{"id":996422,"date":"2026-05-05T14:25:16","date_gmt":"2026-05-05T14:25:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/996422\/"},"modified":"2026-05-05T14:25:16","modified_gmt":"2026-05-05T14:25:16","slug":"reeperbahn-gewalt-war-an-der-tagesordnung-warum-diese-wache-gefuerchtet-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/996422\/","title":{"rendered":"Reeperbahn: \u201eGewalt war an der Tagesordnung\u201c &#8211; warum diese Wache gef\u00fcrchtet war"},"content":{"rendered":"<p>Der Hamburger Schauspieler und Autor Michael Ehnert erz\u00e4hlt in seinem Deb\u00fctroman \u201eHamburg, Wache 16\u201c vom harten St. Pauli der 1970er Jahre, vom gef\u00fcrchteten Ruf einer fast vergessenen Polizeiwache und von einem Viertel zwischen Gewalt, Freiheit und Exzess<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Michael Ehnert hat \u00fcber das St. Pauli der 1970er Jahre einen Roman geschrieben, der kein Kiezkrimi sein will und erst recht keine verkl\u00e4rte Milieu-Revue. \u201eHamburg, Wache 16\u201c erz\u00e4hlt von jener Polizeiwache an der Budapester Stra\u00dfe, die im Schatten der weltber\u00fchmten Davidwache stand und im Viertel doch ihren eigenen, gef\u00fcrchteten Ruf hatte. Ehnert, Schauspieler, Kabarettist, Autor und Sohn eines Polizisten, hat daf\u00fcr jahrelang recherchiert, mit ehemaligen Kollegen seines Vaters gesprochen, mit Sexarbeiterinnen, Journalisten und Zeitzeugen. Herausgekommen ist ein Sittengem\u00e4lde \u00fcber den Kiez als Ort der Extreme. Zum 400. Jubil\u00e4um der Reeperbahn spricht Ehnert \u00fcber die Wache 16, die H\u00e4rte des Viertels, seinen Vater und einen Ort, der f\u00fcr Hamburg weit mehr ist als Rotlicht.<\/p>\n<p><b>Welt am Sonntag:<\/b> Herr Ehnert, zentraler Ort Ihres Romans ist die ehemalige Wache 16 an der Budapester Stra\u00dfe, gegen\u00fcber vom Millerntor-Stadion, das damals noch Wilhelm-Koch-Stadion hie\u00df. Was machte das Viertel aus und welche Rolle spielte die Polizeiwache?<\/p>\n<p><b>Michael Ehnert:<\/b> Die Wache 16 an der Budapester Stra\u00dfe haben nur wenige auf dem Zettel, im Gegensatz zur Davidwache. Dabei war sie f\u00fcr dieses Viertel enorm wichtig. Mein Roman spielt 1976. Damals war der Zweite Weltkrieg so weit weg wie f\u00fcr uns heute der Mauerfall. Und ich kann mich noch dunkel an zahlreiche zerbombte H\u00e4userl\u00fccken erinnern. Es war ein hartes Viertel. Gewalt war an der Tagesordnung, Alkohol, Drogen aller Art. Da brauchte man schon eine spezielle, robuste Mentalit\u00e4t, um damit umzugehen. Gleichzeitig darf man sich das Leben dort nicht eindimensional vorstellen. Es gab nicht nur Elend und Pr\u00fcgelei. Der Kiez war immer auch ein wahnsinnig lebendiges Viertel, ein breites Panoptikum an Menschen, zog jene an, die anders leben wollten. Hier konnte Homosexualit\u00e4t viel offener ausgelebt werden als in Eimsb\u00fcttel oder Eppendorf. Man traf auf v\u00f6llig verschiedene Arten von Leuten, auf Hells Angels, Pr\u00fcgler, K\u00fcnstler, Gestrandete, Freigeister. Genau diese Mischung hat den Kiez ausgemacht.<\/p>\n<p class=\"c-inline-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<ul class=\"c-inline-teaser-list__content\">\n<li class=\"c-inline-teaser-list__element\">\n<p>Weltplus ArtikelDrogen, Dealer, Polizei<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>WAMS:<\/b> Und die Wache 16 hatte einen besonderen Ruf.