Nissan Kicks: Mit E-Power nach Europa

Der Nissan Kicks wird in den USA bereits angeboten.
© Nissan

In den USA gibt es den Nissan Kicks bereits. Nun soll das Modell voraussichtlich auch im kommenden Jahr nach Europa kommen. Die Angebotspalette der Japaner soll aber noch weiterwachsen.

Sein in Märkten wie den USA bereits seit 2016 angebotenes B-Segment-SUV Kicks bringt Nissan voraussichtlich kommendes Jahr nach Europa. Der über 4,30 Meter lange Fünftürer soll unter anderem im britischen Nissan-Werk Sunderland vom Band laufen. Für die Produktion wollen die Japaner umgerechnet rund 200 Millionen Euro in den mittlerweile 40 Jahre alten Standort investieren.

Details zur Europa-Version nennt Nissan noch nicht. Sie dürfte sich bei Abmessungen und Design jedoch weitgehend an der bereits in anderen Märkten angebotenen zweiten Generation orientieren.

Antrieb ist E-Power

Fest steht, dass Nissan den Kicks in Europa mit E-Power-Antrieb anbieten will. Dabei werden die Räder ausschließlich von einem Elektromotor angetrieben, während ein Verbrenner als Generator Strom erzeugt. In Japan ist die zweite Kicks-Generation seit diesem Jahr mit einem 105 kW/143 PS starken E-Motor und einem 72 kW/98 PS leistenden Dreizylinder-Benziner zu haben. Den Verbrauch gibt Nissan mit rund vier Litern an. Gut möglich, dass die Euro-Version den gleichen Antrieb erhält.

Für Europa hat Nissan den Kicks bislang nur als E-Power angekündigt, einen reinen Benziner nennen die Japaner nicht. Mit E-Power dürfte der Einstiegspreis jenseits von 30.000 Euro liegen. Sollte Nissan zusätzlich wie in anderen Ländern einen reinen Benziner anbieten, wäre ein Basispreis zwischen 25.000 und 28.000 Euro denkbar. (SP-X)

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