Jedes Jahr bringt der Eurovision Song Contest (ESC) die Nationen Europas (und darüber hinaus) musikalisch zusammen – 2026 geht der Wettbewerb bereits in seine 70. Ausgabe. Austragungsort ist dieses Mal Wien, da Österreich im Vorjahr gewonnen hat: Sänger JJ siegte mit dem Lied „Wasted Love“. Bevor am 16. Mai das große Finale über die Bühne geht und Millionen Zuschauer mitfiebern, stehen zunächst zwei Halbfinals auf dem Programm, Nr. 1 und Nr. 2. Sie entscheiden darüber, welche Länder ihre Acts ins Finale schicken dürfen.

ESC 2026: Am 16. Mai steigt in Wien das Finale

Die Übertragung des ESC-Finales am 16. Mai 2026 wird in der ARD um 21 Uhr live zu sehen sein. Das Erste überträgt zusätzlich einen Countdown zum Finale und eine After-Show-Party. Der Countdown beginnt bereits um 20.15 Uhr.

Die ESC-Teilnehmer müssen sich zum großen Teil noch für das Finale qualifizieren, nur die sogenannten „Big Five“ (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien) stehen bereits von Anfang an fest. Aber welche Länder sind eigentlich grundsätzlich berechtigt, am ESC teilzunehmen? Wer also gehört zur European Broadcasting Union (EBU)? Es sind nicht nur europäische Sender. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Eurovision Song Contest 2026: Welche Länder dürfen beim ESC mitmachen?

Wir listen hier alle (auch frühere) Mitglieder der European Broadcasting Union (EBU) auf und geben Ihnen einige Infos im Hinblick auf den ESC:

Albanien

Einmal in den Top Ten (Rona Nishliu mit „Suus“) 20 Mal teilgenommen Bester Platz: 5 Debüt 2004, seit 2010 verzichtet das Land auf die Teilnahme.

Armenien

Achtmal in den Top Ten 17 Mal teilgenommen Bester Platz: 4 Debüt 2006 in Athen – Andre landete mit „Without Your Love“ auf Platz 8.

Aserbaidschan

Achtmal in den Top Ten 17 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Die vierte Teilnahme des Landes ging voll ins Schwarze. Ell und Nikki schafften es mit „Running Scared“ 2011 in Düsseldorf auf Platz 1 und holten damit den Contest 2012 nach Baku.

Australien

Sechsmal in den Top Ten Zehnmal teilgenommen Bester Platz: 2 Australien ist Mitglied der European Broadcasting Union (EBU) und darf deshalb beim ESC mitmachen.

Belarus

Einmal in den Top Ten Belarus war 2007 das erste Mal beim ESC dabei – und landete mit „Work Your Magic“ gleich in den Top Ten Die EBU hat Belarus 2021 disqualifiziert. Grund: „Unterdrückung der Meinungsfreiheit seitens der Rundfunkanstalt BTRC“.

Belgien

24 Mal in den Top Ten 67 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber 1986 holte Sandra Kim die Trophäe mit „J’aime la vie“.

Bosnien-Herzegowina

Sechsmal in den Top Ten 19 Mal teilgenommen Bester Platz: 3 Hari Mata Hari erreichte 2006 mit „Lejla“ Platz 3.

Bulgarien

Dreimal in den Top Ten 15 Mal teilgenommen Bester Platz: 2 2017 schaffte Kristian Kostov in Kiew die bisher beste Platzierung des Landes – er wurde Vize-Sieger.

Dänemark

15 Mal in den Top Ten 52 Mal teilgenommen Dreimal gewonnen Dreimal Gastgeber Drei Siege feierten die Dänen bisher, zuletzt hat Emmelie de Forest 2013 den Titel in das Land geholt.

Deutschland

11 Mal in den Top Ten 68 Mal teilgenommen Zweimal gewonnen Dreimal Gastgeber 1982 gab es zum ersten Mal den Sieg: Nicole schaffte es im englischen Harrogate mit „Ein bisschen Frieden“. Zum zweiten Mal gewann Deutschland 2010. Lena war mit ihren 19 Jahren das gelungen, was 28 Jahre lang nicht geklappt hatte: Sie ersang sich im Finale von Oslo mit „Satellite“ den ersten Platz.

