{"id":995150,"date":"2026-05-05T02:15:22","date_gmt":"2026-05-05T02:15:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/995150\/"},"modified":"2026-05-05T02:15:22","modified_gmt":"2026-05-05T02:15:22","slug":"home-sweet-home-rebirth-film-rezensionen-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/995150\/","title":{"rendered":"Home Sweet Home: Rebirth | Film-Rezensionen.de"},"content":{"rendered":"<p><b>Inhalt \/ Kritik<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich wollte Polizist Jake (<strong>William Moseley<\/strong>) ja nur sch\u00f6n Urlaub in Thailand machen, zusammen mit seiner Frau Prang (<strong>Urassaya Sperbund<\/strong>) und ihrer jungen Tochter Loo (<strong>Akeira Hadden<\/strong>). Doch der Traum wandelt sich in einen Albtraum, als es in einem Einkaufszentrum zu einer Schie\u00dferei kommt. Jake versucht, den Sch\u00fctzen Mek (<strong>Michele Morrone<\/strong>) aufzuhalten, bei einer Explosion kommen jedoch beide ums Leben. Daraufhin kommt er in einer Zwischenwelt wieder zu sich, gefangen zwischen Leben und Tod. Dort trifft er auf den jungen M\u00f6nch Chan (<strong>Alexander Lee<\/strong>), der ihm verr\u00e4t, dass sein Tod kein Zufall war. Vielmehr soll hierdurch das Tor zur H\u00f6lle ge\u00f6ffnet werden \u2013 und nur Jake kann dies jetzt noch aufhalten. W\u00e4hrend die beiden der Apokalypse entgegentreten, wird die Welt der Lebenden von D\u00e4monen \u00fcberrannt \u2026<\/p>\n<p>Adaption eines Horror-Videospiels<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Videospiele erfolgreich sind, bietet sich oft an, \u00fcber eine Verfilmung zumindest einmal nachzudenken. Gerade bei Horror- oder Mysterygames bietet sich das oft an, da diese ja auch von der Atmosph\u00e4re leben. Und eine solche l\u00e4sst sich prinzipiell gut innerhalb eines Films rekonstruieren. Ein Selbstl\u00e4ufer ist das aber nicht. Zwar gibt es gelungene Beispiele, darunter <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2025\/09\/exit-8\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Exit 8<\/a> \u00fcber mehrere Menschen, die einer nicht enden wollenden U-Bahn-Station gefangen sind. <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2025\/12\/five-nights-at-freddys-2-2025\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Five Nights at Freddy\u2019s 2<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.film-rezensionen.de\/2026\/01\/return-to-silent-hill\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Return to Silent Hill<\/a> zeigten aber auf eine eindrucksvolle Weise, dass ein spannendes Spiel nicht zwangsl\u00e4ufig einen spannenden Film ergibt. Und auch Home Sweet Home: Rebirth\u00a0ist ein Beispiel daf\u00fcr, dass man manche Vorlagen vielleicht doch lieber in Ruhe lassen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier ist diese das thail\u00e4ndische Survival-Horror-Spiel Home Sweet Home aus dem Jahr 2017. Wobei Film und Spiel eigentlich nur den Titel und das Genre gemeinsam haben. So geht es im First-Person-Original darum, sich vor Geistern zu verstecken, was mit jeder Menge thail\u00e4ndischer Folklore verbunden war. Home Sweet Home: Rebirth setzt vielmehr auf knallharte Action. Und auch wenn der Film ebenfalls in dem fern\u00f6stlichen Land spielt, merkt man ihm das so nicht an. Hier k\u00e4mpft ein britischer Schauspieler gegen einen italienischen. Man h\u00e4tte sicherlich auch heimische Schauspieler f\u00fcr diese Rollen finden k\u00f6nnen. Nur w\u00e4re es dann schwieriger geworden, einen internationalen Markt bedienen zu k\u00f6nnen. Zumindest scheint man darauf gehofft zu haben, dass weltweit genug Leute zuschauen, damit ein zweiter Teil m\u00f6glich ist, der zum Ende hin angeteasert wird.<\/p>\n<p>Generisch und ohne Konzept<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn dieser so ausfallen sollte wie der Erstling, kann man darauf aber getrost verzichten. Nicht nur, dass von der Atmosph\u00e4re des Videospiels nichts geblieben ist. Man fand nichts Interessantes, um diese zu ersetzen. So ist die Geschichte an sich kaum erw\u00e4hnenswert. Sofern man \u00fcberhaupt von einer Geschichte sprechen mag. Bei Home Sweet Home: Rebirth wurde ohne richtiges Konzept alles M\u00f6gliche zusammengeworfen, von denen das meiste auch noch generisch ist. Ob es nun das Besetzen von Menschen geht oder das \u00d6ffnen von H\u00f6llenportalen, indem das Blut unschuldiger Ausgew\u00e4hlter in einem Ritual vergossen wird \u2013 das hat man alles schon gesehen. Und in besser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anstatt sich darum zu k\u00fcmmern, spannendere Elemente zu \u00fcberlegen oder diese auch miteinander zu verbinden, gibt es dann eben Action. Und die ist ebenfalls nicht gut, ein wirres Herumgefuchtel vor billigen Kulissen, bei dem dann oft auch der Rechner angeworfen wurde. Zugutehalten muss man dem Film, dass eigentlich st\u00e4ndig etwas los ist, mit einer Laufzeit von rund anderthalb Stunden ist der Kampf \u00fcberraschend schnell vorbei. Richtig viel Zeit zum Langweilen bleibt da nicht. Reicht das als Argument, sich den Film anzuschauen? Eher nicht. Home Sweet Home: Rebirth ist ein hektischer Mix aus Action, Fantasy und Horror, der eine nie so wirklich mitrei\u00dft, aber auch nicht trashig genug ist, um auf diese Wise Spa\u00df zu haben.<\/p>\n<p><b>Credits<\/b><\/p>\n<p><strong>OT:<\/strong>\u00a0\u201eHome Sweet Home: Rebirth\u201c<br \/><strong>Land:<\/strong> Thailand<br \/><strong>Jahr:<\/strong>\u00a02024<br \/><strong>Regie:<\/strong>\u00a0Alexander Kiesl, Steffen Hacker<br \/><strong>Drehbuch:<\/strong> Alexander Kiesl, Steffen Hacker<br \/><strong>Musik:<\/strong> Tao Liu<br \/><strong>Kamera:<\/strong> Maher Maleh<br \/><strong>Besetzung:<\/strong> Michele Morrone, William Moseley, Urassaya Sperbund, Alexander Lee, Akeira Hadden<\/p>\n<p><b>Kaufen \/ Streamen<\/b><\/p>\n<p>Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf \u00fcber diesen Link erhalten wir eine Provision, ohne dass f\u00fcr euch Mehrkosten entstehen. 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