{"id":99995,"date":"2025-05-10T16:40:09","date_gmt":"2025-05-10T16:40:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99995\/"},"modified":"2025-05-10T16:40:09","modified_gmt":"2025-05-10T16:40:09","slug":"doris-doerrie-und-ihr-wohnen-buch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/99995\/","title":{"rendered":"Doris D\u00f6rrie und ihr Wohnen-Buch"},"content":{"rendered":"<p>Als Filmemacherin richtet <strong>Doris D\u00f6rrie<\/strong> die Welt erdachter Figuren ein. Als Reisende kennt sie Wohnsituationen von Japan bis Amerika. Und dann ist da noch ihr Elternhaus, die WGs, in denen sie war, das Landleben &#8230; Wohnen hei\u00dft Leben. D\u00f6rrie hat das <strong>Buch \u201eWohnen\u201c<\/strong> dar\u00fcber geschrieben, sehr pers\u00f6nlich und dennoch ein Zeitenportr\u00e4t, in dem sie der wohnlichen Geborgenheit als Kind ebenso nachsp\u00fcrt wie ihrer Unbehaustheit in New York. Es handelt von Identit\u00e4t, Tr\u00e4umen, Politik und ist ein Bestseller.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Frau D\u00f6rrie, Sie bezeichnen sich als Wohnende wider Willen. Was bedeutet das?\u00a0<\/p>\n<p>Ich habe nie so viel Wert auf meine direkte Umgebung gelegt. Ich wollte lieber unterwegs sein. Die Wohnung war mir nicht so wichtig.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Ist sie Ihnen heute wichtig?<\/p>\n<p>Unterwegs zu sein ist mir immer noch wichtiger.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Wo verorten Sie den Grund daf\u00fcr?<\/p>\n<p>Vielleicht ist mit ein Grund daf\u00fcr die Geschichte meiner Eltern, deren Zuhause im Krieg ausgebombt wurde. Und ich davon unterbewusst die Lektion mitgenommen habe, dass man sich nicht zu sehr an stabile Verh\u00e4ltnisse gew\u00f6hnen oder an Besitz h\u00e4ngen sollte. Unsere Welt steht auf wackeligen Beinen, alles kann vor\u00fcbergehend und von einen Moment auf den anderen weg sein.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Sie schreiben, jedes M\u00f6belst\u00fcck verr\u00e4t den Charakter des Einrichtenden.<\/p>\n<p>Zumindest im Film. Im wirklichen Leben ist das nicht von so gro\u00dfer Bedeutung. Es muss niemand bef\u00fcrchten, ich w\u00fcrde pr\u00fcfend durch die Zimmer ziehen und jedes M\u00f6belst\u00fcck einem Charaktertest unterziehen, wenn ich zu Besuch eingeladen bin.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Wie sollte eine Wohnung eingerichtet sein, die Ihnen gef\u00e4llt?\u00a0<\/p>\n<p>Mich begeistern eher etwas unordentliche und chaotische Wohnungen. Geschleckte und total aufger\u00e4umte machen mir eher Angst.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Sie bevorzugen ein Zuhause, dem man ansieht, dass jemand darin lebt.\u00a0<\/p>\n<p>Ordnung ist subjektiv. Was der eine als Unordnung empfindet, ist f\u00fcr den anderen v\u00f6llig normal.<\/p>\n<blockquote class=\"h4\">\n<p>Wir vereinsamen durch Vereinzelung. Die Trutzburg ist eine Illusion. Sie ist digital durchl\u00f6chert, dank sozialer Medien oder Zoom-Meetings.\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>\n                            Doris D\u00f6rrie\n                                            <\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Das Haus als R\u00fcckzugsort, als sch\u00fctzende Festung \u2013 was k\u00f6nnen Sie dem abgewinnen?