{"id":999745,"date":"2026-05-06T23:00:23","date_gmt":"2026-05-06T23:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999745\/"},"modified":"2026-05-06T23:00:23","modified_gmt":"2026-05-06T23:00:23","slug":"duesseldorf-hantavirus-kontaktperson-in-uniklinik-aufgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/999745\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Hantavirus-Kontaktperson in Uniklinik aufgenommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine Person, die auf dem Kreuzfahrtschiff \u201eHondius\u201c Kontakt zu einer Hantavirus-Infizierten hatte, ist am sp\u00e4ten Abend zur vorsorglichen Untersuchung am Uniklinikum <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> (UKD) eingetroffen. Ein dpa-Reporter berichtete, der spezielle Transport-Konvoi sei im Bereich der Infektionsstation angekommen. Die Spezialisten am Universit\u00e4tsklinikum D\u00fcsseldorf (UKD) standen bereit. Bei dem Neuzugang handelt es sich um eine Passagierin des Kreuzfahrtschiffs, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/leben\/gesundheit\/hantavirus-150-menschen-auf-schiff-festgesetzt_aid-147912105\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">auf dem das Hantavirus ausgebrochen ist<\/a>. Bislang sind dort drei Todesf\u00e4lle zu beklagen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die D\u00fcsseldorfer <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/feuerwehr\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuerwehr<\/a> \u00fcbernahm mit einem Spezialfahrzeug den Transport vom Flughafen in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/amsterdam\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Amsterdam<\/a>. Entsprechende Informationen unserer Redaktion best\u00e4tigt Feuerwehrdezernent Burkhard Hintzsche auf Anfrage. \u201eEs ist ein Konvoi der Feuerwehr D\u00fcsseldorf mit 17 Einsatzkr\u00e4ften auf dem Weg in Richtung Amsterdam\u201c, so der Stadtdirektor. Die Abfahrt sei um 10\u2005Uhr an diesem Mittwoch gewesen. Die R\u00fcckkehr vom Flughafen Schiphol werde am sp\u00e4ten Abend erwartet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Vorbereitung f\u00fcr den Einsatz begann am Dienstagnachmittag. Es gab eine Schalte mit der Stadt D\u00fcsseldorf (inklusive Feuerwehr und Gesundheitsamt), dem UKD, dem Robert-Koch-Institut und dem Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Arbeitsschutz <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nordrhein-westfalen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nordrhein-Westfalen<\/a>. Hintergrund ist das bundesweit beachtete und als vorbildlich geltende Einsatzkonzept von Uniklinik und Feuerwehr zum Transport hochinfekti\u00f6ser Patienten. Um eine reibungslose \u00dcbernahme der Person zu gew\u00e4hrleisten, hat sich am Dienstagabend ein Vorabtrupp der Feuerwehr auf den Weg in die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/niederlande\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niederlande<\/a> gemacht.<\/p>\n<p>Bislang sieben best\u00e4tigte F\u00e4lle oder Verdachtsf\u00e4lle      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Schicksal der Menschen auf dem Kreuzfahrtschiff findet international gro\u00dfe Aufmerksamkeit. Die als Naturexpedition deklarierte Reise startete Ende M\u00e4rz im s\u00fcdargentinischen Ushuaia. Um die 150 Passagiere gingen an Bord. Der erste erkrankte Passagier, ein Niederl\u00e4nder, starb bereits am 11. April. Auch seine Frau starb, zudem eine deutsche Staatsb\u00fcrgerin. Bislang gibt es sieben best\u00e4tigte F\u00e4lle oder Verdachtsf\u00e4lle.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nun geht es darum, wo Erkrankte, Verdachtsf\u00e4lle und Kontaktpersonen behandelt beziehungsweise untersucht werden sollen. Ein schwer erkrankter Brite soll auf einer Intensivstation in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/suedafrika\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00fcdafrika<\/a> behandelt werden. Das niederl\u00e4ndische Au\u00dfenministerium will drei Personen in die Niederlande zur\u00fcckholen. Nach Angaben der Reederei Oceanwide Expeditions \u200cben\u00f6tigen zwei Besatzungsmitglieder dringend medizinische Hilfe.