Deutschland ist beim Eurovision Song Contest in diesem Jahr auf dem drittletzten Platz gelandet. Sarah Engels erhielt im Finale in Wien insgesamt nur zwölf Punkte, das reichte nur für Platz 23 von insgesamt 25 Startern. Letzter wurde Großbritannien, Vorletzter der Vorjahressieger Österreich. Sarah Engels bekam nur von der Jury Punkte, beim Publikumsvoting ging sie leer aus. Für Deutschland bedeutet das einen deutlichen Rückschlag. Im vergangenen Jahr war das deutsche Duo Abor & Tynna immerhin auf Platz 15 gelandet, im Jahr davor wurde Deutschland sogar Zwölfter.
Bulgarien überraschender Gewinner
Bulgarien hat überraschend den Eurovision Song Contest gewonnen. Sängerin Dara konnte sich mit ihrem Partylied „Bangaranga“ deutlich vor Israel durchsetzen. Dritter wurde Rumänien, das als favorisiert geltende Finnland landete lediglich auf Platz fünf. Bulgarien war nach dreijähriger Pause erst in diesem Jahr wieder zum Eurovision Song Contest zurückgekehrt. Es ist der erste Sieg für das osteuropäische Land in dem Wettbewerb.
1 min
MDR THÜRINGEN – Das Radio
Mi
13.05.2026
14:26Uhr
01:09 min
Link des Audios
https://www.mdr.de/meine-schlagerwelt/audio-3253012.html
Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sarah Engels war bereits als Nummer zwei an der Reihe, eine Position, die unter ESC-Fans seit Jahren als besonders undankbar gilt. Tatsächlich konnte bislang noch kein Act gewinnen, der auf dem zweiten Startplatz war. Mit ihrem Song „Fire“ setzte die Sängerin auf eine energiegeladene Pop-Performance inklusive temperamentvoller Tanzshow. Ihren Auftritt startete die 33-Jährige in einem weißen Kleid und braunen Stiefeln. Mitten im Song wechselte Sarah Engels in einen Glitzerbody und warf sich von einer zwei Meter hohen Box in die Arme ihrer Tänzerinnen. Vor allem bei diesem Sprung jubelten die Zuschauer in der Wiener Stadthalle.
ESC feierte in Wien Jubiläum
Zum siebzigsten Mal fand am 16. Mai 2026 der Eurovision Song Contest statt. 25 Songs traten im großen Finale des Musikwettbewerbs in Wien an. Über den Sieg entschieden, wie in jedem Jahr, je zur Hälfte Jurys und Publikum. Wien war in diesem Jahr Gastgeberstadt, weil 2025 der österreichische Sänger JJ den Contest gewonnen hatte. Rund um den ESC gab es politische Spannungen wegen der Teilnahme Israels und dessen Vorgehen im Gazastreifen. Die Rundfunkanstalten aus Spanien, Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden waren beim diesjährigen Song Contest deshalb nicht angetreten.