{"id":999212,"date":"2026-05-06T17:57:19","date_gmt":"2026-05-06T17:57:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999212\/"},"modified":"2026-05-06T17:57:19","modified_gmt":"2026-05-06T17:57:19","slug":"zdf-format-was-nun-mit-kanzler-merz-haben-einiges-erreicht-in-den-vergangenen-monaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999212\/","title":{"rendered":"ZDF-Format &#8222;Was nun?&#8220; mit Kanzler Merz: Haben einiges erreicht in den vergangenen Monaten"},"content":{"rendered":"<p>CDU-Umfragewerte &#8222;inakzeptabel&#8220;Merz h\u00e4lt Erfolge seiner Regierung f\u00fcr unterbewertet06.05.2026, 16:50 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Sebastian-Huld-article20312245.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/a6d1097d-155c-4edc-b000-7806375dfbdb~1.webp.webp\" alt=\"a6d1097d-155c-4edc-b000-7806375dfbdb~1\"\/>Von Sebastian Huld<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(07:24 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Bundeskanzler-Friedrich-MERZ-Einzelbild-angeschnittenes-Einzelmotiv-Portraet-Portrait-Portr-t-Spitze.webp\" alt=\"Bundeskanzler-Friedrich-MERZ-Einzelbild-angeschnittenes-Einzelmotiv-Portraet-Portrait-Portr-t-Spitzengespraech-der-Deutschen-Wirtschaft-ZDF-Forum-anlaesslich-Internationale-Handwerksmesse-IHM-Muenchen-am-06-03\"\/>Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt f\u00fcr mehr Geduld mit seiner Regierung. (Foto: picture alliance \/ SvenSimon)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Kommunikationsoffensive, n\u00e4chstes Kapitel: Am Jahrestag seiner Kanzlerwahl stellt sich Friedrich Merz den Fragen des ZDF. Er r\u00e4umt Fehler ein, sieht seine Regierung aber ungerecht bewertet. Vom Effekt des Tankrabatts ist der CDU-Chef eher so semi-begeistert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Er war im &#8222;Spiegel&#8220;, bei &#8222;Caren Miosga&#8220; und nun, am Jahrestag seiner Kanzlerwahl, stellt sich Friedrich Merz im Rahmen seiner kleinen Medientour dem ZDF-Format &#8222;Was nun?&#8220;. Der Regierungschef und CDU-Vorsitzende sagte \u00fcber seine Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD: &#8222;Wir haben einiges erreicht in den vergangenen Monaten.&#8220; Das sei aber &#8222;l\u00e4ngst nicht das, was wir erreichen wollen, und was wir erreichen m\u00fcssen&#8220;. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dem Eindruck, Union und Sozialdemokraten h\u00e4tten sich verhakt, widersprach Merz entschieden: Die Regierung habe schon viele gro\u00dfe Entscheidungen getroffen. Und: &#8222;Es ist eine gute Arbeitsatmosph\u00e4re im Kabinett, ein sehr gutes kollegiales Miteinander.&#8220;\u00a0Trotz gro\u00dfer inhaltlicher Unterschiede zwischen den Koalitionspartnern gebe es weiter ausreichend gro\u00dfe Schnittmengen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In diesem Zusammenhang widersprach Merz auch der Darstellung, er sei zuletzt gegen\u00fcber dem kleineren Koalitionspartner &#8222;patriarchalisch&#8220; aufgetreten. &#8222;Ich erinnere nur einmal daran: Wer ist der gr\u00f6\u00dfere Partner? Wer f\u00fchrt diese Bundesregierung?&#8220;, sagte Merz mit Blick auf seine Einlassungen am Sonntag in der ARD. Bei &#8222;Caren Miosga&#8220; hatte er die SPD ermahnt, Kompromisse seien &#8222;keine Einbahnstra\u00dfe&#8220; und er habe als CDU-Chef kein Mandat, die eigene Partei &#8222;umzubringen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im ZDF erl\u00e4uterte Merz nun: &#8222;Ich suche keine anderen Mehrheiten im Deutschen Bundestag.&#8220; Er wolle an Schwarz-Rot festhalten. &#8222;Ich muss nur dem Eindruck entgegentreten, als ob die SPD damit sozusagen einen Freibrief hat, alles durchzusetzen, was sie durchsetzen m\u00f6chte&#8220;, sagte Merz weiter. &#8222;Das geht nicht.&#8220; Kompromisse in der Koalition d\u00fcrften &#8222;nicht so weit gehen, dass die CDU dahinter verschwindet&#8220;.<\/p>\n<p>Merz sieht keine gro\u00dfen Sympathien f\u00fcr Minderheitsregierung<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">\u00dcber die Zuspruchswerte zur Bundesregierung und zur eigenen Performance im Kanzleramt sagte Merz: &#8222;Das sind Umfragen, die mich pers\u00f6nlich besorgen.&#8220; Er r\u00e4umte auch die schwierige Lage seiner eigenen Partei ein: &#8222;Wenn wir jetzt in den Umfragen bei 24 Prozent liegen oder sogar noch schlechter, dann ist das v\u00f6llig inakzeptabel f\u00fcr das\u00a0Selbstbewusstsein der CDU.&#8220; Auch der SPD gehe es mit Werten zwischen 12 und 14 Prozent &#8222;nicht besser&#8220;. Im j\u00fcngsten RTL\/ntv-Trendbarometer liegt die Union bei 22, die SPD bei 12 und die AfD bei 27 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dass angesichts dieser Entwicklungen eine wachsende Zahl an CDU-Abgeordneten mit einer Minderheitsregierung lieb\u00e4ugele, die dann auch Mehrheiten mit der AfD bilden k\u00f6nnte, bestritt Merz entschieden. &#8222;Es gab einen Kollegen, der das am letzten Wochenende gesagt hat, und der ist daf\u00fcr intern auch ziemlich in die Kritik geraten&#8220;, sagte Merz mit Blick auf den CDU-Abgeordneten Christian von Stetten. Merz aber werde eine Minderheitsregierung in Deutschland &#8222;unter allen Umst\u00e4nden vermeiden&#8220;, weil er die Risiken f\u00fcr nicht absehbar h\u00e4lt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Merz bat um etwas mehr Geduld mit Schwarz-Rot, weil Deutschland nun einmal &#8222;kein Schnellboot&#8220; sei. &#8222;Wir sind ein gro\u00dfes, schweres Schiff, und das auf neuen Kurs zu bringen, kostet Kraft und Anstrengung&#8220;, so Merz. Es habe zu hohe Erwartungen an schnelle Erfolge der neuen Bundesregierung gegeben. &#8222;Ich will nicht bestreiten, dass wir auch daran beteiligt waren, diese zu erzeugen.