<\/p>\n<p>Es ist ein Urinstinkt. Im Winter sch\u00fctzt es uns vor K\u00e4lte, im Sommer bringt es Schatten, wir k\u00f6nnten sonst nicht \u00fcberleben. Dazu kommt, dass die meisten sich verst\u00e4rkt nach au\u00dfen abschirmen wollen. Wir bauen unser Heim immer mehr zur Festung um. Noch nie in der Menschheitsgeschichte haben wir so viel Zeit zuhause verbracht wie jetzt.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Warum ist das so?\u00a0<\/p>\n<p>Das hat viel mit der digitalen Entwicklung zu tun. Wir m\u00fcssen weder vor die T\u00fcr um einzukaufen, noch um Menschen kennenzulernen. Langsam merken wir jedoch, dass wir dadurch etwas einb\u00fc\u00dfen. Menschlicher Kontakt muss ab und zu halt dennoch analog verlaufen, damit wir uns nicht einsam f\u00fchlen. Doch das passiert. Wir vereinsamen durch Vereinzelung. Die Trutzburg ist eine Illusion. Sie ist digital durchl\u00f6chert, dank sozialer Medien oder Zoom-Meetings. Nicht nur wir schauen nach drau\u00dfen in die Welt, sondern auch uns wird zugeschaut.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Stichwort Smarthomes.<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeiten der \u00dcberwachung durch die digitale Technik sind enorm. Wir m\u00fcssen uns fragen, wie bereitwillig wir die Daten unserer Lebensumst\u00e4nde und Gewohnheiten dem Roboter-Staubsauer aush\u00e4ndigen wollen. Der Mensch ist bequem. Was uns das Leben leichter macht, nehmen wir gerne an. Die Daten, die wir hergeben, sind daf\u00fcr der Preis.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" class=\"lazyload \" title=\"Doris D\u00f6rrie \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/46-214939075.jpg\"  data- alt=\"Doris DOERRIE (D\u00f6rrie), Deutschland, Regisseurin, Schriftstellerin, am 18.10.2019, Frankfurter Buchmesse 2019 vom 15.10\"\/><\/p>\n<p>Smarthomes? \u201eDie M\u00f6glichkeiten der \u00dcberwachung sind enorm. Der Mensch ist bequem. Die Daten, die wir hergeben, sind daf\u00fcr der Preis\u201c<\/p>\n<p>            \u00a9imago images\/Sven Simon\/Anke Waelischmiller\/SVEN SIMON via www.imago-images.de        <\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Auch fr\u00fcher lag die Vorstellung vom Gl\u00fcck in den eigenen vier W\u00e4nden. Nur hatte sie mit Schrankw\u00e4nden und Couchlandschaften zu tun.<\/p>\n<p>Das war nicht unbedingt spie\u00dfig, sondern der Traum einer bestimmten Zeit. Ein Regal f\u00fcr viele B\u00fccher bedeutete, wieder Zugang zu Bildung zu haben und nach dem Faschismus ein Fenster zur Welt aufzusto\u00dfen. Die B\u00fccherwand war nicht nur Status, sondern stand f\u00fcr Sehnsucht. Eine Wohnlandschaft bedeutete Freizeit, das Aufgeben von Vorschriften, sich gehen lassen d\u00fcrfen. Das fu\u00dfte auch auf den Erlebnissen aus dem Krieg. Meine Eltern, beide ausgebombt, tr\u00e4umten von kaum etwas anderem mehr als von einer eigenen Wohnung, in der sie frei sein durften.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Und heute?\u00a0<\/p>\n<p>Heute tr\u00e4umen wir von idealen H\u00e4usern und Wohnungen, mit tollem Ausblick, im richtigen Viertel und vieles mehr. Dabei stellen wir zunehmend fest, dass die ideale Umgebung nicht unbedingt bedeutet, dass man gl\u00fccklich ist. Auch im Traumhaus gibt es keine Gl\u00fccksgarantie.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Inwiefern h\u00e4ngt Wohnen mit der Vorstellung von Spie\u00dfigkeit zusammen?