{"id":99414,"date":"2025-05-10T11:26:08","date_gmt":"2025-05-10T11:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99414\/"},"modified":"2025-05-10T11:26:08","modified_gmt":"2025-05-10T11:26:08","slug":"merz-macron-tusk-und-starmer-gedenken-der-ukrainischen-kriegstoten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99414\/","title":{"rendered":"Merz, Macron, Tusk und Starmer gedenken der ukrainischen Kriegstoten"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 10.05.2025 11:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Staats- und Regierungschefs von vier europ\u00e4ischen Partnern der Ukraine sind zu Gespr\u00e4chen in Kiew. Am Maidan gedachten sie zun\u00e4chst der Opfer des russischen Angriffskrieges. Sp\u00e4ter soll \u00fcber eine m\u00f6gliche Waffenruhe gesprochen werden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einem Besuch in Kiew haben Bundeskanzler Friedrich Merz, der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron, der polnische Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk und der britische Premierminister Keir Starmer der Toten des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine gedacht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn ihrer Seite waren der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und dessen Ehefrau Olena Selenska. An einer provisorischen Gedenkst\u00e4tte auf dem zentralen Unabh\u00e4ngigkeitsplatz (Maidan) stellten sie Kerzen ab und legten eine Gedenkminute ein. Die Zeremonie fand mit einer ukrainischen Ehrengarde statt.<\/p>\n<p>    Laut Ukraine mehr als 43.000 Soldaten get\u00f6tet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Erinnerungsst\u00e4tte war nach dem russischen \u00dcberfall spontan auf einem Rasenst\u00fcck auf dem Maidan entstanden. Angeh\u00f6rige oder Freunde von Gefallenen wurden \u00fcber eine Notiz aufgefordert, eine kleine Flagge f\u00fcr jeden Toten auf dem Rasen zu platzieren. Inzwischen erinnert ein Meer von Zehntausenden Flaggen, Fotos und anderen Erinnerungsst\u00fccken an die ukrainischen Kriegstoten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach offiziellen Angaben sind mehr als 43.000 ukrainische Soldaten bei den K\u00e4mpfen get\u00f6tet worden. Sch\u00e4tzungen gehen von mehr als der doppelten Zahl aus. Nach UN-Angaben wurden zudem mehr als 13.000 Zivilisten get\u00f6tet.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Merz, Macron, das Ehepaar Selenskyj, Starmer und Tusk stellten Kerzen an der provisorischen Gedenkst\u00e4tte in Kiew ab.\n                    <\/p>\n<p>    Erwartungen der Ukraine an Merz sind hoch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer gemeinsame Besuch der vier wichtigsten europ\u00e4ischen Partner in Kiew und die erste Reise des neuen Bundeskanzlers dorthin haben gro\u00dfe Symbolkraft.\u00a0Das machte auch der mitgereiste ukrainischen Botschafter Oleksij Makejew deutlich. Es sei ein tolles Zeichen der Unterst\u00fctzung der Ukraine, sagte er am Rande des Besuchs.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDeutschland sei ein verl\u00e4sslicher Partner, so Makejew weiter. &#8222;Ich hoffe auf Kontinuit\u00e4t, weil Deutschland die Ukraine in den letzten drei Jahren sehr stark unterst\u00fctzt hat. Aber ich hoffe auch auf Steigerung &#8211; qualitative, wie quantitative.&#8220; Die deutsch-ukrainische Partnerschaft habe mit der neuen Bundesregierung eine neue Ebene erreicht, das sp\u00fcre er, betonte Makejew.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Erwartungen an den Kanzler sind hoch bei den Menschen in der Ukraine. &#8222;Ich denke, dass Merz im Vergleich zu Scholz entschlossener wirken wird&#8220;, so der Politologe Maksym Neswitajlow. &#8222;Ich erwarte, dass die Ukraine &#8218;Taurus&#8216;-Marschflugk\u00f6rper bekommt.&#8220; Zudem k\u00f6nnte die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Deutschland im Bereich der R\u00fcstungsindustrie deutlich gest\u00e4rkt werden; auch seien Investitionen m\u00f6glich sowie die Entwicklung gemeinsamer Verteidigungsprojekte, so der Politologe.