Eurovision Song Contest 2026

Wo wird der ESC übertragen? Wer hat die besten Chancen?

Aktualisiert am 16.05.2026 – 10:20 UhrLesedauer: 6 Min.

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ESC 2026: Für Deutschland tritt Sarah Engels beim Eurovision Song Contest an. (Quelle: IMAGO/STAR-MEDIA)

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Der ESC ist oft schrill, laut und bunt. Dieses Mal ist er auch geprägt von einem beispiellosen Boykott wegen der Teilnahme Israels. Alles, was Sie zum ESC wissen müssen.

Der Eurovision Song Contest hat sich zu einem der weltweit größten Musikspektakel entwickelt. Aus einem eher braven internationalen Liederwettbewerb, der der Völkerverständigung dienen sollte, ist eine einwöchige Mega-Party mit unüberhörbaren politischen Nebengeräuschen geworden: Die Community feiert Werte wie Diversität, bejubelt die oft schrillen Acts, und zumindest beim Finale fiebern inzwischen rund 170 Millionen TV-Zuschauer mit.

Der 70. Jubiläums-ESC in Wien ist aber auch geprägt durch den Streit um die Teilnahme Israels. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum ESC in Wien:

ESC-Übertragungen: Wann ist welche Show zu sehen?

Neben dem großen Finale am Samstagabend gab es am Dienstag und Donnerstag noch das erste und das zweite Halbfinale. Die wurden jedoch nicht in der ARD übertragen, sondern auf dem Spartensender ONE. Nachträglich kann man die beiden Halbfinalshows in der ARD-Mediathek sehen.

Das Finale findet am Samstag statt und wird ab 21 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Das Erste startet mit der Berichterstattung jedoch bereits um 20.15 Uhr. Barbara Schöneberger moderiert den „Countdown“. Im Anschluss zeigt die ARD die „Aftershow“, ebenfalls mit Barbara Schöneberger. Die Shows sind auch über die ARD-Mediathek abrufbar. Zuschauer aus Österreich und der Schweiz sehen den Gesangswettbewerb über die Sender ORF und SRF.

Wer tritt für Deutschland an?

Ende Februar fand der deutsche Vorentscheid statt. In der Show „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale“ traten insgesamt neun Kandidaten gegeneinander an. Eine Fachjury wählte aus den neun Teilnehmern die drei Finalisten. Das letzte Wort hatten dann die Zuschauer und die entschieden sich für Sarah Engels mit dem Song „Fire“.

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Wer hat dieses Jahr eine Chance auf den Sieg?

Glaubt man Wettanbietern und Online-Umfragen, dann haben Linda Lampenius und Pete Parkkonen aus Finnland mit ihrem Violine-Gesangs-Duett „Liekinheitin“ die Nase vorn. Als möglicher Siegerkandidat gilt auch Søren Torpegaard Lund. Der Däne mit dem großen Stimmumfang präsentiert in Wien seinen Song „Før vi går hjem“. Ebenfalls gute Chancen haben Akylas aus Griechenland mit seiner Gute-Laune-Nummer „Ferto“ und die Australierin Delta Goodrem mit ihrer Power-Ballade „Eclipse“.

Zum erweiterten Favoritenkreis zählen neben den Beiträgen aus Schweden und Italien auch die französisch-amerikanische Sängerin Monroe mit dem Klassik-Pop-Song „Regarde!“ und die Rumänin Alexandra Capitanescu. Der Text ihres Songs „Choke Me“ hatte schon vor dem Finale für Diskussionen gesorgt.

Wer führt die ewige ESC-Bestenliste an?

Schweden würde mit einem Sieg das achte Mal gewinnen und wäre damit der Spitzenreiter sein. Noch teilen sich die Skandinavier den Platz mit Irland. Irland verzichtet dieses Jahr jedoch auf die Teilnahme am ESC. Deutschland stand zweimal ganz oben auf dem Treppchen: 1982 gewann Nicole mit „Ein bisschen Frieden“, 2010 dann Lena Meyer-Landrut mit „Satellite“.