Estland

Siebenmal in den Top Ten 31 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Den größten Erfolg des baltischen Landes feierten Tanel Padar & Dave Benton 2001 in Kopenhagen. Mit „Everybody“ landeten sie auf dem ersten Platz und holten so den Grand Prix für 2002 nach Tallinn.

Finnland

Achtmal in den Top Ten 58 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Die Rocker von Lordi holten in ihren Horror-Kostümen mit „Hard Rock Hallelujah“ den Pokal nach Haus.

Frankreich

38 Mal in den Top Ten 69 Mal teilgenommen Fünfmal gewonnen Dreimal Gastgeber Zweimal in der Geschichte des ESC verzichtete Frankreich auf die Teilnahme. 1974, als Staatspräsident Georges Pompidou starb, und 1982 – „aus Desinteresse“.

Georgien

Zweimal in den Top Ten 17 Mal teilgenommen Bester Platz: 9 2009 sorgte der Beitrag von Stefane & 3G für einen Skandal, da ihr „We Don’t Wanna Put In“ auch als das politisches Statement („Wir wollen keinen Putin“) interpretiert werden konnte. Der Titel wurde disqualifiziert, Georgien verzichtete auf die Teilnahme mit einem anderen Song.

Griechenland

19 Mal in den Top Ten 45 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber 2005 gewann Griechenland in Kiew erstmals den ESC – mit der aus Schweden stammenden Helena Paparizou und deren Song „My Number One“.

Großbritannien (UK)

41 Mal in den Top Ten 69 Mal teilgenommen Fünfmal gewonnen Neunmal Gastgeber 2023 richtete Großbritannien den ESC für die Ukraine aus, weil der Wettbewerb wegen des Krieges dort nicht ausgetragen werden konnte. In seiner ESC-Geschichte übernahm das Vereinigte Königreich damit bereits zum fünften Mal das Hosting für vorherige Gewinnerländer: 1960 in London anstelle der Niederlande, 1963 ebenfalls in London anstelle von Frankreich, 1972 in Edinburgh anstelle von Monaco und 1974 in Brighton anstelle von Luxemburg.

Irland

31 Mal in den Top Ten 58 Mal teilgenommen Siebenmal gewonnen Siebenmal Gastgeber Allein Johnny Logan holte den Titel zweimal auf die grüne Insel. Im neuen Jahrtausend ging es dann aber ein wenig bergab: 2007 erlebten die Iren in Helsinki den vorläufigen Tiefpunkt ihrer ESC-Geschichte: Rote Laterne im Finale.

Island

Siebenmal in den Top Ten 37 Mal teilgenommen Bester Platz: 2 Bis 1986 gab es für die Nordatlantik-Insel ein technisches Problem: keine Daten-Fernübertragung, keine ESC-Teilnahme. Aber dann! In Bergen landete Icy allerdings mit „Gledibankinn“ nur auf dem 16. und damit letzten Platz.

Israel

19 Mal in den Top Ten 47 Mal teilgenommen Viermal gewonnen Dreimal Gastgeber 1979 siegten Gali Atari und Milk & Honey mit „Hallelujah“ in Jerusalem, 1998 landete Dana International mit „Diva“ ganz oben auf dem Podest. Auch 1978 (Paris) und 2018 (Lissabon) gewannen die Israelis.

Italien

34 Mal in den Top Ten 50 Mal teilgenommen Dreimal gewonnen Dreimal Gastgeber Italien gehört zu den Gründern des ESC, wollte aber ab 1998 nicht mehr mitspielen und gab der nationalen Alternative „San Remo“ den Vorzug. 2010 meldete sich das Land zur Überraschung Aller für den ESC 2011 in Düsseldorf an und kehrte nach 13 Jahren wieder zurück. Italien gehört zu den „Big Five“ und ist damit automatisch für das Finale gesetzt.