<\/p>\n<p>    Europ\u00e4er fordern 30-t\u00e4gige Waffenruhe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMerz hatte vor seinem Antrittsbesuch in der Ukraine <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merz-trump-100.html\" title=\"Merz und Trump wollen den Handelsstreit schnell beilegen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump telefoniert<\/a>.\u00a0Dessen Forderung nach einer Waffenruhe von 30 Tagen unterst\u00fctzen die Europ\u00e4er nun. &#8222;Wir bekr\u00e4ftigen unsere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Forderung von Pr\u00e4sident Trump nach einem Friedensabkommen. Russland ist aufgefordert, die Bem\u00fchungen um einen dauerhaften Frieden nicht l\u00e4nger zu behindern&#8220;, hie\u00df es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von Merz, Macron, Starmer und Tusk, die sie <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/merz-kiew-ukraine-100.html\" title=\"Merz, Macron und Starmer auf dem Weg nach Kiew\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf dem Weg nach Kiew ver\u00f6ffentlichten<\/a>.<\/p>\n<p>    Merz: Hoffnung, dass es Verabredung f\u00fcr Waffenstillstand gibt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn seinem Telefonat mit Trump habe der Kanzler den US-Pr\u00e4sidenten \u00fcber die geplante gemeinsame Erkl\u00e4rung informiert, Trump habe wohlwollend darauf reagiert, hie\u00df es aus Merz&#8216; Umfeld. Trump, der mehrmals schon die Sichtweise des Kreml \u00fcbernommen hatte, versch\u00e4rfte anschlie\u00dfend auf dem Portal Truth Social den Ton gegen\u00fcber dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin und drohte mit Sanktionen, falls Russland sich einer Waffenruhe verweigere.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMerz schloss sich w\u00e4hrend seines Br\u00fcssel-Besuchs vor seiner Reise nach Kiew der Sanktionsdrohung an. &#8222;Der Ball liegt jetzt in Moskau, nirgendwo anders&#8220;, sagte er. Zum Zeitplan f\u00fcr eine Waffenruhe f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Ich habe die gro\u00dfe Hoffnung, dass es \u00fcber dieses Wochenende eine Verabredung gibt f\u00fcr einen Waffenstillstand in der Ukraine.&#8220;<\/p>\n<p>    Moskau will Ende der Waffenlieferungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland stellt allerdings Bedingungen: Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte <a href=\"https:\/\/abcnews.go.com\/ThisWeek\/video\/us-european-weapons-ukraine-stop-ceasefire-putin-spokesperson-121659250\" title=\"Interview des Senders ABC mit Kremlsprecher Peskow\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">im Interview des US-Senders ABC<\/a>, es m\u00fcsse ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine geben. &#8222;Andernfalls wird es einen Vorteil f\u00fcr die Ukraine geben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine w\u00fcrde eine Waffenruhe dazu nutzen, um ihre &#8222;totale Mobilmachung&#8220; fortzusetzen und neue Truppen an die Front zu bringen, um neues Personal auszubilden und den derzeitigen K\u00e4mpfern eine Atempause zu verschaffen, sagte Peskow. Russland selbst komme gerade bei seiner Offensive in der Ukraine voran und habe die Initiative, betonte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Rebecca Barth, ARD-Studio Kiew<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 10.05.2025 11:30 Uhr Staats- und Regierungschefs von vier europ\u00e4ischen Partnern der Ukraine sind zu Gespr\u00e4chen in Kiew.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":99415,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,182,14,15,307,12,10,8,9,11,317,580,103,104],"class_list":{"0":"post-99414","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-merz","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-russland","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-ukraine","19":"tag-waffenruhe","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114483297275926589","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=99414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/99414\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99415"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=99414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=99414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=99414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}