{"id":996834,"date":"2026-05-05T18:15:14","date_gmt":"2026-05-05T18:15:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/996834\/"},"modified":"2026-05-05T18:15:14","modified_gmt":"2026-05-05T18:15:14","slug":"als-halle-weimar-oder-dresden-noch-am-aequator-lagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/996834\/","title":{"rendered":"Als Halle, Weimar oder Dresden noch am \u00c4quator lagen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nWie die Entwicklung f\u00fcr Mitteldeutschland aussah, l\u00e4sst sich jetzt leicht an einem Online-Tool nachvollziehen, das Wissenschaftler aus Utrecht ins Netz gestellt haben. Das Team um den Geologen Douwe J. J. van Hinsbergen hat sich dazu nicht nur die Modelle zu den Erdbewegungen angesehen, sondern auch Daten, die sich aus Gesteinsfunden errechnen lassen. Da diese sich mit ihren Mineralien bei ihrer Entstehung nach dem Magnetfeld der Erde ausrichten und da diese Ausrichtung bei einer Ver\u00e4nderung desselben erhalten bleibt, geben sie Aufschluss \u00fcber die fr\u00fcheren magnetischen Verh\u00e4ltnisse und damit auch die Position der Gesteine.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Ergebnis dieser Analysen ist jetzt ganz praktisch \u00fcber das Online-Tool <a href=\"http:\/\/www.paleolatitude.org\" title=\"Paleolatitude\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;06a70957-b3df-4502-aa5d-d289a84f5df7&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;empty&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Paleolatitude&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Paleolatitude<\/a> abrufbar. Einfach Ort oder, noch besser, Koordinaten eintragen und das System zeigt die Ver\u00e4nderungen der Lage, die der jeweilige Ort in den letzten 300 Millionen Jahren erlebt hat. Eine Erdkarte veranschaulicht zudem die Plattentektonik der Erde. Und das Ergebnis f\u00fcr Mitteldeutschland? Vor 300 Millionen Jahren lagen wir ziemlich genau am \u00c4quator, haben uns in den 100 Millionen Jahren danach auf den 45. Breitengrad nordw\u00e4rts bewegt und sind zweimal wieder etwas nach S\u00fcden ger\u00fcckt, bevor wir dann \u2013 vor etwa 20 Millionen Jahren \u2013 den heutigen Platz um den 50. Breitengrad eingenommen haben.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nWenn also die versteinerten Zeugnisse von Krokodilen, gro\u00dfe Schlangen, Seeigeln und Muscheln in Mitteldeutschland gefunden werden, ist das weniger ein Zeichen daf\u00fcr, dass sich diese Spezies in unserem Klima wohlgef\u00fchlt h\u00e4tten, als vielmehr ein Beleg f\u00fcr die gro\u00dfe &#8222;Wanderung&#8220;, die unsere kleine Scholle Europa in vielen Millionen Jahren zur\u00fcckgelegt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie die Entwicklung f\u00fcr Mitteldeutschland aussah, l\u00e4sst sich jetzt leicht an einem Online-Tool nachvollziehen, das Wissenschaftler aus Utrecht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":996835,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[215353,3364,29,2386,663,5301,30,207330,1563,6759,215351,215352,859],"class_list":{"0":"post-996834","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-aequator","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dresden","12":"tag-europa","13":"tag-geologie","14":"tag-germany","15":"tag-gondwana","16":"tag-klima","17":"tag-mdr-wissen","18":"tag-pangaea","19":"tag-plattentektonik","20":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116523337694140015","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/996834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=996834"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/996834\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/996835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=996834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=996834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=996834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}