Jugoslawien

Elfmal in den Top Ten 27 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Von 1961 bis 1992 war das ehemalige Jugoslawien Teil der Eurovisions-Gemeinde. Den einzigen Sieg in dieser Zeit konnte die Band Riva einfahren – 1989 gewann sie in Lausanne mit „Rock Me“. Im letzten Jahr seiner Teilnahme bestand Jugoslawien nur noch aus Serbien und Montenegro.

Kroatien

Sechsmal in den Top Ten 31 Mal teilgenommen Bester Platz: 4 Kroatien im ehemaligen Jugoslawien trat 1993 zum ersten Mal beim ESC als eigenständiges Land an. Doch bereits 1990 war es – damals noch als Teil Jugoslawiens – Gastgeber des Wettbewerbs, weil die Gruppe Riva mit „Rock Me“ 1989 in Lausanne gewonnen hatte.

Lettland

Viermal in den Top Ten 25 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Das baltische Land debütierte 2000 in Stockholm mit der Gruppe Brainstorm („My Star“) und belegte auf Anhieb Platz 3. Zwei Jahre später holte Marie N mit „I Wanna“ den Sieg für Lettland – und so den ESC 2003 nach Riga.

Litauen

Einmal in den Top Ten 25 Mal teilgenommen Bester Platz: 6 Zum ersten Mal war Litauen 1994 beim ESC dabei, doch es gab nicht einen einzigen müden Punkt für Ovidijus Vyšniauskas und „Lopšine mylimai“. Daraufhin zog sich das südlichste baltische Land (beleidigt?) für vier Jahre zurück.

Luxemburg

17 Mal in den Top Ten 39 Mal teilgenommen Fünfmal gewonnen Viermal Gastgeber Luxemburg zählt zu den ESC-Gründern. Prominenteste ESC-Teilnehmerin aus unserem kleinen Nachbarland ist Vicky Leandros. Gleich zweimal vertrat sie das Land, 1972 konnte sie in Edinburgh mit „Après toi“ den Sieg einfahren.

Malta

Siebenmal in den Top Ten 37 Mal teilgenommen Bester Platz: 2 Die TV-Shows zum Vorentscheid („Malta Song For Europe“) erreichen regelmäßig Einschaltquoten von bis zu 90 Prozent. Einen Sieg hat das Land mit den wohl passioniertesten Fans bisher noch nicht erringen können.

Marokko

Einmal teilgenommen Bester Platz: 18 Marokko hat als bisher einziges afrikanisches Land am ESC teilgenommen. Samira trat 1980 in Den Haag mit „Bitakat hob“ an und holte den 18. Platz. Seither ist Marokko dem Wettbewerb ferngeblieben. Grund ist die Teilnahme Israels.

Moldau

Fünfmal in den Top Ten 20 Mal teilgenommen Bester Platz: 3 Die Republik Moldau ist 2005 zum ersten Mal beim ESC angetreten. Zdob și Zdub belegten beim Finale in Kiew mit „Boonika Bate Toba“ auf Anhieb Platz 6.

Monaco

16 Mal in den Top Ten 26 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Mit Jacques Pills und „Mon ami Pierrot“ landete das Fürstentum bei seinem ESC-Start auf dem elften und damit letzten Platz. Von 1971 bis 2003 machten die Monegassen dann eine lange ESC-Pause. 2006 schied Séverine Ferrer in Athen bereits im Halbfinale aus. Sie hatte allerdings bereits 1971 mit „Un banc, un arbre, une rue“ die Siegtrophäe nach Haus geholt.

Montenegro

14 Mal teilgenommen Bester Platz: 13 Montenegro ist seit 2007 Teilnehmer beim ESC. Im Finale stand das Land 2014 zum ersten Mal – mit Sergej Ćetković und „Moj svijet“.

Niederlande

27 Mal in den Top Ten 69 Mal teilgenommen Fünfmal gewonnen Sechsmal Gastgeber Die Niederländerin Corry Brokken gehört zu den populärsten Mehrfachteilnehmern des ESC. Ab 1956 ging sie dreimal nacheinander ins Rennen. Beim zweiten Anlauf 1957 holte sie den Sieg.

