{"id":997336,"date":"2026-05-05T23:34:15","date_gmt":"2026-05-05T23:34:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/997336\/"},"modified":"2026-05-05T23:34:15","modified_gmt":"2026-05-05T23:34:15","slug":"streit-vor-gericht-zeuge-schildert-wie-musk-mit-openai-stadt-auf-dem-mars-finanzieren-wollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/997336\/","title":{"rendered":"Streit vor Gericht: Zeuge schildert, wie Musk mit OpenAI Stadt auf dem Mars finanzieren wollte"},"content":{"rendered":"<p>Der Prozess zwischen Elon Musk und seinen fr\u00fcheren Weggef\u00e4hrten bei OpenAI gibt Einblicke hinter die Kulissen. Der Tech-Milliard\u00e4r soll das damalige Start-up als Geldmaschine f\u00fcr die Mars-Besiedlung betrachtet haben. Als es Streit gab, soll Musk emotional geworden sein.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk wollte laut einer Aussage vor Gericht mit OpenAI die Besiedlung des Mars finanzieren. Der Pr\u00e4sident des Start-ups f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (KI), Greg Brockman, sagte dazu am Dienstag im Zeugenstand im Prozess zwischen seiner Firma und dem Gr\u00fcnder von Tesla und SpaceX aus. <\/p>\n<p>Bei einem Treffen im Jahr 2017 habe Musk die F\u00fchrung von OpenAI beansprucht und argumentiert, er ben\u00f6tige 80 Milliarden Dollar f\u00fcr den Aufbau einer Stadt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article238284617\/Elon-Musk-denkt-dass-fast-jeder-sich-eine-Reise-zum-Mars-leisten-kann.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article238284617\/Elon-Musk-denkt-dass-fast-jeder-sich-eine-Reise-zum-Mars-leisten-kann.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">auf dem Mars<\/a>, sagte Brockman. Als es bei dem Treffen zu Unstimmigkeiten \u00fcber die Eigent\u00fcmerstruktur gekommen sei, sei Musk \u200cw\u00fctend geworden. Er habe ein Gem\u00e4lde an sich genommen, das ihm als Dankesch\u00f6n \u00fcberreicht werden sollte, und sei davongest\u00fcrmt.<\/p>\n<p>Musk hatte 2015 OpenAI mitgegr\u00fcndet, schied aber bereits 2018 nach einem Richtungsstreit aus. Er wirft Firmenchef Sam Altman vor, ihn um 38 Millionen Dollar betrogen zu haben. Das Unternehmen habe seine urspr\u00fcnglichen gemeinn\u00fctzigen Ziele aufgegeben, um sich selbst zu bereichern. Musk fordert deswegen in dem Verfahren auch 150 Milliarden Dollar Schadenersatz.<\/p>\n<p>Aus seiner Sicht sei aus dem Start-Up inzwischen ein gewinnorientierter Betrieb geworden. Ziel seiner Klage ist auch die Absetzung von Altman und Brockman. OpenAI erkl\u00e4rte dagegen, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69f924116fe2dee7bfb12e47\/twitter-aktienkaeufe-musk-legt-streit-mit-us-behoerde-fuer-1-5-millionen-dollar-bei.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69f924116fe2dee7bfb12e47\/twitter-aktienkaeufe-musk-legt-streit-mit-us-behoerde-fuer-1-5-millionen-dollar-bei.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Musk<\/a> sei verbittert, weil er den Verwaltungsrat vor den gro\u00dfen Erfolgen des Unternehmens verlassen habe. Er wolle nun die Kontrolle erlangen und sein eigenes KI-Unternehmen xAI st\u00e4rken.<\/p>\n<p>OpenAI hatte \u200csich 2019 umstrukturiert, um Geld von \u200cexternen Investoren annehmen zu k\u00f6nnen. Seitdem hat das Unternehmen \u00fcber 100 Milliarden Dollar eingesammelt und steuert in diesem Jahr auf \u200ceinen m\u00f6glichen B\u00f6rsengang mit einer Bewertung von einer Billion Dollar zu. <\/p>\n<p>Musk betreibt jetzt Konkurrent f\u00fcr OpenAI<\/p>\n<p>Zum Prozessauftakt Ende April bekr\u00e4ftigte Musk auf seiner Online-Plattform X: Altman und Top-Manager Greg Brockman h\u00e4tten eine Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation \u201egestohlen\u201c.<\/p>\n<p>Sollte sich Musk durchsetzen, k\u00f6nnte das die M\u00f6glichkeiten von OpenAI einschr\u00e4nken, die zum Ausbau der KI-Infrastruktur geplanten Investitionen von hunderten Milliarden Dollar zu t\u00e4tigen \u2013 und mit Rivalen wie aktuell vor allem Anthropic und Google zu konkurrieren. Auch der Weg zu einem erwarteten B\u00f6rsengang w\u00fcrde viel schwieriger. Musk betreibt mit der KI-Firma xAI, die den Chatbot Grok entwickelt, einen direkteren Rivalen von OpenAI. <\/p>\n<p>rtr\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Prozess zwischen Elon Musk und seinen fr\u00fcheren Weggef\u00e4hrten bei OpenAI gibt Einblicke hinter die Kulissen. 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