{"id":999449,"date":"2026-05-06T20:11:54","date_gmt":"2026-05-06T20:11:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999449\/"},"modified":"2026-05-06T20:11:54","modified_gmt":"2026-05-06T20:11:54","slug":"hallo-leipzig-so-startet-mittwoch-der-6-mai-2026-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999449\/","title":{"rendered":"Hallo Leipzig: So startet Mittwoch, der 6. Mai 2026 \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem Morgen laufen bundesweite Razzien bei zwei rechten Jugendverb\u00e4nden. Am BVerwG fallen heute drei f\u00fcr Umwelt und Verkehr ma\u00dfgebliche Urteile. Studierende m\u00fcssen eine ablaufende Abgabefrist beachten, an der Uni geht es am Nachmittag um\u00a0 Perspektiven k\u00fcnftiger transatlantischer Kooperationen. \u00dcber den Atlantik schaut auch das Grassi-Museum mit einer neuen Ausstellung zu Kultur und Gesellschaft in Lateinamerika.<\/p>\n<p>Wichtige Frist f\u00fcr Studierende<\/p>\n<p>Semester um Semester gepaukt. Und dann verschlafen? F\u00fcr viele Studierende der <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/uni-leipzig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Universit\u00e4t Leipzig<\/a> wird\u00b4s heute ernst:\u00a0 es endet die Frist zur Abgabe von\u00a0 Abschlussarbeiten. Wer nicht p\u00fcnktlich handelt, muss m\u00f6glicherweise ein Jahr dran h\u00e4ngen. Betroffen sind vor allem geistes- und sozialwissenschaftliche F\u00e4cher.<\/p>\n<p>Doch selbst heute gibt es noch M\u00f6glichkeiten, die Arbeit rechtzeitig einzureichen. Die einfachste Variante ist digital. In vielen Studieng\u00e4ngen erfolgt sie \u00fcber das Online-Portal AlmaWeb. Entscheidend ist dabei die Uhrzeit: Der Upload muss zwingend bis 23:59 Uhr erfolgen! Ma\u00dfgeblich ist das im System verzeichnete Datum \u2013 wer rechtzeitig hochl\u00e4dt, wahrt die Frist, auch ohne pers\u00f6nliche Abgabe. Alternativ k\u00f6nnen Studierende ihre Arbeit physisch einreichen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der sogenannte Fristenbriefkasten, etwa am Universit\u00e4tsstandort in der <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/goethestrasse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Goethestra\u00dfe<\/a>. Er ist rund um die Uhr zug\u00e4nglich, auch au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten der Pr\u00fcfungs\u00e4mter. Eingeworfene Arbeiten werden mit dem entsprechenden Datum versehen und gelten damit ebenfalls als fristgerecht abgegeben.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/96900987a43149f58b765917d93a92c3.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/der-tag\/2026\/05\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/der-tag\/2026\/05\/1\"\/><\/p>\n<p>Eine weitere Option ist der Postversand. Hier z\u00e4hlt nicht der Eingang an der Universit\u00e4t, sondern das Datum des Poststempels. Wird die Arbeit also am 6. Mai bei der <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/post\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Post<\/a> aufgegeben, gilt sie auch dann als p\u00fcnktlich eingereicht, wenn sie erst sp\u00e4ter ankommt. Diese Regelung verschafft insbesondere Studierenden etwas Spielraum, die nicht vor Ort sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wer es jedoch klassisch bevorzugt, gibt die Abschlussarbeit\u00a0 direkt im Pr\u00fcfungsamt oder Studienb\u00fcro ab \u2013 allerdings nur innerhalb der jeweiligen \u00d6ffnungszeiten. Je nach Fakult\u00e4t sind dabei unterschiedliche Vorgaben zu beachten, etwa zur Anzahl gedruckter Exemplare oder zur zus\u00e4tzlichen digitalen Einreichung. Unabh\u00e4ngig vom gew\u00e4hlten Weg gilt: Formale Anforderungen m\u00fcssen eingehalten werden. Dazu geh\u00f6ren in der Regel eine unterschriebene Selbstst\u00e4ndigkeitserkl\u00e4rung sowie die korrekte Formatierung der Arbeit. Fehler in diesen Punkten k\u00f6nnen trotz fristgerechter Abgabe zu Problemen f\u00fchren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_0816.