{"id":99025,"date":"2025-05-10T07:49:09","date_gmt":"2025-05-10T07:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99025\/"},"modified":"2025-05-10T07:49:09","modified_gmt":"2025-05-10T07:49:09","slug":"gedaempfte-erwartungen-an-zollgespraeche-zwischen-usa-und-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99025\/","title":{"rendered":"Ged\u00e4mpfte Erwartungen an Zollgespr\u00e4che zwischen USA und China"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 10.05.2025 08:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Zum ersten Mal wollen die USA und China im festgefahrenen Zollstreit heute auf ranghoher Ebene miteinander reden &#8211; bei einem Treffen in Genf. Doch mit konkreten Ergebnissen scheint keine der beiden Seiten wirklich zu rechnen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs ist ein erstes, vorsichtiges Signal der Ann\u00e4herung im Zollstreit zwischen den USA und China. Heute sollen Gespr\u00e4che in der Schweiz stattfinden. Doch beide Seiten geben sich skeptisch, ob das Treffen in Genf wirklich einen Durchbruch bringt. An den Gespr\u00e4chen teilnehmen sollen US-Finanzminister Scott Bessent, der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer und der chinesische Vize-Ministerpr\u00e4sident He Lifeng.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump zeigte sich &#8211; von Journalisten und angesprochen auf den Zollstreit mit China &#8211; \u00fcberzeugt, dass am Ende ein faires Abkommen zwischen beiden Staaten erzielt werden k\u00f6nne. Auf die Nachfrage, ob er entt\u00e4uscht sein werde, wenn das Treffen in Genf ohne Ergebnis enden w\u00fcrde, sagte Trump aber: &#8222;Nein, ganz und gar nicht. Wir haben bereits einen guten Deal gemacht. Wir machen im Moment keine Gesch\u00e4fte mit China.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnd auch US-Finanzminister Bessent d\u00e4mpfte im Vorfeld die Erwartungen an das Treffen. Es gehe nicht um ein Handelsabkommen, sondern zun\u00e4chst um Deeskalation, betonte er im Interview mit dem Sender Fox News. Die USA und China h\u00e4tten beide Interesse an einer Einigung. Die jetzige H\u00f6he der Z\u00f6lle k\u00e4me einem Handelsembargo gleich. Die USA wollten lediglich fairen Handel.<\/p>\n<p>    Trump bringt m\u00f6gliche Zollsenkung ins Spiel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnfang April hatte Trump sein umfassendes Zollpaket vorgestellt, betroffen waren Staaten weltweit. Darin war f\u00fcr Importe aus China noch ein Zollsatz von 34 Prozent vorgesehen. Doch dann schraubte die US-Regierung die Z\u00f6lle innerhalb von rund einer Woche immens in die H\u00f6he &#8211; auf bis 145 Prozent. China reagierte seinerseits mit Gegenz\u00f6llen, die aktuell bei 125 Prozent liegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen Tag vor dem Zusammentreffen in Genf hatte Trump zumindest eine m\u00f6gliche Senkung des Zollsatzes ins Spiel gebracht. &#8222;80 Prozent Z\u00f6lle auf China scheinen in Ordnung zu sein&#8220;, schrieb der Republikaner in seinem eigenen sozialen Netzwerk Truth Social. Die Entscheidung liege bei seinem Finanzminister. In einem zweiten Post warnte Trump China davor, sich weiterhin abzuschotten: &#8222;China sollte seinen Markt f\u00fcr die USA \u00f6ffnen &#8211; das w\u00e4re so gut f\u00fcr sie. Geschlossene M\u00e4rkte funktionieren nicht mehr.&#8220;<\/p>\n<p>    China gibt sich selbstbewusst<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nChina zeigt sich jedoch unbeeindruckt &#8211; weder zu Trumps ins Spiel gebrachter m\u00f6glicher Zollsenkung, noch zu seinen Mahnungen bezog die Regierung in Peking bislang Stellung. Schon die Zusage zu den Gespr\u00e4chen in Genf erfolgte betont verhalten. Unter Ber\u00fccksichtigung der globalen Erwartungen, der Interessen der chinesischen Seite und der Appelle der US-Industrie und der Verbraucher, habe die chinesische Seite beschlossen, mit der US-Seite Kontakt aufzunehmen, hie\u00df es von der chinesischen F\u00fchrung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die stellvertretende chinesische Au\u00dfenministerin Hua Chunying gab sich betont selbstbewusst. &#8222;Wir haben keine Angst&#8220;, sagte sie gegen\u00fcber Journalisten und f\u00fchrte die Belastung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung der USA infolge des Zollstreits an. &#8222;Die einfachen Menschen in den USA leiden bereits unter dem Zollkrieg&#8220;, so Hua und forderte, dass die US-Regierung zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren m\u00fcsse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 10.05.2025 08:45 Uhr Zum ersten Mal wollen die USA und China im festgefahrenen Zollstreit heute auf ranghoher&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":99026,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,227,3986,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020,211],"class_list":{"0":"post-99025","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-china","11":"tag-handel","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-united-states","17":"tag-united-states-of-america","18":"tag-us","19":"tag-usa","20":"tag-vereinigte-staaten","21":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114482444121382364","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99025","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=99025"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99025\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99026"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=99025"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=99025"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=99025"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}