Informationen zu Reisezeitraum, Reisedauer, Verkehrsmittel
Die Gewinnerinnen und Gewinner der Ticket-Aktion können zwischen 1. Juli 2026 und 30. September 2027 innerhalb eines Monats bis zu sieben Tage Europa mit unbegrenzt vielen Verbindungen bereisen. „In Ausnahmefällen, wenn du zum Beispiel auf einer Insel oder in einer abgelegenen Gegend wohnst, sind auch andere Verkehrsmittel zugelassen“, heißt es auf der Homepage von DiscoverEU.
Die Reise muss aus dem Land mit dem Wohnsitz angetreten werden. „Du darfst deine Reise in einem anderen Land als deinem Wohnsitzland antreten. Die Kosten für die Reise dorthin musst du allerdings selbst tragen. Sie sind nicht durch DiscoverEU abgedeckt“, heißt es dazu von der EU-Initiative. Im Heimatland kann der Travel-Pass nur für die Ein- und Ausreise benutzt werden.
Angaben zur Reise werden im Bewerbungsverfahren bereits abgefragt. „In der Bewerbung gibt man an, ob man schon Reiseideen hat. Diese sind aber nicht bindend. Wenn man dann einen Travel-Pass erhält, muss ein Buchungsformular ausgefüllt werden, indem der Reisezeitraum eintragen werden muss. Dieser kann aber auch noch geändert werden, solange dieser Reisezeitraum noch nicht angefangen hat und er innerhalb des vorgegebenen möglichen Gesamtreisezeitraums liegt. Die genaue Ausgestaltung der Reise kann dann ganz individuell erfolgen und flexibel angepasst werden“, erklärt die Europäische Kommission auf MDR-Nachfrage.
Gut zu wissen
Wer nicht alleine reisen will, kann sich auch in einer Gruppe von bis zu fünf Personen mit einem an der Aktion beteiligen. Dann müssen alle den selben Bewerbercode benutzen.
Als besonderes Extra gibt es noch eine zusätzliche Rabattkarte
Kosten für Unterkunft und Verpflegung gehören nicht zu dem Aktions-Programm. Jedoch gibt es noch eine DiscoverEU-Jugendkarte dazu. Mit der Karte gibt es Rabatte für Kulturbesuche, Lernaktivitäten, Sport, Transportmittel, Unterkunft und Verpflegung, erklärt die Bundesregierung auf ihrer Homepage. Gültig ist sie „für die Dauer der Reise (innerhalb des festgelegten Zeitraums von bis zu 30 Tagen)“, so die Europäische Kommission auf Nachfrage.