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-656351\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_0816.jpeg\" alt=\"\" width=\"2047\" height=\"1365\"  \/><\/a>Kannste b\u00fcffeln wie ein Ochse. Kommen die Arbeiten zu sp\u00e4t, gehts zur\u00fcck auf die Studienweide. Foto: Christian H\u00fcller \/ Universit\u00e4t Leipzig<br \/>\nDrei Urteile zu Umwelt und Verkehr<\/p>\n<p>Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute gleich drei Urteile zu f\u00e4llen, die von verkehrspolitischer, aber vor allem auch umweltpolitischer Bedeutung sind. Den Auftakt macht um 9 Uhr die Urteilsverk\u00fcndung zum geplanten Autobahnkreuz Kehdingen im Zuge der A20 und A26. Geklagt hat ein F\u00e4hrunternehmen von der Elbe, das durch das Projekt wirtschaftliche Einbu\u00dfen bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Liegt nicht ganz in der Region, wird aber hier entschieden. Im Kern geht es um die Frage, wie stark private Belange und alternative, potenziell klimafreundlichere Verkehrsformen in der Planung gro\u00dfer Stra\u00dfenbauprojekte ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Das Verfahren steht exemplarisch f\u00fcr die wachsende Zahl an Klagen gegen Verkehrsprojekte, die Einfluss auf Naturschutz und wirtschaftliche Existenzgrundlagen haben.<\/p>\n<p>Nur wenige Minuten sp\u00e4ter folgt die Entscheidung zur A143-Westumfahrung von <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/halle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Leipzigs sch\u00f6ner Schwester Halle<\/a>. Der Bau des umstrittenen Autobahnabschnitts besch\u00e4ftigt die Leipziger Richter seit Jahren immer wieder. Diesmal steht eine Klage des <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/nabu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Naturschutzbundes (NABU)<\/a> im Mittelpunkt, der insbesondere Eingriffe in ein europ\u00e4isch gesch\u00fctztes Natura-2000-Gebiet kritisiert. Das Verfahren ber\u00fchrt grundlegende Fragen des europ\u00e4ischen Naturschutzrechts und der Planungssicherheit f\u00fcr Gro\u00dfprojekte. F\u00fcr die Region Mitteldeutschland ist die Entscheidung des <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/tag\/bundesverwaltungsgericht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Bundesverwaltungsgerichts<\/a> von besonderer Bedeutung, da sie \u00fcber den Weiterbau eines\u00a0 Verkehrskorridors entscheidet.<\/p>\n<p>Seit 9:30 Uhr befasst sich das hohe Haus in einem weiteren Saal schlie\u00dflich mit einem immissionsschutzrechtlichen Streit um eine Test- und Pr\u00e4sentationsstrecke f\u00fcr Fahrzeuge , bekannt geworden als \u201eL\u00e4rmduell am Bilster Berg\u201c Inmitten des Teutoburger Waldes brodelt es um die exklusive Teststrecke \u201eBilster Berg\u201c: Die Betreiber ringen vor Gericht um h\u00f6here L\u00e4rmgrenzwerte \u2013 und hinter dem Projekt stecken nicht irgendwer, sondern ein Konsortium aus Automobil-Enthusiasten. Die Bilster Berg Drive Resort GmbH &amp; Co. KG wird von rund 180 privaten Gesellschaftern getragen, darunter der Maschinenbaukonzern Schmersal Holding von Heinz Schmersal sowie die Graeflicher Park GmbH des Grafen Marcus von Oeynhausen-Sierstorpff, der als Mastermind die Strecke auf einem alten NATO-Depot bei Bad Driburg hochzog.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_0819.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-656410\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_0819.jpeg\" alt=\"\" width=\"1194\" height=\"796\"  \/><\/a>Das Bundesverwaltungsgericht am Leipziger Simsonplatz. Foto: Lucas B\u00f6hme<br \/>\nGibt es eine transatlantische Zukunft?