<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Die Polizisten, die in den 1970ern dort Dienst gemacht haben, haben mir unabh\u00e4ngig voneinander erz\u00e4hlt, dass sie \u2013 wenn sie zu einer Schl\u00e4gerei kamen \u2013, gefragt wurden, ob sie von der 15, also der Davidwache, oder von der 16 kamen. Denn der Wache 16, vor allem der C-Schicht, in der mein Vater war, eilte ein \u00fcberaus robuster Ruf voraus. Und wenn die kamen, ich zitiere das nur, dann war Ruhe im Karton. Alle wussten, die langen auch mal zu. In der Wache gab es die \u201el\u00e4ngste Treppe der Welt\u201c. Die f\u00fchrte vom Erdgeschoss in den Keller. Oben waren Zellen, unten waren Zellen. Wenn Leute oben randaliert oder rumgedr\u00f6hnt haben, dann hat man die nach unten gebracht. Und das hat dann auch mal ein bisschen l\u00e4nger gedauert &#8230;<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Das klingt nach einem anderen Polizeiverst\u00e4ndnis als heute.<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> In dieser Zeit waren Polizisten wie Western-Sheriffs. Die kamen rein und sagten, wir machen das jetzt so, sonst gibt es auf die Backen. So hat dieses Viertel funktioniert \u2013 mit Druck, aber auch mit gegenseitigem Respekt. Wenn ein Typ in einer Kneipe um sich schlug und dann von der Polizei \u201aeine gezogen\u2019 bekam, dann sagte der im Zweifel: Hab ich auch verdient, ich hab ja um mich geschlagen oder Schei\u00dfbulle gesagt. Es war ein klarer Deal. Das ging so weit, dass Richter sagten: Ich sehe, einen Teil der Strafe haben Sie schon gekriegt. Eigentlich sollten es f\u00fcnf Monate sein, jetzt sind es nur noch zwei. Das ist aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Ein Polizist kann nicht Legislative, Judikative und Exekutive zugleich sein.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Dennoch zeigen Sie im Roman Sympathien f\u00fcr die Polizisten.<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Ich war damals Punk. Auf meiner Jacke stand ACAB, also \u201eAll Cops are Bastards\u201c. Ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung von Polizeigewalt oder bestimmten Einsatzstrategien, die ich bis heute nicht cool finde. Aber gleichzeitig habe ich diese Polizisten immer auch als ungeheuer engagiert erlebt. Wenn es um irgendwelche dementen Omas ging, verpr\u00fcgelte Frauen, verwahrloste Kinder oder abgezogene Hausfrauen, dann haben die sich richtig ins Zeug gelegt. Dann sitzt du da als f\u00fcnfzehnj\u00e4hriger Polizistensohn im Aufenthaltsraum, dann kommt ein Notruf rein, und alle lassen ihr Franzbr\u00f6tchen fallen, springen auf und fahren dorthin, von wo alle weglaufen, um zu verhindern, dass jemandem die Z\u00e4hne ausgeschlagen werden. Daf\u00fcr empfinde ich Respekt. Diese Ambivalenz hat mich mein Leben lang begleitet. Und das ist auch das zentrale Thema des Buches: Darf ein Polizist Regeln brechen?<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Und?<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Stellt man die Frage abstrakt, ist es einfach: Nein, darf er nicht. Aber im Einzelfall kann das anders aussehen. Vielleicht ist der Regelbruch manchmal sogar die richtige Entscheidung. Als Polizist kommst du immer wieder in Situationen, in denen du merkst, es knatscht mit meinem Regularium. Und in den 1970er Jahren war der Freiraum gr\u00f6\u00dfer, den es braucht, um dem B\u00fcrger punktgenau Konsequenzen aufzuzeigen und mit gesundem Menschenverstand Stresssituationen aufzul\u00f6sen. So nach dem Motto: Ich verhalte mich jetzt so und so und sage dir das und das, weil du dieses und jenes gemacht hast.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Sie w\u00fcnschen sich mehr Freiheit in der Polizeiarbeit?