Nordmazedonien

Einmal in den Top Ten 24 Mal teilgenommen Bester Platz: 7 1998 debütierte der Balkanstaat unter seinem damaligen Namen Mazedonien (FYR) beim Grand Prix. Vlado Janevski erreichte aber mit „Ne zori, zoro“ nur Platz 18. Mazedoniens Kandidatin Kaliopi bekam 2012 in Baku ihre Chance. Mit „Crno I Belo“ belegte sie den 13. Platz.

Norwegen

26 Mal in den Top Ten 63 Mal teilgenommen Dreimal gewonnen Dreimal Gastgeber Norwegen hat eine lange ESC-Tradition – seit 1960 nimmt das skandinavische Land regelmäßig am Wettbewerb teil. Alles in allem hat Norwegen dreimal den Titel geholt, zuletzt 2009 mit Alexander Rybak.

Österreich

Achtmal in den Top Ten 57 Mal teilgenommen Dreimal gewonnen Zweimal Gastgeber 1957 nahmen die Österreicher zum ersten Mal am Eurovision Song Contest teil. Bob Martin sang „Wohin, kleines Pony?“ und wurde seinerzeit Schlusslicht. Der Erfolg stellte sich erst 1964 ein, als Udo Jürgens für sein Land an den Start ging. Er belegte mit „Warum nur, warum?“ den sechsten Rang. In den beiden folgenden Jahren trat er ebenfalls für Österreich an. 1966 holte er mit „Merci Chérie“ den Sieg. 2025 gewann JJ für Österreich mit „Wasted Love“.

Polen

Dreimal in den Top Ten 27 Mal teilgenommen Bester Platz: 2 1994 gab Polen seinen Eurovision-Einstand und holte auf Anhieb mit Edyta Gorniaks „To nie ja“ den zweiten Rang. Das war bisher das beste Resultat des Landes.

Portugal

Elfmal in den Top Ten 56 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Es dauerte von 1964 bis 2017, bis dem Land auf der iberischen Halbinsel endlich der erste Sieg gelang: Beim 62. ESC in Kiew setzte sich Salvador Sobral mit der Jazz-Ballade „Amar pelos dois“ gegen alle Widersacher durch.

Rumänien

Sechsmal in den Top Ten 24 Mal teilgenommen Bester Platz: 3 Für Rumänien kam 2005 der ESC-Erfolg: Luminita Anghel & Sistem holten mit „Let Me Try“ Platz drei. 2016 wurde das Land vom Wettbewerb wegen der satten 14,5 Millionen Euro Schulden ausgeschlossen, die es seit 2007 bei der EBU angehäuft hat.

Russland

14 Mal in den Top Ten 24 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Nach dem Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine hat die EBU Russland am 25. Februar 2022 vom ESC ausgeschlossen.

San Marino

15 Mal teilgenommen Bester Platz: 19 Der Zwergstaat an der Adriaküste war 2008 in Belgrad erstmals dabei. Danach folgten drei Jahre Abstinenz, aber seit der Rückkehr des großen Bruders Italien zum ESC 2011 beschloss auch San Marino, das Ganze noch mal zu überdenken. Seit Düsseldorf ist das kleine Land also wieder im Boot.

Schweden

42 Mal in den Top Ten 64 Mal teilgenommen Siebenmal gewonnen Sechsmal Gastgeber Schon 1958 hat das skandinavische Land zum ersten Mal am ESC Eurovision Song Contest teilgenommen. Damals belegte Alice Babs mit „Lilla stjärna“ den vierten Platz. ABBA siegten 1974 in Brighton – „Waterloo“ wurde der Grundstein ihrer Weltkarriere. 2023 siegte Loreen mit Tattoo“.

Schweiz

29 Mal in den Top Ten 65 Mal teilgenommen Dreimal gewonnen Dreimal Gastgeber Die ersten beiden Erfolge unserer Nachbarn liegen weit zurück in vergangenen Jahrtausend: Die allererste erste Grand-Prix-Siegerin kam aus der Schweiz – Lys Assia gewann 1956 in Lugano. Der vorletzte Coup der Eidgenossen liegt ebenfalls schon einige Jahre zurück: 1988 siegte die Kanadierin Céline Dion mit „Ne Partez Pas Sans Moi“ für die Schweiz. 2024 gewann Nemo mit „The Code“ und holte den ESC 2025 in die Schweiz.

