{"id":99418,"date":"2025-05-10T11:28:09","date_gmt":"2025-05-10T11:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99418\/"},"modified":"2025-05-10T11:28:09","modified_gmt":"2025-05-10T11:28:09","slug":"sonst-totale-mobilmachung-kreml-feuerpause-nur-bei-ende-von-waffenlieferungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99418\/","title":{"rendered":"Sonst &#8222;totale Mobilmachung&#8220;?: Kreml: Feuerpause nur bei Ende von Waffenlieferungen"},"content":{"rendered":"<p>                    Sonst &#8222;totale Mobilmachung&#8220;?<br \/>\n                Kreml: Feuerpause nur bei Ende von Waffenlieferungen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              10.05.2025, 11:18 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Seit Jahren beschie\u00dft Moskau die Ukraine, erkl\u00e4rt aber, zum Frieden bereit zu sein. Nun stellt es Bedingungen f\u00fcr eine Feuerpause &#8211; angeblich, damit Kiew keinen &#8222;Vorteil&#8220; hat. Sprecher Peskow deutet aber auch einen Grund an, warum Moskau wenig Interesse an einer Waffenruhe hat.<\/strong><\/p>\n<p>Russland hat von den USA und der EU als Voraussetzung f\u00fcr eine 30-t\u00e4gige Feuerpause im Ukraine-Krieg ein Ende der Waffenlieferungen an Kiew gefordert. &#8222;Andernfalls wird es einen Vorteil f\u00fcr die Ukraine geben&#8220;, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow im Interview des US-Senders ABC. Die Ukraine w\u00fcrde eine Waffenruhe dazu nutzen, um ihre &#8222;totale Mobilmachung&#8220; fortzusetzen und neue Truppen an die Front zu bringen, um neues Personal auszubilden und den derzeitigen K\u00e4mpfern eine Atempause zu verschaffen, sagte Peskow. &#8222;Warum sollten wir der Ukraine solch einen Vorteil verschaffen?&#8220;<\/p>\n<p>Was Peskow nicht sagt: Auch Russland h\u00e4tte eine Atempause f\u00fcr seine K\u00e4mpfer und k\u00f6nnte Truppen an die Front bringen.<b> <\/b>Tats\u00e4chlich deutet Peskow auch noch einen anderen Grund f\u00fcr die skeptische Haltung des Kreml an: Russland selbst komme gerade bei seiner Offensive in der Ukraine voran und habe die Initiative, sagte er. <\/p>\n<p>Der Kremlsprecher \u00e4u\u00dferte zugleich die Hoffnung, dass US-Pr\u00e4sident Donald Trump seinen Einfluss auf die Ukraine weiter nutze und Moskau dabei helfe, Kiew zu Verhandlungen zu dr\u00e4ngen. Er warf der Ukraine vor, sie wolle Verhandlungen aus dem Weg gehen. Beide Kriegsparteien bezichtigen sich immer wieder gegenseitig, kein echtes Interesse an einem Ende der Kampfhandlungen zu haben. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj pocht inzwischen allerdings t\u00e4glich auf die von Trump vorgeschlagene 30-t\u00e4gige Waffenruhe. Sie soll die Voraussetzung bieten f\u00fcr Verhandlungen zur L\u00f6sung des Konflikts. <\/p>\n<p>Merz: &#8222;Der Ball liegt jetzt in Moskau&#8220;<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung bekommt Selenskyj durch die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Polen und Gro\u00dfbritannien, die derzeit die Ukraine besuchen. Sie riefen zu einer 30-t\u00e4gigen Waffenruhe in dem Krieg auf und erkl\u00e4rten ihre Bereitschaft, Friedensgespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine zu unterst\u00fctzen. Russland sei jetzt aufgefordert, sich &#8222;endlich auf einen l\u00e4ngeren Waffenstillstand einzulassen, der Raum geben muss f\u00fcr einen echten Friedensvertrag&#8220;, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag in Br\u00fcssel. &#8222;Der Ball liegt jetzt in Moskau, nirgendwo anders.&#8220;<\/p>\n<p>Auch EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen stellt sich hinter die US-Forderung nach einer 30-t\u00e4gigen bedingungslosen Waffenruhe. Die EU unterst\u00fctze dies ohne Vorbedingungen, um den Weg f\u00fcr Friedensverhandlungen freizumachen, erkl\u00e4rte von der Leyen an diesem Samstag bei X. Nun sei Russland am Zug. Die EU sei bereit, &#8222;starken Druck&#8220; auf Moskau aufrechtzuerhalten und im Falle eines Versto\u00dfes gegen eine Waffenruhe &#8222;weitere schmerzhafte Sanktionen&#8220; zu verh\u00e4ngen, so von der Leyen weiter. Ziel sei ein &#8222;gerechter und dauerhafte Frieden f\u00fcr die Ukraine&#8220;. Dieser sei &#8222;entscheidend f\u00fcr Sicherheit und Stabilit\u00e4t&#8220; auf dem gesamten Kontinent.<\/p>\n<p>Kremlchef Wladimir Putin hatte zuletzt eine Waffenruhe zu Ostern und um die Feiern zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges angeordnet. Die derzeitige dreit\u00e4gige Feuerpause endet um Mitternacht Moskauer Zeit (23.00 Uhr MESZ). Die Kriegsparteien warfen sich in den vergangenen beiden Tagen immer wieder Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe vor. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sonst &#8222;totale Mobilmachung&#8220;? 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