<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Ich w\u00fcnsche mir, dass Polizisten Handlungsspielraum behalten, ohne dass sie zu Gesetzgebern in eigener Sache werden. Sie haben einen harten Job. Vielleicht heute sogar h\u00e4rter, weil die Anforderungen gr\u00f6\u00dfer werden und der Respekt, der eigentlich selbstverst\u00e4ndlich sein sollte, leider nicht mehr fl\u00e4chendeckend da ist.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Was war die Intention f\u00fcr den Roman?<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> 2014 hatte ich ein Treffen mit einem Fernsehproduzenten. Aber meine Ideen haben ihn nicht so richtig umgehauen. Als der Pitch eigentlich schon vorbei war, habe ich ihm von meiner Jugend als Punk erz\u00e4hlt, von meinem Polizistenvater auf der Wache 16, eine der letzten M\u00e4nnerwachen in den 70ern, von meiner Mutter, die Mitte der 70er ihr Coming-out hatte, woraufhin mein Vater aus- und ihre Freundin bei uns einzog, von Mucki Pinzner, vom Hamburger Kessel. Da gingen bei ihm Ohren und Augen auf. Und er sagte: Schreib das, wir machen eine Serie. Ich habe dann die ehemaligen Kollegen meines Vaters getroffen. Er selbst ist leider schon mit Anfang 60 verstorben. Ich habe Interviews mit Sexarbeiterinnen gef\u00fchrt, mit Zeitzeugen, mit Journalisten wie Thomas Hirschbiegel von der \u201eHamburger Morgenpost\u201c oder G\u00fcnther Zint, dem Gr\u00fcnder der \u201eSt. Pauli-Nachrichten\u201c. Am Ende hatte ich ein Kaleidoskop an Geschichten, inklusive meiner eigenen Familiengeschichte.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Was passierte dann?<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Dann wurde die Serie \u201eLuden\u201c angek\u00fcndigt. Und das war genau das, was ich nicht wollte: Eine St.-Pauli-Geschichte aus der Perspektive der Zuh\u00e4lter, mit ihren blondierten Haaren und ihren Goldkettchen. Ich habe in der Recherche und in den pers\u00f6nlichen Begegnungen immer wieder erfahren, wie furchtbar Zuh\u00e4lter sind. Das sind Gewaltverbrecher und Menschenh\u00e4ndler. Ich wollte keine verbr\u00e4mte Verkl\u00e4rung, sondern die ungeschminkte Erz\u00e4hlung. Aber dann sa\u00df ich da, mit diesem wahnsinnig gut ausgearbeiteten Material und hatte keinen Abnehmer. Und da habe ich gesagt, ich will nicht, dass die Geschichte meines Vaters in der Schublade endet.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Wie nah ist das Buch an den realen Ereignissen?<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Nur wenige Namen stimmen historisch eins zu eins. Ich wollte ja nicht der Hamburger Stadtschreiber werden, der behauptet, so und so war es. Denn dann kommt wieder einer und sagt, nee, ich war dabei, das war anders. Es ist ein Roman. Mir geht es darum, den Geist dieser Zeit zu vermitteln. Es ist ein Zeit- und Sittengem\u00e4lde. Und das Sch\u00f6nste ist, dass die 16er, die mir so geholfen haben, den Roman gelesen und gesagt haben: Das stimmt nicht alles hundertprozentig so, wie du es schreibst. Aber genauso ist es gewesen.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Beim Lesen wird man an die harten St.-Georg-Fotos von Dirk Reinhartz aus jener Zeit erinnert: Dreck, Nacht, Kneipen. Was bedeutet der Kiez f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich?<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Ich habe lange in der Hein-Hoyer-Stra\u00dfe gewohnt und es geliebt. Du hattest das Gef\u00fchl: Hier ist ein bisschen New York, hier ist immer was los. Damals sind wir um zwei Uhr nachts ins Aladdin-Kino gegangen, haben \u201eRambo\u201c geguckt, und sind danach um vier zum Italiener. Alles war m\u00f6glich. Und du hast st\u00e4ndig besondere Leute getroffen.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> In diesem Jahr wird das 400. Jubil\u00e4um der Reeperbahn gefeiert. Welche Rolle spielt diese Stra\u00dfe f\u00fcr Hamburg?