{"id":98981,"date":"2025-05-10T07:23:09","date_gmt":"2025-05-10T07:23:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/98981\/"},"modified":"2025-05-10T07:23:09","modified_gmt":"2025-05-10T07:23:09","slug":"trump-mit-pokerface-minister-aus-china-und-usa-sprechen-ueber-zoelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/98981\/","title":{"rendered":"Trump mit Pokerface: Minister aus China und USA sprechen \u00fcber Z\u00f6lle"},"content":{"rendered":"<p>                    Trump mit Pokerface<br \/>\n                Minister aus China und USA sprechen \u00fcber Z\u00f6lle<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.05.2025, 08:35 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Im Handelskonflikt zwischen den USA und China gibt es Zeichen f\u00fcr eine Ann\u00e4herung \u2013 und ein erstes Treffen in der Schweiz. Vertreter beider Seiten d\u00e4mpfen jedoch die Erwartungen. Und der US-Pr\u00e4sident gibt es sich betont gleichg\u00fcltig.<\/strong><\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich vor Gespr\u00e4chen mit China im Zollstreit reserviert gezeigt. Auf die Frage eines Reporters, ob er entt\u00e4uscht sein w\u00fcrde, sollte sein Finanzminister Scott Bessent bei den Verhandlungen in Genf keine Einigung erzielen, sagte Trump: &#8222;Nein, ganz und gar nicht. Wir haben bereits einen guten Deal gemacht. Wir machen im Moment keine Gesch\u00e4fte mit China.&#8220; Aber er gehe davon aus, dass es am Ende ein faires Abkommen f\u00fcr die USA und China geben werde.<\/p>\n<p>Der US-Pr\u00e4sident hat die Z\u00f6lle auf chinesische Waren seit seinem Amtsantritt im Januar st\u00e4ndig nach oben geschraubt, auf zuletzt 145 Prozent. China reagierte mit Gegenz\u00f6llen von 125 Prozent. Bislang gingen die L\u00e4nder nicht aufeinander zu, sondern versuchten den Eindruck zu erwecken, dass sie am jeweils l\u00e4ngeren Hebel sitzen. Erstmals treffen sich nun an diesem Wochenende ranghohe Vertreter beider Seiten zu Gespr\u00e4chen in der Schweiz: US-Finanzminister Bessent, der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer und der chinesische Vize-Ministerpr\u00e4sident He Lifeng. <\/p>\n<p>Signale deuten auf Deeskalation hin<\/p>\n<p>Bislang gingen die L\u00e4nder nicht aufeinander zu, sondern versuchten den Eindruck zu erwecken, dass sie am jeweils l\u00e4ngeren Hebel sitzen. Zuletzt mehrten sich aber Anzeichen, dass die USA zu einer Senkung der Z\u00f6lle bereit sind. Trump schrieb auf seiner Social Media-Plattform Truth Social, 80 Prozent auf chinesische Produkte seien vielleicht angebracht. Eine Expertin der Risikoanalysefirma Eurasia Group, Dan Wang, sagte dem britischen Sender BBC, j\u00fcngste Signale von beiden Seiten legten eine baldige Deeskalation nahe.<\/p>\n<p>China betonte im Vorfeld, dass die USA Peking um Gespr\u00e4che ersucht h\u00e4tten. Lange hatte Peking darauf bestanden, dass die USA die Z\u00f6lle vor Handelsgespr\u00e4chen zur\u00fccknehmen. Man habe aber unter Abw\u00e4gung der chinesischen Interessen und der Appelle von US-Firmen und Verbrauchern zugestimmt, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums. Die USA m\u00fcssten ihre Fehler korrigieren. <\/p>\n<p>Bessent: Deal ist noch kein Thema<\/p>\n<p>US-Finanzminister Bessent sagte dem Nachrichtensender Fox News, es gehe nicht um ein Handelsabkommen, sondern zun\u00e4chst um Deeskalation. Die USA und China h\u00e4tten beide Interesse an einer Einigung. Die jetzige H\u00f6he der Z\u00f6lle k\u00e4me einem Handelsembargo gleich. Die USA wollten lediglich fairen Handel.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien hat am Donnerstag als erstes Land einen Deal mit Trump verk\u00fcndet. Die USA senken angedrohte Z\u00f6lle auf eine bestimmte Anzahl Autos aus Gro\u00dfbritannien von 27,5 auf zehn Prozent, im Gegenzug werden Handelsschranken f\u00fcr Agrarprodukte abgebaut. <\/p>\n<p>Die EU verhandelt noch. Wenn es keine Einigung gibt, kommen im Juli zus\u00e4tzliche US-Z\u00f6lle. Br\u00fcssel will mit zus\u00e4tzlichen Sonderabgaben etwa auf Autos, S\u00fc\u00dfkartoffeln und Whiskey reagieren.<\/p>\n<p>Trump \u00e4u\u00dferte sich auf Nachfrage im Wei\u00dfen Haus auch zu den von ihm verh\u00e4ngten pauschalen Z\u00f6lle von zehn Prozent auf Wareneinfuhren aus aller Welt. Davon k\u00f6nne es auch Ausnahmen geben, betonte er. Das h\u00e4nge davon ab, ob ein Handelspartner etwas &#8222;Au\u00dfergew\u00f6hnliches&#8220; f\u00fcr die USA tue. Gleichzeitig relativierte er seine Aussage und sagte, Ausnahmen seien zwar immer m\u00f6glich. &#8222;Aber im Grunde genommen haben Sie eine Basis von mindestens zehn Prozent.&#8220; Und f\u00fcr einige L\u00e4nder k\u00f6nne diese Zahl weitaus h\u00f6her liegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trump mit Pokerface Minister aus China und USA sprechen \u00fcber Z\u00f6lle 10.05.2025, 08:35 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":98982,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,227,170,169,29,106,37303,30,212,171,174,293,173,172,64,14572,55,211],"class_list":{"0":"post-98981","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-china","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-donald-trump","14":"tag-genf","15":"tag-germany","16":"tag-handelskonflikte","17":"tag-markets","18":"tag-maerkte","19":"tag-schweiz","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte","22":"tag-usa","23":"tag-weltwirtschaft","24":"tag-wirtschaft","25":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114482341667355856","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98981","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=98981"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98981\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=98981"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=98981"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=98981"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}