Serbien

Sechsmal in den Top Ten 17 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Als Teil des ehemaligen Jugoslawien war Serbien schon 1961 dabei – als unabhängiges Land erst seit 2007. Damals holte Marija Serifovic mit dem Song „Molitva“ aus dem Stand den ersten Platz beim ESC.

Serbien & Montenegro

Zweimal in den Top Ten Zweimal teilgenommen Bester Platz: 2 Zeljko Joksimovic trat 2004 beim ESC-Debüt von Serbien & Montenegro an und holte auf Anhieb den zweiten Platz. Der Staatenbund löste sich 2006 auf, seitdem gehen Serbien und Montenegro mit eigenen Teilnehmern ins Rennen.

Slowakei

Achtmal teilgenommen Bester Platz: 18 Bestes Ergebnis war 1996 der 18. Platz mit Marcel Palonder und Kym Nas Mas“. 1998 landete Katarína Hasprová mit „Modlitba“ auf Platz 21. Danach machte die Slowakei mit dem ESC erst mal Schluss. Zuletzt nahm das Land 2012 am ESC teil.

Slowenien

Dreimal in den Top Ten 30 Mal teilgenommen Bester Platz: 7 Das nördlichste Land von Ex-Jugoslawien startete 1993 in den ESC. Die Bilanz ist nicht besonders prickelnd. Oft flogen die Teilnehmer aus Slowenien schon in den Halbfinalen aus dem Rennen.

Spanien

28 Mal in den Top Ten 65 Mal teilgenommen Zweimal gewonnen Einmal Gastgeber Das Land ist seit 1961 beim ESC dabei. Der erste Sieg gelang Spanien 1968: Massiel siegte mit „La La La“. 1999 kam Spanien in den damaligen Verbund der größten Geldgeberländer (seinerzeit nur „Big Four“) und ist seitdem automatisch für das Finale gesetzt.

Tschechien

Einmal in den Top Ten 13 Mal teilgenommen Bester Platz: 6 Heimatland von Karel Gott, Österreichs ESC-Vertreter von 1968 in London –  das Tschechien-Debüt beim Wettbewerb war erst 2077 in Helsinki. Von 2010 bis 2013 setzte Tschechien aus, kehrte aber 2014 zum ESC zurück. 2016 in Stockholm schafften die Tschechen das erste Mal den Sprung vom Halbfinale ins Finale.

Türkei

Zehnmal in den Top Ten 34 Mal teilgenommen Einmal gewonnen Einmal Gastgeber Debüt 1975, Sertab Ereners Sieg in Riga mit „Everyway That I Can“ war 2003 bisher der Höhepunkt der türkischen ESC-Teilnahme. 2013 ist das Land aus dem Wettbewerb ausgestiegen.

Ukraine

Zwölfmal in den Top Ten 20 Mal teilgenommen Dreimal gewonnen Zweimal Gastgeber Die Ukraine ist seit 2003 beim ESC. Der erste Sieg gelang dem Land 2004 – mit Ruslana Lyzhichkos „Wild Dances“. 2016, beim ESC in Stockholm, gab es den zweiten Triumph: Jamala siegte mit „1944“. Beim ESC 2022 machte die Band Kalush Orchestra in Turin das Triple voll und gewann mit „Stefania“. Wegen des russischen Angriffskriegs konnte die Ukraine den ESC 2023 nicht ausrichten – Ersatz-Schauplatz war Liverpool.

Ungarn

Fünfmal in den Top Ten 19 Mal teilgenommen Bester Platz: 4 Beim Debüt in Dublin belegte Friderikas „Kinek mondjam el vétkeimet“ 1994 gleich Platz 4. 2010 konnte das Land aus Geldnot nicht teilnehmen, seit 2011 ist es aber wieder im Boot.

Zypern

Viermal in den Top Ten 41 Mal teilgenommen Bester Platz: 2 Der Inselstaat im östlichen Mittelmeer konnte bisher noch nie gewinnen. Bestes Resultat war ein zweiter Platz – Eleni Foureira 2018 in Lissabon mit der Tanznummer „Fuego“.