Welches Land kümmert sich um diejenigen der rund 415.000 Grenzgänger, die in der Schweiz arbeiten, die ihren Job verlieren? Für die EU ist die Sache jetzt klar: Die Schweiz muss zahlen. Das Europäische Parlament in Straßburg hat nämlich im Juli eine grundlegende Veränderung für europäische Grenzgänger beschlossen: Wer seinen Job verliert, bekommt künftig von dem Land, in dem er zuletzt gearbeitet und seine Beiträge entrichtet hat, sein Arbeitslosengeld. Bisher kam das Wohnsitzland dafür auf.