Mit 0:4 in Berlin beendet der FC Augsburg die Saison 2025/26. Gegen den 1. FC Union haben die Fuggerstädter es nicht geschafft, an ihr Leistungslimit ranzukommen. Dementsprechend war die Stimmung nach der Partie geknickt. „Wir haben zu Recht verloren“, sagte Fabian Rieder in der Mixed Zone gegenüber Reportern, darunter Fussballdaten. „Deswegen gilt es, diese Niederlage zu akzeptieren.“
Doch so miserabel die Leistung und das Resultat am Ende auch waren, blicken die Spieler voller Stolz auf die vergangenen Monate. „Heute tut es weh. Aber im Laufe des Abends dürfen wir uns alle auf die Schulter klopfen und stolz sein, was wir jetzt in der Rückrunde gespielt haben“, erklärte Michael Gregoritsch, dessen Zukunft wohl in Augsburg sein wird. Gespräche werden geführt.
Europa verpasst, dennoch stolz
Gespräche um die Zukunft von Feuerwehrmann Manuel Baum wird es ebenfalls in dieser Woche geben. Das haben alle Seiten zuletzt mehrfach angekündigt. Von seinen Schützlingen bekommt der Trainer nur Lob ausgesprochen. „Wenn eine Mannschaft mit einem Trainer so erfolgreich zusammenarbeitet, dann wäre es müßig, irgendwas anderes zu sagen“, beschwichtigt Gregoritsch.
Baum sei Dank hat sich der FCA aus dem Abstiegskampf verabschiedet und ist die Tabelle hochgeklettert. Unter Ex-Coach Sandro Wagner ging es zwischenzeitlich nur bergab, ein Ende der Zusammenarbeit war also unausweichlich. Mit Baum hat sich die Mannschaft stabilisiert und in der Rückrunde für Highlights gesorgt, wie der 2:1-Auswärtssieg gegen Bayern München.
So schafften die Augsburger sich Rang sieben und somit die Qualifikation zur Conference League zu nähern. Vor dem letzten Spieltag war man nur einen Punkt davon entfernt, zu dem Zeitpunkt besetzte der SC Freiburg die Position. Das blieb schlussendlich auch so, da der Sport-Club zu Hause gegen RB Leipzig einen souveränen 4:1-Sieg einfuhr und sich auf dem Platz fixierte.
Jetzt geht es in den Urlaub
Ist dies ein Trost? Für Gregoritsch ist der größte Trost, dass man als Tabellenneunter am Ende dasteht. Eine Situation, „wo wir im Winter noch nicht eine Sekunde dran gedacht haben“, so der Stürmer, der in 17 Partien sechs Tore schoss. Nichtsdestotrotz hat man den Fans und sich selbst die Hoffnung auf Europa geben können, darauf kann man stolz sein.
Nun geht es in die Sommerpause. Am Abend stand noch eine Abschlussfeier an, mit einem Charterflug flog die Mannschaft zurück nach Hause. Am Sonntag werden Gespräche mit den Spielern und dem Staff geführt, bevor der Urlaub beginnt. Für einige geht es zur Nationalmannschaft, wo sie sich in den kommenden Wochen auf die Weltmeisterschaft vorbereiten werden.
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