{"id":989653,"date":"2026-05-02T18:42:18","date_gmt":"2026-05-02T18:42:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/989653\/"},"modified":"2026-05-02T18:42:18","modified_gmt":"2026-05-02T18:42:18","slug":"was-sollen-wir-jetzt-rumheulen-heidenheims-hoffnung-nach-dem-drama-von-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/989653\/","title":{"rendered":"\u201eWas sollen wir jetzt rumheulen?\u201c \u2013 Heidenheims Hoffnung nach dem Drama von M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p>Heidenheim schien das Unglaubliche geschafft zu haben: ein Ausw\u00e4rtssieg bei Meister FC Bayern. Zwei Spieltage vor dem Ende w\u00e4re der Anschluss an Wolfsburg und St. Pauli tats\u00e4chlich hergestellt gewesen. Doch auch das Last-Minute-Drama kann die Moral nicht brechen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Es d\u00fcrfte das Bild der Heidenheimer Saison werden: Der Schuss von Bayern M\u00fcnchens Superstar Michael Olise landete am Pfosten, prallte zur\u00fcck, traf den R\u00fccken von Torwart Diant Ramaj und kullerte in der zehnten Minute der Nachspielzeit zum 3:3 \u00fcber die Linie. Ein Drama. Noch dazu im 100. Bundesligaspiel in der Geschichte des kleinen Klubs von der Ostalb.<\/p>\n<p>Sinnbildlich d\u00fcrften damit auch die realistischen Chancen auf den Klassenerhalt des in den vergangenen Wochen so tapfer k\u00e4mpfenden Tabellenletzten \u00fcber die Klippe gefallen sein. Heidenheim am Abgrund. Nun also doch.<\/p>\n<p>Mit dem unerwarteten Ausw\u00e4rtssieg w\u00e4re der FCH nach Punkten mit dem Vorletzten VfL Wolfsburg gleichgezogen, St. Pauli auf Platz 16 w\u00e4re nur noch einen Z\u00e4hler entfernt gewesen. Sollten die beiden Konkurrenten ihre Spiele am Sonntag gewinnen, w\u00e4re der Abschied aus der Bundesliga nun aber nach drei Jahren bereits besiegelt.<\/p>\n<p>Da St. Pauli und Wolfsburg am 34. Spieltag noch gegeneinander spielen, w\u00e4re der Punktabstand zu gro\u00df. Frank Schmidt wird der Konkurrenz am Sonntag \u00fcberraschend nicht zuschauen. \u201eIch habe zwar DAZN, aber morgen noch etwas anderes vor. Am liebsten ist es mir, es kommen keine Nachrichten rein. Dann hei\u00dft es, es ist in den zwei Spielen noch alles m\u00f6glich. Wir wollten heute mit Glaube und Mut spielen, und so wollen wir auch in die letzten zwei Spiele gehen\u201c, zeigte sich Heidenheims Trainer weiter k\u00e4mpferisch.<\/p>\n<p>Siwsiwadse trifft doppelt<\/p>\n<p>Sein Team war der Sensation auch sehr lange nah gewesen. Die Heidenheimer hatten durch Budu Siwsiwadse (22.\/76. Minute) und Eren Dink\u00e7i (31.) mit 2:0 und 3:2 gef\u00fchrt. Doch die Bayern kamen vier Tage vor dem gro\u00dfen Halbfinal-R\u00fcckspiel gegen PSG nach einem Vierfachwechsel zur Pause \u2013 Harry Kane, Michael Olise, Luis D\u00edaz, Joshua Kimmich kamen \u2013 wie eine Woche zuvor beim 4:3 in Mainz zur\u00fcck, wenn auch nur zu einem Remis.<\/p>\n<p>Vor Olise war Nationalspieler Leon Goretzka doppelt erfolgreich. Erst traf der 31-J\u00e4hrige mit einem wunderbaren Freisto\u00df (44.) zum 1:2. Dann erzielte er nach einer Ecke mit einem eingesprungenen Volleyschuss das 2:2 (57.). Kimmich verpasste bei einem Lattentreffer das m\u00f6gliche 3:2 (67.). <\/p>\n<p>\u201eHier so ein Spiel abzuliefern, und dann in der letzten Sekunde mit Abpfiff noch den Ausgleich zu kassieren, ist bitter. Aber ja, was sollen wir jetzt rumheulen?\u201c, fragte sich Heidenheims Spieler Manon Busch und fasste im Interview bei DAZN wenige Minuten nach dem Abpfiff neuen Mut.<\/p>\n<p>Mainka und der Heidenheimer Wahnsinn<\/p>\n<p>\u201eWir nehmen den Punkt mit. Ich denke, die wenigsten Leute haben uns heute \u00fcberhaupt irgendwas hier zugetraut\u201c, erinnerte Busch: \u201eWir haben alles auf dem Platz reingeworfen. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Was wir hier heute geleistet haben: richtig, richtig geil. Das nehmen wir mit, da kn\u00fcpfen wir die n\u00e4chsten Wochen dran an. Und wer wei\u00df, was der Punkt am Ende wert ist.\u201c<\/p>\n<p>Auch als bei den Bayern die Stars wie Kane und Olise auf den Platz kamen, schwand der Heidenheimer Widerstand nicht. Das 3:3 war maximal ungl\u00fccklich. \u201eDas w\u00e4re im 100. Bundesligaspiel des Vereins wirklich eine Sensation gewesen. Auch so ist es Wahnsinn eigentlich, dass man jetzt hier nach einem 3:3 in der Allianz Arena steht und sagen muss, dass man entt\u00e4uscht ist\u201c, so Heidenheims Patrick Mainka, der erst der vierte Spieler ist, der jedes der ersten 100 Bundesliga-Spiele eines Klubs bestritt: \u201eAbstiegskampf ist brutal. Jetzt haben wir einen Riesenr\u00fcckschlag in M\u00fcnchen. Das ist Wahnsinn, wenn man das so formuliert: Ein R\u00fcckschlag in M\u00fcnchen.\u201c<\/p>\n<p>Das wei\u00df nat\u00fcrlich auch Schmidt. Doch der Trainer glaubt weiter an die Chance: \u201eMan kann sich \u00e4rgern und \u00fcberlegen, warum. Es bringt aber nichts. Ein Punkt ist etwas wert. Wie viel er wert ist, werden die beiden n\u00e4chsten Wochen zeigen. Ich traue uns auf jeden Fall zwei Siege zu.\u201c<\/p>\n<p>lw\u00f6<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heidenheim schien das Unglaubliche geschafft zu haben: ein Ausw\u00e4rtssieg bei Meister FC Bayern. 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