{"id":994996,"date":"2026-05-05T00:45:16","date_gmt":"2026-05-05T00:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/994996\/"},"modified":"2026-05-05T00:45:16","modified_gmt":"2026-05-05T00:45:16","slug":"formel-e-berlin-hankook-unter-hochspannung-reifen-und-felgenformel-efuhrpark-und-flottenmanagement-elektroauto-news-vision-mobility","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/994996\/","title":{"rendered":"Formel E Berlin: Hankook unter Hochspannung &#8211; Reifen und Felgen,Formel E,Fuhrpark- und Flottenmanagement | Elektroauto-News | VISION mobility"},"content":{"rendered":"<p>iON ist als Name in der Reifenbranche mittlerweile gesetzt \u2013 und das zu schaffen, ist heutzutage schon ein Kunstst\u00fcck! Diese Reifen entwickelte Hankook einst mit Fokus auf Elektromobilit\u00e4t. Mittlerweile wurde die \u201eFamilie\u201c deutlich gr\u00f6\u00dfer und wird auch f\u00fcr Autos nachgefragt, die keine reinen Stromer sind, wie uns Pressesprecherin Larissa B\u00fcnsch in Berlin stolz erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Die Hankook-iON-Schriftz\u00fcge leuchten \u00fcberall, die Rennfahrer sind zufrieden mit den Pneus, und auch die FIA h\u00e4tte den Vertrag mit Hankook verl\u00e4ngert. Aber die Konkurrenz ist beinhart in diesem Segment, denn Rennreifen dienen auch immer als Reallabore f\u00fcr die Serienreifenentwicklung unter Extrembedingungen.<\/p>\n<p>Und so sehen die Profile dann nach schnellen Runden auf Berliner Beton auch aus: wie mit Steinchen verklebte, zwischenzeitlich \u00fcbertemperierte Gummibrocken, die aufs Aller\u00e4u\u00dferste geschunden wurden.<\/p>\n<p>Am 2. und 3. Mai stieg also in Berlin wieder der Hankook Berlin E-Prix 2026 als Double-Header mit den Saisonl\u00e4ufen 7 und 8. Berlin ist damit weiterhin der eiserne Dauerbrenner der Formel E: Seit der Premierensaison 2014\/15 steht keine andere Stadt so l\u00fcckenlos im Kalender. Sehr deutsch. Sehr konsequent. Sehr viel Beton.<\/p>\n<p><strong>Hassliebe zu Berlin: Rauer Beton ist Gift f\u00fcr Rennwagen, Fahrer und Reifen &#8211; eigentlich<\/strong><\/p>\n<p>Der Tempelhof Airport Circuit ist 2,374 Kilometer lang, wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren und packt 15 Kurven auf ein ehemaliges Rollfeld, dessen Betonplatten urspr\u00fcnglich eben nicht f\u00fcr Rennreifen, sondern f\u00fcr Flugverkehr gedacht waren. Konzipiert f\u00fcr die Ewigkeit, deshalb Beton, aber eben mit dem Know-how der Vor- respektive Nachkriegszeit \u2026 Das Ergebnis: eine Oberfl\u00e4che, die Reifenverschlei\u00df nicht verursacht, sondern zelebriert. Nissan-Teamchef Tommaso Volpe erkl\u00e4rt uns:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eDieser Untergrund frisst die Reifen regelrecht auf!\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Hier geht es nicht nur darum, schnell zu sein. Hier geht es darum, schnell zu bleiben, w\u00e4hrend Energiehaushalt, Grip und Reifenhaltbarkeit gleichzeitig um Aufmerksamkeit schreien. Weshalb sich zum Beispiel Oliver Rowland von Nissan eine grottenschlechte zweite Qualifikation leistete \u2013 und auch im ersten Renndrittel des zweiten Tages erst einmal sehr langsam auf dem letzten (!) Platz hinterherrollte, um erst dann mit immer noch sehr guten und griffigen Pneus angreifen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und wie gesagt: Weil ein Rennen auf diesem Reifenschredder offenbar nicht reicht, gibt es gleich zwei davon. Zwei Tage, zwei Qualifyings, zwei Rennen \u2013 und f\u00fcr die Teams die charmante Aufgabe, den Hankook iON Race \u00fcber mehrere Sessions konstant in Bestform zu halten. Der Attack Mode in Kurve 2 sorgt zus\u00e4tzlich f\u00fcr Strategie-W\u00fcrze, w\u00e4hrend der restliche Kurs genug \u00dcberholm\u00f6glichkeiten bietet, um die Pneus zus\u00e4tzlich zu fordern.<\/p>\n<p><strong>Der h\u00e4rteste Belastungstest der Saison<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Hankook ist Tempelhof deshalb einer der h\u00e4rtesten Belastungstests der Saison. Der aggressive Untergrund verlangt stabilen Grip, pr\u00e4zises Fahrverhalten und Nerven aus Stahl \u2013 auch dann noch, wenn der Reifenverschlei\u00df l\u00e4ngst h\u00f6flich anklopft. Dazu kommen die meist milden Bedingungen Anfang Mai, die das gro\u00dfe Rechenspiel zwischen Performance und Lebensdauer \u00fcber beide Rennen hinweg noch etwas delikater machen.<\/p>\n<p>\u201eDer Streckenbelag in Berlin ist im Formel-E-Kalender einzigartig und stellt ganz spezifische Anforderungen an den Reifen\u201c, erkl\u00e4rt Manfred Sandbichler, Senior Director Hankook Motorsport, in Berlin. Und er erg\u00e4nzt:<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eDie Rauheit des Tempelhof-Untergrunds macht das Management des Reifenverschlei\u00dfes entscheidend, w\u00e4hrend das Double-Header-Format die Anforderungen zus\u00e4tzlich erh\u00f6ht. Der iON Race ist darauf ausgelegt, ein breites Arbeitsfenster zu bieten und so eine konstante Performance \u00fcber beide Rennen hinweg zu erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"iON ist als Name in der Reifenbranche mittlerweile gesetzt \u2013 und das zu schaffen, ist heutzutage schon ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":994997,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,39113,99411,30,14,15,99191],"class_list":{"0":"post-994996","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-formel-e","11":"tag-fuhrpark-und-flottenmanagement","12":"tag-germany","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-reifen-und-felgen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116519208748479699","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/994996","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=994996"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/994996\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/994997"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=994996"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=994996"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=994996"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}