Rund 655 Millionen Euro im Jahr: So viel zahlen Grenzgänger heute in Schweizer Arbeitslosenversicherungen ein. Das belegen Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Von ihrem Geld bekommen Grenzgänger nur einen Bruchteil zurück: Verlieren sie ihren Job, kommt die deutsche Arbeitslosenversicherung für ihn auf – in die sie im Extremfall nie eingezahlt haben. Das hält die EU für unfair und plant eine Reform: Künftig soll das Arbeitslandprinzip gelten. Grenzgänger ohne Job sollen also dort Unterstützung bekommen, wo sie auch eingezahlt haben.