&#8220; Er selbst bezeichnete es als seinen gr\u00f6\u00dften Fehler, im ersten Regierungsjahr &#8222;vielleicht zu ungeduldig&#8220; gewesen zu sein. Dennoch habe seine Regierung schon im ersten Jahr &#8222;x-fach mehr erreicht als die Ampel&#8220;.<\/p>\n<p>Deutliche Absage an Klingbeil-Vorhaben<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das st\u00e4ndige Draufhauen auf die Ampel auch nach der Regierungsbildung hatte bei der SPD im Sommer und Herbst f\u00fcr Missstimmung gesorgt. Seither orientieren sich die Konflikte vor allem an inhaltlichen Fragen der schwarz-roten Reformagenda. Einem zentralen Vorhaben seines Vize-Kanzlers, Bundesfinanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil, erteilte Merz aber eine recht resolute Absage: eine Entlastung der niedrigen und mittleren Einkommen zu finanzieren, indem im Gegenzug die Spitzenverdiener mehr Einkommensteuer zahlen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Merz begr\u00fcndete seine Ablehnung unter anderem mit der Lage von Handwerk und Mittelstand: &#8222;Wir k\u00f6nnen es uns nicht leisten, die Unternehmen in Deutschland, die als Personengesellschaften der Einkommensteuer unterliegen, noch h\u00f6her zu belasten&#8220;, sagte Merz. &#8222;Das ist ein Dissens. Die SPD m\u00f6chte umverteilen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Viele Menschen in Deutschland wissen das gar nicht: 50 Prozent des Steueraufkommens aus der Einkommensteuer werden von den 10 Prozent der am besten Verdienenden erzielt&#8220;, sagte Merz. Diese zahlten jetzt schon fast die H\u00e4lfte ihres Einkommens f\u00fcr Einkommensteuer, Solidarbeitrag und gegebenenfalls Kirchensteuer. &#8222;Wie weit wollen wir es denn da noch treiben, gerade die Leistungstr\u00e4ger in unserem Lande zu bestrafen?&#8220;, fragte Merz und lie\u00df durchblicken, aus seiner Sicht sei die Schmerzgrenze erreicht. Den Begriff &#8222;Reichensteuer&#8220; f\u00fcr den h\u00f6chsten Steuersatz ab rund 278.000 Bruttojahreseinkommen lehnte Merz ab, denn: &#8222;Das ist ja schon dieser klassenk\u00e4mpferische Ton, der allein in dieser Bezeichnung zum Ausdruck kommt.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Auf alle Szenarien vorbereitet&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dass mit der SPD dennoch viel zu erreichen sei, machte Merz unter anderem an der Abschaffung des B\u00fcrgergelds zugunsten der am 1. Juli startenden, neuen Grundsicherung fest. Auch die Fortschritte bei der Aufr\u00fcstung und Modernisierung der Bundeswehr habe ihn, Merz, &#8222;tief beeindruckt&#8220;. Bei den Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten sei die Koalition aber weiterhin nicht da, wo sie hinwolle. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">\u00dcber den Anfang Mai gestarteten Tankrabatt sagte Merz: &#8222;Er funktioniert so leidlich, ich sehe ja auch die Zahlen.&#8220; Die M\u00e4rkte seien in Bewegung, nicht alles sei nachvollziehbar. Auf eine baldige Entspannung der Energiekrise mochte der Bundeskanzler nicht einstimmen. &#8222;Der Ausgang dieses Krieges und die Folgen sind offen&#8220;, sagte er mit Blick auf den Krieg zwischen USA und Iran. &#8222;Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet&#8220;, versicherte der Kanzler. &#8222;Wenn sie eintreten, wird uns das nicht \u00fcberraschen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"CDU-Umfragewerte &#8222;inakzeptabel&#8220;Merz h\u00e4lt Erfolge seiner Regierung f\u00fcr unterbewertet06.05.2026, 16:50 Uhr Von Sebastian Huld Artikel anh\u00f6ren(07:24 min) Bundeskanzler Friedrich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":999213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[9010,186,31,29,39044,775,30,13,776,14,15,16,12,14188,10,8,9,11,10563,1448],"class_list":{"0":"post-999212","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-caren-miosga","9":"tag-afd","10":"tag-cdu","11":"tag-deutschland","12":"tag-einkommensteuer","13":"tag-friedrich-merz","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-lars-klingbeil","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-schwarz-rot","22":"tag-top-news","23":"tag-top-meldungen","24":"tag-topmeldungen","25":"tag-topnews","26":"tag-umfragen","27":"tag-zdf"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116528929387889515","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/999212","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=999212"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/999212\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/999213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=999212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=999212"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=999212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}