<\/p>\n<p>An der Universit\u00e4t Leipzig wird am Nachmittag um 16 Uhr \u00fcber die Zukunft der transatlantischen Beziehungen diskutiert. Unter dem Titel \u201eTransatlantic Exchange in Challenging Times\u201c treffen sich Vertreter aus Wissenschaft und internationaler Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen aktuelle geopolitische Entwicklungen und die Rolle Europas im Verh\u00e4ltnis zu den USA.<\/p>\n<p data-start=\"2321\" data-end=\"2552\">Die Veranstaltung im \u201eAlten Senatssaal \u201cgreift ein Thema auf, das angesichts globaler Krisen an Bedeutung gewinnt. Sie bringt internationale Perspektiven in einen lokalen Kontext und macht au\u00dfenpolitische Debatten f\u00fcr die Stadt\u00f6ffentlichkeit zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Lateinamerika im Grassi<\/p>\n<p>Mit der Ausstellung \u201eThe Soul of Objects\u201c er\u00f6ffnet das GRASSI Museum f\u00fcr Angewandte Kunst heute eine neue Sonderpr\u00e4sentation mit Fokus auf Lateinamerika. Gezeigt werden Objekte aus Design, Kunsthandwerk und Alltagskultur, die Einblicke in gesellschaftliche und kulturelle Zusammenh\u00e4nge geben. Die Vernissage wird von einem \u00f6ffentlichen Rahmenprogramm begleitet.<\/p>\n<p>Die Ausstellung setzt einen internationalen Akzent im Leipziger Kulturkalender. Sie erweitert den Blick auf angewandte Kunst und macht Perspektiven sichtbar, die in europ\u00e4ischen Museen bislang unterrepr\u00e4sentiert sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/grassi_eingang1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-656415\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/grassi_eingang1.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"666\"  \/><\/a>Das Grassi-Museum entf\u00fchrt uns ab heute nach Lateinamerika. Foto: Ralf Julke<br \/>\nBundesweite Razzia bei zwei rechten Jugendverb\u00e4nden<\/p>\n<p>Derzeit geht die Polizei bundesweit gegen mutma\u00dfliche Mitglieder der Gruppierungen Deutsche Jugend Voran (DJV) und Jung und Stark (JS) vor. Das berichtet am Morgen die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/razzia-rechtsextremismus-102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tagesschau auf ihrem Online-Portal<\/a>. Beamte durchsuchen demnach Wohnungen von mehr als 36 Beschuldigten, denen der Generalbundesanwalt die Bildung krimineller Vereinigungen vorwirft, wobei nach Informationen von ARD-Hauptstadtstudio und SWR derzeit keine Festnahmen vorgesehen seien.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen erstrecken sich \u00fcber zw\u00f6lf Bundesl\u00e4nder, darunter Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Im Fokus der Ermittlungen laut Tagesschau vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, von denen einige bereits zuvor wegen Gewaltdelikten aufgefallen sein sollen, w\u00e4hrend viele der insgesamt 36 Beschuldigten als R\u00e4delsf\u00fchrer gelten und die Sicherheitsbeh\u00f6rden das Umfeld beider Gruppen jeweils auf mehrere Hundert Personen sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Parallel dazu l\u00e4uft seit M\u00e4rz 2026 vor dem Oberlandesgericht Hamburg ein Verfahren gegen acht mutma\u00dfliche Mitglieder, die nach Einsch\u00e4tzung der Bundesanwaltschaft Teil einer terroristischen Vereinigung sein sollen. Nach Angaben der Tagesschau wird ihnen vorgeworfen, ein Kulturzentrum im brandenburgischen Alt-D\u00f6bern in Brand gesetzt sowie Anschl\u00e4ge auf Asylbewerber-Unterk\u00fcnfte ver\u00fcbt oder geplant zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit dem Morgen laufen bundesweite Razzien bei zwei rechten Jugendverb\u00e4nden. 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