\u00a0<\/p>\n<p>Das ist abh\u00e4ngig von Zeitgeist und Ideologie. Als ich jung war, wollten wir auf keinen Fall etabliert wohnen. Wir wollten keine Schrankw\u00e4nde oder Wohnzimmer. Wir wollten das Wohnen f\u00fcr uns revolutionieren, weil wir Beziehungen revolutionieren wollten. Die Art, wie wir wohnen hat direkt damit zu tun, wie wir Beziehungen gestalten. Auch das Patriarchat spielt eine Rolle: Jahrelang haben M\u00e4nner R\u00e4ume wie die K\u00fcche designt, in denen Frauen dann n\u00fctzlich zu sein hatten. Ein eigenes Zimmer bekamen Frauen so gut wie nie.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">In Ihrem Buch setzen Sie die Art zu wohnen mit Emanzipation in Verbindung.<\/p>\n<p>Viele Menschen leben heute allein, auch viele Frauen. Sie sind finanziell unabh\u00e4ngig, selbstbestimmt und werden nicht nur im Zusammenhang mit Familie gedacht. Das hat gro\u00dfe Auswirkungen auf das Wohnen. In M\u00fcnchen sind 40 Prozent aller Haushalte Alleinlebende, in Hamburg 50 Prozent.<\/p>\n<blockquote class=\"h4\">\n<p>Es war schrecklich. Ich war allein unter M\u00e4nnern. Es war sehr dreckig, sehr heruntergekommen und auch sehr gewaltsam. Ein Ort zum Angstkriegen. Einmal wurde direkt vor meiner T\u00fcr jemand erstochen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"interview-question-text\">Das Homeoffice ist immer noch ein umstrittenes Thema. Wie stehen Sie dazu?\u00a0<\/p>\n<p>Es ist kompliziert. Zum einen bedeutet es, dass man als White-Collar-Arbeiter eine T\u00e4tigkeit verrichtet, die nicht mit k\u00f6rperlicher Arbeit verbunden ist. Viele T\u00e4tigkeiten kann man eben nicht von zuhause aus\u00fcben, etwa an der Kassa im Supermarkt sitzen oder im Krankenhaus arbeiten. Es sind meistens privilegierte Schichten, die im Homeoffice arbeiten. Es hat aber auch Nachteile, wie die Pandemie gezeigt hat.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Zum Beispiel?\u00a0<\/p>\n<p>Frauen sollten sofort wieder zu Versorgerinnen werden. Homeoffice war in der Pandemie f\u00fcr Frauen eine extreme Belastung. Sie hatten noch mehr Arbeit zu leisten. So gesehen kann sich \u201enur\u201c im B\u00fcro zu sitzen tats\u00e4chlich wie Urlaub anf\u00fchlen.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Homeoffice deutete sich als nachhaltige Entwicklung an. Jetzt holen viele Unternehmen ihre Mitarbeiter zur\u00fcck ins B\u00fcro.\u00a0<\/p>\n<p>Das Homeoffice bleibt uns dennoch erhalten. Firmen haben einfach Angst, dass die Effektivit\u00e4t ihrer Angestellten im Homeoffice sinkt. Wir b\u00fc\u00dfen aber auch etwas ein, wenn wir nicht mit anderen zusammenarbeiten und unsere F\u00e4higkeit schulen, Konflikte auszuhalten und zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Sie lebten in New York im Obdachlosenheim. Wie war das?\u00a0<\/p>\n<p>Es war schrecklich. Ich lebte im Obdachlosenhotel, weil es die einzige Unterkunft war, die ich mir leisten konnte. Ich war allein unter M\u00e4nnern. Es war sehr dreckig, sehr heruntergekommen und auch sehr gewaltt\u00e4tig. Ein Ort zum Angstkriegen. Einmal wurde direkt vor meiner T\u00fcr jemand erstochen. Die T\u00fcr konnte man nicht richtig abschlie\u00dfen. Ich habe dort ziemlich schlecht geschlafen vor Angst.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Wie war es dazu gekommen?