22:00 Uhr | Ukrainische Armee gibt Grenzdorf bei Sumy auf
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben ein grenznahes Dorf im Gebiet Sumy unter dem Druck russischer Angriffe geräumt. Das 14. Armeekorps teilte mit, es handele sich dabei um den Weiler Myropilske. Um eigene Verluste zu vermeiden, hätten sich die Verteidiger auf vorbereitete Stellungen zurückgezogen. Die Kämpfe um Myropilske bedeuten einen weiteren russischen Einbruch, auch wenn die eroberte Fläche bislang klein ist. (Quelle: dpa)
18:33 Uhr | Ukrainischer Angriff auf russische Chemiefabrik
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben eine russische Chemiefabrik in der Olblast Wologda angegriffen. Das Werk liege in der Stadt Tscherepowez, teilte der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte Robert Browdi auf Telegram mit. Es stelle Chemikalien her, die als Rohstoffe für TNT, Hexogen und Munitionskomponenten dienten.
Auf russischer Seite bestätigte Bürgermeister Andrej Nakroschajew, dass es einen Angriff auf einen Industriebetrieb gegeben habe. Für die Stadt selbst habe keine Gefahr bestanden, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Tscherepowez liegt etwa 900 Kilometer von der Ukraine entfernt.(Quelle: Reuters, dpa)
17:39 Uhr | Magyar: Kein Veto, aber auch keine Beteiligung Ungarns am Ukraine-Kredit
Der ungarische Wahlsieger Magyar spricht sich gegen ein Schnellverfahren für einen EU-Beitritt der Ukraine aus. Alle Beitrittskandidaten müssten gleich behandelt werden, sagte er. Über eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine werde es ein Referendum geben, mit dem er jedoch in den nächsten zehn Jahren nicht rechne.
Zudem unterstützt Magyar den Ausstieg Ungarns aus der Finanzierung des 90 Milliarden Euro schweren EU-Kredits für die Ukraine. Das Land könne keine weiteren Schulden aufnehmen. Ein Veto gegen den Kredit werde er aber auch nicht einlegen. (Quelle: Reuters, dpa)