{"id":998,"date":"2025-03-31T23:42:17","date_gmt":"2025-03-31T23:42:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/998\/"},"modified":"2025-03-31T23:42:17","modified_gmt":"2025-03-31T23:42:17","slug":"gaspreise-fuer-verbraucher-wieder-angestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/998\/","title":{"rendered":"Gaspreise f\u00fcr Verbraucher wieder angestiegen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 31.03.2025 11:05 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Verbraucher mussten in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2024 f\u00fcr Gas wieder mehr bezahlen. Grund daf\u00fcr ist unter anderem die erh\u00f6hte Gasspeicherumlage. Auch beim Strom gab es einen Preisansteig, der fiel aber geringer aus.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie privaten Haushalte in Deutschland haben im zweiten Halbjahr 2024 im Durchschnitt 12,28 Cent je Kilowattstunde Erdgas gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stiegen die Gaspreise damit gegen\u00fcber dem ersten Halbjahr 2024 um 3,5 Prozent. Verglichen mit dem zweiten Halbjahr 2023 stiegen sie um 7,6 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Vergleich zum zweiten Halbjahr 2021, dem Vergleichszeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine und der sich verst\u00e4rkenden Energiekrise, lagen die Gaspreise f\u00fcr private Haushalte um 79,8 Prozent h\u00f6her.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen leichten Anstieg gab es beim Haushaltsstrom. Hier mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im zweiten Halbjahr 2024 durchschnittlich 41,20 Cent je Kilowattstunde zahlen. Das waren 0,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2024. Gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum sank der Preis um 1,3 Prozent. Allerdings sind die Preise gegen\u00fcber dem zweiten Halbjahr 2021 um ein Viertel gestiegen.<\/p>\n<p>    Steuern und Geb\u00fchren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZum Anstieg der Energiepreise trugen h\u00f6here Steuern und Geb\u00fchren bei. So sorgten die ab April 2024 wieder zum normalen Steuersatz zur\u00fcckgekehrte Umsatzsteuer und die ab Juli erh\u00f6hte Gasspeicherumlage f\u00fcr einen Preisanstieg, erkl\u00e4rten die Statistiker.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Steuerbelastung f\u00fcr private Erdgaskunden wuchs gegen\u00fcber dem ersten Halbjahr 2024 damit um gut ein Drittel. Private Stromkunden zahlten f\u00fcr Energie und Vertrieb im zweiten\u00a0Halbjahr 2024 im Schnitt 2,4\u00a0Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2024. Allerdings f\u00fchrten h\u00f6here Netzentgelte zu dem etwas gestiegenen Gesamtpreis f\u00fcr Strom.<\/p>\n<p>    Debatte um Gas aus Russland<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrotz der wieder steigenden Preise warnte das Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) vor der Wiederaufnahme von Gasimporten aus Russland. &#8222;Angesichts fossiler Energiekriege weltweit ist es geradezu fatal, sich erneut von einem Aggressor abh\u00e4ngig zu machen &#8211; geopolitisch w\u00e4re das nicht zu verantworten&#8220;, sagte DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas DIW reagierte damit auf j\u00fcngste Forderungen von Stimmen aus der CDU und der Wirtschaft, die Gasversorgung \u00fcber russische Pipelines wieder aufzunehmen, um die aktuell hohen Gaspreise zu senken. So hatte etwa der baden-w\u00fcrttembergische CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Barei\u00df zuletzt in einem Beitrag auf der Plattform Linkedin angeregt, die derzeit zerst\u00f6rte Gaspipeline Nordstream II zwischen Russland und Deutschland nach einer Reparatur und nach einem Friedensschluss in der Ukraine in Betrieb zu nehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie \u00d6konomin Kemfert \u00e4u\u00dferte massive Zweifel an den vermeintlichen Preissenkungen durch eine Wiederaufnahme der Importe. &#8222;Das halte ich f\u00fcr keine gute Idee&#8220;, sagte sie und betonte, dass Russland als Lieferant unzuverl\u00e4ssig bleibe und Gas weiterhin als politisches Druckmittel einsetze. \u00c4u\u00dferungen, dass eine Wiederaufnahme der Importe automatisch zu sinkenden Gaspreisen f\u00fchren w\u00fcrde, h\u00e4lt Kemfert f\u00fcr &#8222;unseri\u00f6s&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 31.03.2025 11:05 Uhr Verbraucher mussten in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2024 f\u00fcr Gas wieder mehr bezahlen. 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