<\/p>\n<p>Ich habe nicht genug Geld verdient, um zu studieren, zu leben und ein Zimmer zu bezahlen. Das Leben in New York war zu teuer.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" class=\"lazyload author-img\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/46-214540640.jpg\"  data- alt=\"Doris D\u00f6rrie\"\/><\/p>\n<p>        Doris D\u00f6rrie<\/p>\n<p><strong>Doris D\u00f6rrie<\/strong> wurde 1955 in Hannover geboren. In den USA studierte sie Theater und Schauspiel. Als Regisseurin wurde sie durch den gro\u00dfen Filmerfolg \u00a0\u201eM\u00e4nner\u201c bekannt (1985), ein Erfolg war etwa auch \u201eKirschbl\u00fcten \u2013 Hanami\u201c. Sie inszenierte Opern, schrieb Kinderb\u00fccher und Romane. D\u00f6rrie lebt in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Sie sind viel gereist. Wohnen ist immer mit der jeweiligen Kultur verkn\u00fcpft. Wie wohnt es sich etwa in Japan?\u00a0<\/p>\n<p>In Japan ist der Wohnraum sehr viel geringer bemessen als in Europa \u2013 au\u00dfer auf dem Land, aber da will keiner mehr wohnen, weil die Infrastruktur fehlt. Die Wohnung wird von vielen fast nur als Schlafort genutzt \u2013 und ist bestimmt kein Ort, an den man Besucher einl\u00e4dt. Sie ist eng und vollgestopft mit Gegenst\u00e4nden.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Wie finden Sie Tiny Houses?<\/p>\n<p>Tiny Houses sind Ausdruck \u00f6konomischer Zw\u00e4nge. Sie zeugen aber auch von einer Sehnsucht nach Cocooning und verbinden den Wunsch nach Eigenheim mit der wirtschaftlichen M\u00f6glichkeit, das umzusetzen. In Deutschland tr\u00e4umen die meisten von einem abgeschlossenen Haus mit abgez\u00e4untem Garten \u2013 dem Eigenheim, dem Traum von Autarkie und der Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Was klimatisch und \u00f6kologisch nicht sinnvoll ist.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" class=\"lazyload author-img\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/46-214540638.jpg\"  data- alt=\"Das Buch\"\/><\/p>\n<p>        Das Buch<\/p>\n<p>Doris D\u00f6rrie: \u201eWohnen\u201c, <a href=\"https:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buch\/doris-doerrie-wohnen-9783446283992-t-5600\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hanser Berlin<\/a>, 128 Seiten, 20,60 \u20ac. Aus einer Buchreihe \u00fcber die zehn wichtigsten Themen des Lebens, von \u201eArbeiten\u201c bis \u201eAltern\u201c.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Wie wohnen die Jungen heute?\u00a0<\/p>\n<p>Viele tr\u00e4umen davon, allein zu wohnen, aber k\u00f6nnen sich das nicht leisten. Ein WG-Zimmer in M\u00fcnchen kostet ca. 1.000 Euro im Monat. Es gibt zu wenig Wohnraum f\u00fcr Studierende, die Politik hat daf\u00fcr nicht gesorgt, allgemein herrscht in Deutschland in den St\u00e4dten Wohnungsnot, Wohnen h\u00e4ngt ab von Klasse und Geld.<\/p>\n<p class=\"interview-question-text\">Wie stehen Sie eigentlich zu Ikea?<\/p>\n<p>Ikea war die Demokratisierung des Wohnens. M\u00f6bel waren nicht mehr teuer, jeder konnte sich eine Couchlandschaft leisten. Aber die M\u00f6bel wurden teilweise in Haftzwangsarbeit in der DDR angefertigt, auch von politischen H\u00e4ftlingen. Das wollten wir aber alle nicht so genau wissen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Filmemacherin richtet Doris D\u00f6rrie die Welt erdachter Figuren ein. 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