{"id":999397,"date":"2026-05-06T19:41:27","date_gmt":"2026-05-06T19:41:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999397\/"},"modified":"2026-05-06T19:41:27","modified_gmt":"2026-05-06T19:41:27","slug":"das-wuppertaler-luisenfest-feiert-in-diesem-jahr-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999397\/","title":{"rendered":"Das Wuppertaler Luisenfest feiert in diesem Jahr Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">1976 fand das erste Luisenfest statt: Was als Protestaktion begann, z\u00e4hlt mittlerweile, 50 Jahre sp\u00e4ter, zu einem festen Bestandteil Wuppertals. Begonnen hat das Fest als Tr\u00f6deltag, mit viel Programm f\u00fcr Kinder, Essen und Musik \u2013 vor allem aber auch mit Informationen rund um die B\u00fcrgerinitiative. Damals sollte das Viertel einer Umgehungsstra\u00dfe weichen \u2013 so, wie wir das Luisenviertel heute kennen, w\u00e4re es ohne die Initiative, die Ansiedlung von Einzelhandel und Gastronomie nicht gekommen. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es war ein famili\u00e4res Fest von der Nachbarschaft f\u00fcr die Nachbarschaft, erinnert sich Frank H\u00f6hlschen, Wirt der \u201eLuise\u201c. Als Privatperson erlebt er das Luisenfest bereits seit \u00fcber 40 Jahren. \u201eNat\u00fcrlich hat sich das mittlerweile gewandelt, es ist viel gr\u00f6\u00dfer geworden, der Spirit von damals ist nicht mehr so zu finden\u201c, erz\u00e4hlt H\u00f6hlschen. <\/p>\n<p>Die Organisation des Festes ist deutlich aufwendiger      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Inzwischen ist das Fest deutlich mehr durchgetaktet, bei der Organisation muss vieles bedacht werden. Ein Kinderprogramm gibt es im Bereich des Wandelgartens immer noch, auch Tr\u00f6del spielt weiterhin eine sehr gro\u00dfe Rolle, doch viele Besucherinnen und Besucher kommen an diesem Tag zusammen, um zu feiern. Es gibt Live-Musik verschiedener Genres an diversen Ecken des Viertels, f\u00fcr Getr\u00e4nke und Essen ist ebenfalls gesorgt. An diesem Tag ist dann auch tats\u00e4chlich das Luisenviertel mitsamt der Friedrich-Ebert-Stra\u00dfe autofreie Zone.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr die Interessengemeinschaft Luisenstra\u00dfe bedeutet das viel Arbeit, denn die Organisation des Festes l\u00e4uft komplett ehrenamtlich ab. Genehmigungen, Stra\u00dfensperrung, Plakate, Infos f\u00fcr die Anwohnenden, Gespr\u00e4che mit den Gastronomen, die Buchung von Musikerinnen und Musikern und nat\u00fcrlich auch die Vergabe der Flohmarktst\u00e4nde \u2013 all das muss erledigt werden. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nat\u00fcrlich gibt es auch Kritik, insbesondere in den sozialen Medien: Zu kommerziell, zu voll und vieles mehr. \u201eIch bin froh, dass wir mit den Kleins jemanden haben, der die Organisation \u00fcbernimmt. Gen\u00fcgend Feste und Veranstaltungen sind schon gescheitert, weil niemand die Verantwortung und Arbeit daf\u00fcr leisten wollte\u201c, sagt Frank H\u00f6hlschen. Er hofft auf ein friedliches Fest, das Menschen zusammenbringt, selbst wenn es sich wirtschaftlich f\u00fcr ihn als Gastronom weniger lohnt als noch vor einigen Jahren. \u201eAlles in allem bleibt es ein tolles Fest, wir machen uns einen sch\u00f6nen Tag mit alten und neuen Freunden\u201c, meint H\u00f6hlschen. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Vorbereitungen gehen indes in die hei\u00dfe Phase. \u201eAktuell sind wir ganz optimistisch. Die Bezirksvertretung Elberfeld unterst\u00fctzt uns wieder mit 3500 Euro, das erleichtert uns die Arbeit sehr\u201c, sagt Alexander Klein, Vorsitzender der IG Luisenstra\u00dfe. Daneben gebe es weitere Sponsoren, unter anderem die Sparkasse. Ein Teil der Finanzierung wird durch die Vermietung der Standfl\u00e4chen f\u00fcr den Flohmarkt getragen. \u201eIn diesem Jahr haben wir aber noch ein paar freie Tr\u00f6delfl\u00e4chen \u2013 wer sich also noch spontan einbringen m\u00f6chte, kann gerne eine kurze Mail schreiben.\u201c Rund zehn der insgesamt knapp 200 St\u00e4nde sind noch frei, die Preise variieren je nach Gr\u00f6\u00dfe zwischen 72 und 130 Euro. Schn\u00e4ppchen- und Sch\u00e4tzchenj\u00e4ger kommen hier voll auf ihre Kosten, denn es wird Wert darauf gelegt, dass hier nur \u201eechter\u201c Tr\u00f6del von Privatleuten verkauft wird.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die wohl gr\u00f6\u00dfte Sorge ist, wie bei allen Veranstaltungen im Freien, das Wetter. Seit Tagen checken die Verantwortlichen deutlich h\u00e4ufiger die Wettervorhersage als gew\u00f6hnlich, schlie\u00dflich besteht immer die Gefahr, dass alles im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser f\u00e4llt. Aktuelle Vorhersagen deuten aber 2026 zumindest auf einen weitgehend trockenen Sonntag hin.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Obwohl es die 50. Ausgabe des Luisenfestes ist, wird es keine besonderen Aktionen oder Programmpunkte geben. \u201eTats\u00e4chlich stehen wir dieses Jahr sogar vor dem Problem, dass der Deweerth\u2019sche Garten wegen der Umbauma\u00dfnahmen gesperrt ist\u201c, sagt Alexander Klein. Das f\u00fchrt eher zu einer Platzverknappung, mit der die Veranstalter kalkulieren m\u00fcssen. \u201eWir schauen, dass es mehr Sitzgelegenheiten und Stehtische auf der Stra\u00dfe in der N\u00e4he der B\u00fchne geben wird\u201c, meint er und hofft auf eine fristgerechte Fertigstellung des Parks im kommenden Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"1976 fand das erste Luisenfest statt: Was als Protestaktion begann, z\u00e4hlt mittlerweile, 50 Jahre sp\u00e4ter, zu einem festen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":999398,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[185598,3364,29,18022,30,215783,175829,215782,64791,52341,18694,16374,37235,14345,1209,9860,14963,107249,21019,4418],"class_list":{"0":"post-999397","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-alexander-klein","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-frank","12":"tag-germany","13":"tag-gescheitert","14":"tag-hofft","15":"tag-hoehlschen","16":"tag-luise","17":"tag-luisenfest","18":"tag-luisenstrasse","19":"tag-luisenviertel","20":"tag-meint","21":"tag-nachbarschaft","22":"tag-nordrhein-westfalen","23":"tag-organisation","24":"tag-protestaktion","25":"tag-sche","26":"tag-viertel","27":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116529338009105191","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/999397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=999397"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/999397\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/999398"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=999397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=999397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=999397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}