossen sich an. Nach Angaben der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/polizei\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> verlief das Demonstrationsgeschehen zun\u00e4chst weitgehend friedlich. Die Versammlungen sollen laut Polizei noch bis in den Abend andauern. Auch die Gegendemonstranten k\u00fcndigten an, solange Pr\u00e4senz zu zeigen, wie es n\u00f6tig sei. Insgesamt waren laut Veranstaltern 4500 Menschen zu den Gegenprotesten erwartet worden &#8211; diese Zahl sei nach seiner Einsch\u00e4tzung noch \u00fcbertroffen worden, so der Sprecher der Initiative \u201eEssen stellt sich quer\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Anlass des breiten Gegenprotests war die der rechtsextremen Partei Die Heimat, daf\u00fcr waren zwischen 400 und 500 Teilnehmern angemeldet. Der nordrhein-westf\u00e4lische <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/verfassungsschutz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verfassungsschutz<\/a> beobachtet die Partei und erl\u00e4utert, sie verfolge eine rechtsextreme Ideologie, die sich vor allem durch Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/antisemitismus\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Antisemitismus<\/a> hervortue.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/essen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Essen<\/a> gibt es seit Jahren Streit um die Nutzung eines Geb\u00e4udes als Landeszentrale der Partei. Die Stadt hatte den Rechtsextremen die Nutzung des Geb\u00e4udes f\u00fcr Versammlungen untersagt. Doch nachdem die Partei dagegen vor Gericht gezogen war, zog die Stadt das Verbot zun\u00e4chst wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Tausende Demonstranten ziehen durch Berlin-Kreuzberg      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Derweil haben mehrere Tausend Menschen am Abend in Berlin an der traditionellen Demonstration \u201eRevolution\u00e4rer 1. Mai\u201c von linken und linksextremen Gruppen teilgenommen. Sie versammelten sich in Berlin-Kreuzberg &#8211; die Demonstration sollte eigentlich um 18 beginnen, es kam jedoch zun\u00e4chst zu Verz\u00f6gerungen, weil es einen gro\u00dfen Zustrom zur Versammlung gab, wie ein Polizeisprecher sagte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Transparente und Plakate von linken und linksextremen Gruppen waren zu sehen, darunter viele zum Thema Pal\u00e4stina und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/israel\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a>, gegen den Iran-Krieg, gegen Kapitalismus und Wehrpflicht. \u201eKrieg dem Krieg\u201c und \u201eFree Palestine\u201c war auf Transparenten zu lesen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zehntausende Menschen hatten bereits den ganzen Tag \u00fcber auf den Stra\u00dfen Kreuzbergs gefeiert. Viele Stra\u00dfen waren f\u00fcr den Autoverkehr gesperrt, mehrere U-Bahnh\u00f6fe waren so \u00fcberf\u00fcllt, dass die Bahnen dort nicht mehr hielten.<\/p>\n<p>Polizei h\u00e4lt Drohnenabwehr und Wasserwerfer bereit      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Polizei hatte vor der Demonstration angek\u00fcndigt, gegen antisemitische Parolen oder Volksverhetzung strikt vorzugehen. Anders als in vergangenen Jahren sollte die Demonstration aber nicht mehr ganz so eng von der Polizei begleitet werden, weil sie in den vergangenen Jahren zunehmend gewaltfrei blieb.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Trotzdem hielt die Polizei zahlreiche Einsatztechnik bereit: Drohnenabwehr, Hubschrauber f\u00fcr \u00dcbersichtsaufnahmen, Boote, Wasserwerfer im Hintergrund f\u00fcr den Notfall, Fahrradstaffeln, Sp\u00fcrhunde, Kommunikationsteams und Klettereinheiten f\u00fcr die Sicherung von D\u00e4chern.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Verleihfirmen von E-Scootern sperrten die Gebiete rund um die kritische Demonstration auf Bitten der Polizei f\u00fcr ihre Fahrzeuge. Ganze Stra\u00dfenz\u00fcge wurden zudem mit einem sogenannten Zufahrtsschutz ausgestattet, also Sperren gegen Amokfahrer durch schwere Bauteile oder auch Polizeiwagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das sagte ein Sprecher der Initiative \u201eEssen stellt sich quer\u201c. 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