Seit dem 14. September ist das europäische Bewerbungsportal für den Ford Mustang GTD erneut freigeschaltet. Interessenten können dort ihr Kaufinteresse hinterlegen, eine Zusage ist das noch nicht.
Das Zeitfenster ist klar begrenzt: Bewerbungen sind nur bis zum 16. Oktober 2026 möglich. Danach schließt Ford das Portal wieder.
Für diese zweite Runde nennt Ford 500 Fahrzeuge für Europa. Wie viele davon nach Deutschland gehen und wie Ford die Länderquoten verteilt, ist nicht veröffentlicht.
Vergabe ohne bekannte Kriterien
Ford rechnet selbst damit, dass mehr Bewerbungen eingehen als Autos verfügbar sind. Die 500 Plätze sollen nach Ende der Bewerbungsphase unter den Interessenten vergeben werden.
Welche Kriterien Ford für die Auswahl nutzt, bleibt offen. Wer sich bewirbt, sollte deshalb nicht davon ausgehen, dass die Bewerbung allein zu einem Vertrag führt.
Praktisch heißt das für Käufer: Frist einhalten, Bewerbung vollständig abgeben und danach Geduld mitbringen. Erst die spätere Rückmeldung entscheidet, ob es tatsächlich einen Slot gibt.
Preise und offene Zulassung
Der Einstiegspreis für Deutschland liegt im Bewerbungsportal bei rund 359.900 Euro, Mehrwertsteuer und Überführung eingeschlossen. Zum Vergleich: In Großbritannien werden 315.000 Pfund genannt.
Neu im Konfigurator ist eine „Spirit of America“-Lackierung mit weißer Grundfarbe sowie roten und blauen Längsstreifen. Zusätzlich bietet Ford eine „Extended Color Palette“ an, also eine erweiterte Farbauswahl für individuellere Konfigurationen.
Ein zentraler Punkt bleibt für Europa offen: Ford weist auf seiner deutschen Seite darauf hin, dass die EU-Typgenehmigung noch im Prüfverfahren ist. Typgenehmigung heißt, dass ein Modell als Fahrzeugtyp die formalen Zulassungsvoraussetzungen für den Straßenverkehr erfüllt; falls sie nicht kommt, könnte der GTD in bestimmten Märkten nur als Track-only-Version verfügbar sein.
Fazit