<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Reepern bedeutet, dass aus Fasern F\u00e4den verdrillt werden, aus denen dann Taue gemacht werden. Deshalb ist die Stra\u00dfe so lang. Die Taue brauchte man f\u00fcr die Schifffahrt, f\u00fcr den Hafen. Und der Hafen ist das Herz der Stadt. Da kamen fr\u00fcher Tausende Matrosen an, hatten drei oder vier Tage Landgang und wollten leben, feiern, sich austoben. Das war immer eine Partymeile. Ich finde Prostitution \u00fcberhaupt nicht verwerflich, aber Zuh\u00e4lterei finde ich furchtbar. Da muss man klar unterscheiden. Die Reeperbahn, St. Pauli insgesamt, ist nicht nur d\u00fcster, das ist Party und Leben. Ein Ort von Freiheit, \u00dcberschreitung, Nachtleben und Kultur. Wenn man lange nichts erlebt hat, auf See oder in Pinneberg, dann geht man auf den Kiez und sagt: Wow, hier ist das Leben. Und hier sind vor allen Dingen die Leute, die irgendwie schon einen Tick weiter sind, die in ihrer Freiheit einen Tick weitergehen, als man das woanders tut. Das ist nat\u00fcrlich ungeheuer inspirierend. Und deshalb war die Reeperbahn nie nur ein Rotlichtviertel, sondern immer auch ein gesellschaftliches Experimentierfeld. Das ist sie in gewisser Weise immer noch. Und das ist sch\u00f6n.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Was w\u00fcnschen Sie sich f\u00fcr die Zukunft der Reeperbahn?<\/p>\n<p><b>Ehnert:<\/b> Ich habe Ende der 1980er Jahre die Schauspielschule in der Seilerstra\u00dfe besucht. Damals machte gerade das Schmidt Theater auf. Wir konnten dann alles, was wir in der Schauspielschule erprobt hatten, in die Tresen-Show bringen, jeden Freitag- und Samstagnacht war der Tresen offen. Jeder konnte raufgehen und zeigen, was er drauf hat, musikalisch, pantomimisch. Das war neben dem Operettenhaus neu. Sp\u00e4ter kamen das Tivoli, das Imperial und das Schmidtchen hinzu. Ich f\u00e4nde es gro\u00dfartig, wenn da noch mehr in diese Richtung ginge. Wenn die Reeperbahn der Hamburger Broadway w\u00fcrde. Dar\u00fcber hinaus mag ich die Mischung, tolle Clubs, gute Gastronomie aber auch billigste Abf\u00fclll\u00e4den \u2013 das D\u00fcstere und das Feine eng beieinander. Du hast die Wahl. So ein Unterhaltungsviertel braucht eine Stadt dringend. Das ist Kulturerbe. Ich w\u00fcrde mir nur w\u00fcnschen, dass dieses spezielle Gef\u00fchl auf St. Pauli nicht verloren geht: dass die Nacht wirklich offen ist und alles, aber auch wirklich alles passieren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Hamburger Schauspieler und Autor Michael Ehnert erz\u00e4hlt in seinem Deb\u00fctroman \u201eHamburg, Wache 16\u201c vom harten St. Pauli&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":996423,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[215274,29,6149,30,692,215273,2289,2020,45],"class_list":["post-996422","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-davidwache","tag-deutschland","tag-fengler-denis","tag-germany","tag-hamburg","tag-kieze-ks","tag-reeperbahn","tag-st-pauli","tag-texttospeech"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116522433112167445","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/996422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=996422"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/996422\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/996423"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=996422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=996422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=996422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}