{"id":99036,"date":"2025-05-10T07:55:09","date_gmt":"2025-05-10T07:55:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99036\/"},"modified":"2025-05-10T07:55:09","modified_gmt":"2025-05-10T07:55:09","slug":"eskalierender-konflikt-weitere-schritte-richtung-krieg-neue-luftangriffe-zwischen-indien-und-pakistan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99036\/","title":{"rendered":"Eskalierender Konflikt: Weitere Schritte Richtung Krieg \u2013 Neue Luftangriffe zwischen Indien und Pakistan"},"content":{"rendered":"<p>Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan verst\u00e4rken sich weiter. Indische Kampfjets sollen mehrere Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte im Nachbarland attackiert haben. Pakistan reagiert mit Gegenschl\u00e4gen und hat dabei nach eigenen Angaben Hyperschallraketen eingesetzt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Konflikt zwischen Pakistan und Indien eskaliert weiter. Das indische Milit\u00e4r wirft Pakistan vor, seine Truppen entlang der gemeinsamen Grenze zu verst\u00e4rken. Es sei beobachtet worden, dass die pakistanische Armee ihre Truppen in vorgelagerte Gebiete verlege, was \u201eauf eine offensive Absicht hindeutet, die Situation weiter zu eskalieren\u201c, sagt eine Sprecherin des indischen Milit\u00e4rs vor der Presse. \u201eDie indischen Streitkr\u00e4fte befinden sich weiterhin in hoher Einsatzbereitschaft\u201c, f\u00fcgt sie hinzu. \u201eSie bekr\u00e4ftigen ihre Verpflichtung zur Nichteskalation, sofern dies vom pakistanischen Milit\u00e4r erwidert wird.\u201c<\/p>\n<p>Der pakistanische Au\u00dfenminister Ishaq Darer sieht indes den Ball in Indiens Feld liegen, wie er im Fernsehen mitteilte. Das habe er auch US-Au\u00dfenminister Marco Rubio in einem Gespr\u00e4ch gesagt. Wenn Indien aufh\u00f6re, werde Pakistan erw\u00e4gen, ebenfalls aufzuh\u00f6ren, sagt Dar. Rubio beriet auch mit seinem indischen Amtskollegen. Der US-Au\u00dfenminister habe darauf gedrungen, dass Pakistan und Indien Wege finden m\u00fcssten, um die Lage zu deeskalieren, teilt das US-Au\u00dfenministerium mit. Eine direkte Kommunikation m\u00fcsse wiederhergestellt werden, um Fehleinsch\u00e4tzungen zu vermeiden. Die USA seien bereit, produktive Gespr\u00e4che zwischen beiden Seiten zu unterst\u00fctzen, um k\u00fcnftige Streitigkeiten zu verhindern.<\/p>\n<p>Pakistan hatte zuvor Indien erneut Raketenattacken auf mehrere Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte vorgeworfen und einen Gegenangriff begonnen. Die pakistanische Regierung teilte in der Nacht auf Freitag mit, es seien Attacken auf drei Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte in der Provinz Punjab abgewehrt worden, ohne dass es Opfer oder Sch\u00e4den gegeben habe. Daraufhin habe das Milit\u00e4r die \u201eOperation Bunjan\u201c begonnen. <\/p>\n<p>Das pakistanische Milit\u00e4r hat dabei nach eigenen Angaben ein Luftabwehrsystem in Indien mit Hyperschallraketen zerst\u00f6rt. Der Angriff sei in der Stadt Adampur im indischen Bundesstaat Punjab erfolgt, hie\u00df es in einer Mitteilung der Streitkr\u00e4fte. Die Angaben konnten nicht verifiziert werden. Laut indischen Medien bestritt das Milit\u00e4r die Darstellung aus Pakistan sogar ausdr\u00fccklich. Die Behauptung, ein S-400 Flugabwehrsystem in Adampur sei zerst\u00f6rt worden, treffe nicht zu, zitierte die Zeitung \u201eThe Indian Express\u201c einen Milit\u00e4rvertreter. <\/p>\n<p>Der pakistanische Ministerpr\u00e4sident Shehbaz Sharif hat nach Angaben des Milit\u00e4rs f\u00fcr Samstag eine Sitzung der Nationalen Kommandobeh\u00f6rde einberufen. Die Beh\u00f6rde ist das oberste Gremium aus zivilen und milit\u00e4rischen Beamten, das Sicherheitsentscheidungen trifft, einschlie\u00dflich solcher, die das Atomwaffenarsenal des Landes betreffen.