{"id":999701,"date":"2026-05-06T22:36:38","date_gmt":"2026-05-06T22:36:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999701\/"},"modified":"2026-05-06T22:36:38","modified_gmt":"2026-05-06T22:36:38","slug":"nach-hantavirus-ausbruch-kreuzfahrtschiff-unterwegs-nach-teneriffa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999701\/","title":{"rendered":"Nach Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff unterwegs nach Teneriffa"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/hondius-108.jpg\" alt=\"Das Kreuzfahrtschiff &quot;Hondius&quot;\" title=\"Das Kreuzfahrtschiff &quot;Hondius&quot; | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 06.05.2026 \u2022 21:20 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Nachdem es mehrere Hantavirus-F\u00e4lle und drei Tote gab, ist das Kreuzfahrtschiff &#8222;Hondius&#8220; unterwegs nach Teneriffa. Mehrere Verdachtsf\u00e4lle sind in die Niederlande gebracht worden. F\u00fcnf F\u00e4lle wurden durch Labortests best\u00e4tigt.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Kreuzfahrtschiff &#8222;Hondius&#8220;, das nach einem t\u00f6dlichen Hantavirus-Ausbruch vor Kap Verde tagelang vor Anker lag, hat die Inselgruppe vor der Westk\u00fcste Afrikas verlassen. Nach tagelanger Unsicherheit gibt es damit endlich Aussicht f\u00fcr die knapp 150 Menschen an Bord. Spanien erteilte dem unter niederl\u00e4ndischer Flagge fahrenden Schiff die Erlaubnis, einen Hafen auf den Kanarischen Inseln anzulaufen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die &#8222;Hondius&#8220; legte vor Kap Verde ab und nahm Kurs auf die Kanareninsel Teneriffa, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP feststellte. Laut der Website Marine Traffic war das Schiff am Mittwochabend &#8222;unterwegs&#8220;. Die &#8222;Hondius&#8220; werde &#8222;innerhalb von drei Tagen&#8220; im Hafen von Granadilla auf der Insel Teneriffa anlegen, teilte Spaniens Gesundheitsministerin M\u00f3nica Garc\u00eda G\u00f3mez mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auf Teneriffa gibt es eine auf Epidemien spezialisierte Klinik. Dort sollen Besatzung und Passagiere untersucht und gegebenenfalls medizinisch versorgt werden. Sp\u00e4ter k\u00f6nnten sie in ihre jeweiligen Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>    Flugzeug bringt Infizierte nach Amsterdam<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Drei Menschen wurden inzwischen unter medizinischer Begleitung von Bord des Schiffes geholt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das niederl\u00e4ndische Au\u00dfenministerium mitteilten. Sie seien mit zwei Spezialflugzeugen unterwegs in die Niederlande, hie\u00df es. Eines der beiden Flugzeuge landete am Abend auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der zweite Flieger mit zwei Patienten an Bord musste einen technischen Zwischenstopp auf Gran Canaria einlegen. Grund sei ein Defekt an einer Isolationskapsel, berichtete der TV-Sender RTVE am Abend unter Berufung auf die Delegation der spanischen Zentralregierung auf den Kanaren. Die Insassen sollen an Bord bleiben, der Flug werde bald fortgesetzt. Marokko habe zuvor eine Landung auf seinem Staatsgebiet verweigert, hie\u00df.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zu den drei Personen, die zun\u00e4chst in die Niederlande geflogen werden, geh\u00f6rt laut Ministerium eine 65 Jahre alte Deutsche, die in engem Kontakt mit der deutschen Frau stand, die an Bord gestorben war. Die 65-J\u00e4hrige solle in einer Klinik in D\u00fcsseldorf untersucht werden. Sie habe bisher keine Symptome.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die beiden anderen Personen sind Crew-Mitglieder. Ein Brite und ein Niederl\u00e4nder sind nach Angaben der Reederei krank und brauchen dringend medizinische Hilfe.<\/p>\n<p>    Inzwischen f\u00fcnf F\u00e4lle durch Labortests best\u00e4tigt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach WHO-Angaben sind bislang acht mutma\u00dfliche Hantavirus-F\u00e4lle registriert worden, f\u00fcnf davon wurden durch Labortests best\u00e4tigt. Drei Menschen sind gestorben &#8211; ein Ehepaar aus den Niederlanden und ein Passagier aus Deutschland.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das s\u00fcdafrikanische Gesundheitsministerium teilte mit, dass bei zwei Passagieren der &#8222;Hondius&#8220; der sogenannte Andes-Typ des Erregers nachgewiesen worden sei. Bei einer von ihnen handelt es sich um eine Niederl\u00e4nderin, die das Kreuzfahrtschiff bei einem Stopp auf St. Helena verlassen hatte und nach S\u00fcdafrika ausgeflogen worden war, wo sie starb. Vor der Insel im S\u00fcdatlantik war zuvor die Leiche ihres Mannes von der &#8222;Hondius&#8220; geholt worden &#8211; vermutlich der erste Hantavirus-Fall an Bord des Schiffes.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Hantavirus wird haupts\u00e4chlich durch Kontakt mit Nagetieren oder deren Urin, Speichel oder Kot \u00fcbertragen, insbesondere wenn diese Stoffe aufgewirbelt werden und in die Luft gelangen, wo sie eingeatmet werden k\u00f6nnen. Laut den US-Zentren f\u00fcr Krankheitskontrolle und -pr\u00e4vention (CDC) verursachen Hantaviren zwei schwerwiegende Krankheitsbilder: das Hantavirus-Lungensyndrom (HPS), das die Lunge bef\u00e4llt, und das H\u00e4morrhagische Fieber mit renalem Syndrom (HFR), das zu Nierenversagen f\u00fchren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.05.2026 \u2022 21:20 Uhr Nachdem es mehrere Hantavirus-F\u00e4lle und drei Tote gab, ist das Kreuzfahrtschiff &#8222;Hondius&#8220; unterwegs&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":999702,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,214594,13,28563,14,15,12],"class_list":{"0":"post-999701","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-hantavirus","16":"tag-headlines","17":"tag-kreuzfahrtschiff","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116530026216153683","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/999701","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=999701"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/999701\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/999702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=999701"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=999701"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=999701"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}