<\/p>\n<p>Bisher asymptomatische Kontaktperson kommt nach D\u00fcsseldorf      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">So kommt D\u00fcsseldorf ins Spiel. Die Feuerwehr verf\u00fcgt \u00fcber eine spezialisierte Einheit f\u00fcr den Transport hochinfekti\u00f6ser Patienten, die sogenannte Hochinfektions-Transportkomponente (HIT). Diese Einheit wurde in Zusammenarbeit mit der Sonderisolierstation der Uniklinik entwickelt und ist seit mehr als zehn Jahren im Einsatz. J\u00e4hrlich finden mehrere gemeinsame \u00dcbungen statt, an denen auch das Gesundheitsamt beteiligt ist. Auch der grenz\u00fcberschreitende Einsatz wird ge\u00fcbt, zuletzt ging es im November 2025 um den Transport eines vermeintlichen Ebola-Patienten von Antwerpen nach D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von den drei Passagieren, die am Mittwochnachmittag in Amsterdam ankommen, werden zwei von den niederl\u00e4ndischen Beh\u00f6rden weiter betreut. In die D\u00fcsseldorfer Uni-Klinik gefahren wird eine 65 Jahre alte Deutsche, die in engem Kontakt mit der deutschen Frau stand, die an Bord gestorben war. Sie kommt nicht auf die Sonderisolierstation, sondern die im gleichen Geb\u00e4ude untergebrachte Infektionsstation.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eBei der Person handelt es sich ausdr\u00fccklich nicht um einen best\u00e4tigten Infektionsfall, sondern um eine bisher asymptomatische Kontaktperson, bei der vorsorglich auf der Infektionsstation des UKD eine klinische Ersteinsch\u00e4tzung sowie infektiologische Untersuchungen erfolgen sollen\u201c, hei\u00dft es in einer Mitteilung der Klinik.<\/p>\n<p>Station in Uniklinik steht rund um die Uhr f\u00fcr Notf\u00e4lle bereit      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Geplant sind laut Uniklinik unter anderem weiterf\u00fchrende virologische Laboruntersuchungen. Anschlie\u00dfend soll die Person zeitnah an ihren Heimatort in Deutschland verlegt werden. \u201eDie Aufnahme erfolgt rein vorsorglich zur medizinischen Abkl\u00e4rung. Solche Situationen geh\u00f6ren zum infektiologischen Versorgungsauftrag eines universit\u00e4tsmedizinischen Zentrums wie des UKD\u201c, sagt Professor Torsten Feldt, Bereichsleiter Tropenmedizin der Klinik f\u00fcr Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie am Universit\u00e4tsklinikum D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Sonderisolierstation an der Uniklinik ist eine von nur sieben spezialisierten Behandlungszentren in Deutschland zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hochinfekti\u00f6sen und lebensbedrohlichen Erkrankungen wie <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ebola\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola<\/a> oder <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/lassa-fieber\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lassa-Fieber<\/a>. Die Station steht rund um die Uhr f\u00fcr Notf\u00e4lle bereit, in denen eine besonders sichere Isolierung und Behandlung notwendig ist.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> (mit Material von Reuters\/dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Person, die auf dem Kreuzfahrtschiff \u201eHondius\u201c Kontakt zu einer Hantavirus-Infizierten hatte, ist am sp\u00e4ten Abend zur vorsorglichen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":999746,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[11621,3364,29,3405,3490,30,214594,215835,20069,172318,28563,98486,1209,41166,97209,36109,6402,215838,215834,215836,11291,125996,215837],"class_list":{"0":"post-999745","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-uni","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-duesseldorf","12":"tag-fahrt","13":"tag-germany","14":"tag-hantavirus","15":"tag-hondius","16":"tag-klinik","17":"tag-klinikbetrieb","18":"tag-kreuzfahrtschiff","19":"tag-luxusschiff","20":"tag-nordrhein-westfalen","21":"tag-patient","22":"tag-patientenzimmer","23":"tag-patientinnen","24":"tag-schiff","25":"tag-schiffsarzt","26":"tag-sis","27":"tag-sonderisolierstation","28":"tag-station","29":"tag-ukd","30":"tag-universitaetsklinikums"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116530120382467292","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/999745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=999745"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/999745\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/999746"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=999745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=999745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=999745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}