<\/p>\n<p>Aus mehreren St\u00e4dten in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus256011480\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus256011480&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pakistan<\/a> waren zuvor Explosionen gemeldet worden. Laut Armeeangaben \u00fcberwanden einzelne von indischen Kampfjets abgefeuerte Geschosse zwar die Flugabwehr, richteten aber keinen Schaden an. \u201eJeder Zentimeter unserer Heimat wird verteidigt\u201c, verk\u00fcndete die pakistanische Regierung auf der Plattform X. Indien sei offensichtlich gewillt, seine \u201eAggression\u201c fortzuf\u00fchren \u2013 und die pakistanischen Streitkr\u00e4fte seien ger\u00fcstet, um die Sicherheit des Landes zu verteidigen.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die indische Seite von einer weiteren Nacht mit pakistanischen Drohnenangriffen im Norden und Westen des bev\u00f6lkerungsreichsten Staates der Erde gesprochen. Demnach wurden bei einer Kampfdrohnen-Attacke in zivilem Gebiet zwei Mitglieder einer Familie schwer verletzt.<\/p>\n<p>Der Luftraum \u00fcber Pakistan wurde von 3:15 Uhr morgens (Ortszeit; 00.15 Uhr MESZ) bis heute Mittag 12 Uhr f\u00fcr Flugzeuge geschlossen, wie mehrere Medien unter Berufung auf die nationale Luftfahrtbeh\u00f6rde berichteten. Zuvor war laut indischen Medien der zivile Flugbetrieb an 32 Flugh\u00e4fen im Norden und Westen Indiens auf Anordnung der Beh\u00f6rden bis n\u00e4chsten Mittwoch eingestellt worden.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte sich der indische Premierminister Narendra Modi zu Beratungen mit seinem Verteidigungsminister, dem Nationalen Sicherheitsberater und der F\u00fchrungsriege der Armee getroffen. \u00dcber Ergebnisse der Beratungen wurde nicht informiert.<\/p>\n<p>Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/g-7-gipfel\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/g-7-gipfel\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">G-7-Gruppe <\/a>f\u00fchrender Industrienationen rief beide Konfliktparteien dazu auf, maximale Zur\u00fcckhaltung zu \u00fcben und im gemeinsamen Dialog eine friedliche L\u00f6sung herbeizuf\u00fchren. \u201eWeitere milit\u00e4rische Eskalation stellt eine ernsthafte Bedrohung der Stabilit\u00e4t der Region dar. Wir sind zutiefst besorgt um die Sicherheit von Zivilisten auf beiden Seiten\u201c, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Staatengruppe, der neben Deutschland auch die USA, Kanada, Frankreich, Italien, Japan und Gro\u00dfbritannien sowie die Au\u00dfenbeauftragte der Europ\u00e4ischen Union angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Dauerkonflikt mit jahrzehntelanger Geschichte<\/p>\n<p>Die Angriffe Indiens gelten als Reaktion auf einen Terroranschlag vom 22. April im indischen Unionsterritorium Jammu und Kaschmir, bei dem 26 Menschen get\u00f6tet wurden &#8211; die meisten davon indische Touristen. Indiens Regierung wirft Pakistan eine Beteiligung vor, was die F\u00fchrung in Islamabad zur\u00fcckweist. Auch das Grenzgebiet Kaschmir ist ein ewiger Konfliktherd zwischen den beiden Seiten. Die Region ist zwischen Pakistan und Indien geteilt, beide erheben aber Anspr\u00fcche auf das Gebiet.<\/p>\n<p>Die eigentlichen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article256093402\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article256093402&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urspr\u00fcnge des Konflikts<\/a> reichen bis in die Kolonialzeit zur\u00fcck. 1947 entlie\u00dfen die Briten den indischen Subkontinent in die Unabh\u00e4ngigkeit und teilten diesen auf. Aus der Teilung entstand neben dem \u00fcberwiegend hinduistischen Indien der neue Staat Pakistan f\u00fcr Muslime. Die gewaltvoll verlaufene Teilung n\u00e4hrt bis heute eine erbitterte Rivalit\u00e4t. Seit ihrer Unabh\u00e4ngigkeit f\u00fchrten die beiden L\u00e4nder drei Kriege gegeneinander, zwei davon um Kaschmir.<\/p>\n<p>dpa\/Reuters\/fhs\/sos<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan verst\u00e4rken sich weiter. 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